Wednesday, August 13, 2008, 07:10 PM - Tagebuch
10 Tage in der Nähe Magdeburgs liegen hinter uns. Eine sehr sehr geile Zeit, deren Erfahrungen noch verarbeitet werden müssen. Als ganze Familie haben wir bei einem Camp für Straßenkinder mitgearbeitet. Es ist schon eine denkwürdige Erfahrung Kids, die noch nie in ihrem Leben was von Gott gehört haben von seiner Liebe zu berichten. Das ganze war ein Camp mit Freakstockfeeling mitten in der Pampas in der sogenannten Börde in Sachsen Anhalt. Spannend wie diese Kids aus den Blöcken so organisiert sind. Es gibt Häuptlinge, Mamas und Papas. Man passt aufeinander auf, organisiert sich professionell, spielt Fußball in eigens organisierten Turnieren etc.
Es war eine Zeit, des Kampfes und der Freude an dem wie Gott wirkt. Hat sich voll gelohnt!
Und der Osten ist wieder ein Stück näher an unser Herz gewachsen.
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Thursday, June 5, 2008, 09:21 AM - Theologie
Eine Leidenschaftliche Theologie der Veränderung
Was haben das menschliche Gehirn,
ein Ameisenhaufen
und die Kirche der Zukunft gemeinsam?
Auf faszinierende Weise zeigt Kester Brewin, dass diese Frage mehr ist als nur ein Gedankenspiel: Alle drei müssen nämlich über besondere Fähigkeiten verfügen, wenn sie überleben wollen; sie müssen klug auf ihre Umwelt reagieren, sich anpassen und als komplexe Systeme ausgeklügelte Kommunikationsstrukturen entwickeln. Wenn wir anfangen die Kirche als Organismus und nicht als Organisation zu begreifen, entdecken wir schnell, wie viel wir von der Biologie über gesunde Veränderungs- und Entwicklungsprozesse in unseren Gemeinden lernen können. Wenn man gerade die großstädtischen Veränderungen als Bild für die Zukunft nimmt und sich fragt, welche Beziehungen dieser Zeitenwandel zum Leben Jesu hat, kommt ein Buch heraus, das die Kernideen der weltweiten"Emerging Church"-Bewegung verdeutlicht, in der Wissenschaftler und Gemeindepraktiker gemeinsam Perspektiven für die Zukunft entwickeln.
Das ist das erste Buch das ich auf meinem Blog empfehle. Dann muss es auch etwas ganz besonderes sein. Dieses Buch ist der Hammer. Ein absolutes "must have" für jeden der Vollzeitlich arbeitet, und für jeden der sich Veränderung wünscht. gleich kaufen!
Thursday, May 29, 2008, 06:22 PM - Theologie
So, die nächste Geschichte ist geschrieben. Richte eben mal rechts noch eine Spalte für Geschichten ein. In dieser geht es um den fiesen Zachäus, der von Jesus angesehen wird. Spannend. Als nächstes Projekt werde ich die Geschichten vertonen und als Hörbuch-Podcast verlinken. Hier aber erst mal die Story: Friday, April 25, 2008, 12:21 PM - Tagebuch
Vorgestern beim Abendbrot legt mein noch nicht ganz dreijähriger Sohn die Füße auf den Tisch. Ich freiheitsliebender Mensch, Traditionen hinterfragend und doch gefangen in gesellschaftlichen Zwängen schimpfe mit ihm: "Emil nimm sofort die Füße vom Tisch. Die gehören unter den Tisch!" Antwort meines Sohnes: "Papa, du bist ein Spießer!" Ah!!! der Junge ist noch keine drei und gibt's mir derbe!
Also der Spießer predigt am Sonntag in der FeG Worms. Herzliche Einladung an alle Blogleser die sich in der Nähe befinden!
Sunday, April 6, 2008, 09:10 PM - Theologie
Hab mich mal wieder als Autor betätigt. Hier ist der "Krimi" nachzulesen. Titel: SturmSunday, March 16, 2008, 07:39 AM - Tagebuch
Gestern stand ich hier im einschlägigen Getränkehandel und mir brach es fast das Herz. Ca. 12 Kästen leckerstes Eichbaum Ureich Premium Pils standen hier -in sicherlich nicht artgerechter Haltung- eng eingepfercht zwischen Licher und Krombacher. Ein Anblick, den zu ertragen meine seelischen Belastungsgrenzen neu auslotete.
Mein barmherziges Retterherz begann in mir zu schlagen und ich hätte am liebsten alle befreit. Aber diese gierigen Menschen hier handeln mit diesen süßen Dingern. Bierhandel ist das! Jawohl! Und auch noch staatlich legitimiert.
So befreite ich -begleitet von einem Todesseufzer meiner eh schon gebeutelten Geldbörse- zwei der kleinen Kästchen aus ihrem Schicksal, indem ich sie käuflich erwarb.
Monday, March 3, 2008, 07:27 PM - Gemeindegründung
Millionen Deutsche sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Das Mittelalter versprach das jenseitige Heil, die Moderne versprach den Himmel auf Erden. Doch Vernunft und Wissenschaft konnten weder weltweite Gerechtigkeit, noch den Weltfrieden herbeiführen. Utopia blieb Utopie. Enttäuscht von den Idealen der Moderne suchen die Menschen der Postmoderne einen neuen Sinn. Individuell, wie von der Moderne geprägt, jedoch nicht immanent, wie diese, sondern transzendent ausgerichtet.
Die Werbung, die TV Sender sind voll von Übernatürlichem, Religiosität boomt, Religiosität lässt sich gut verkaufen. Die Menschen flitzen nach Tibet, in Klöster, Promis machen sich auf den Jakobsweg...... nur Blinde könnten jetzt noch übersehen, dass hier etwas Großes in Bewegung ist. Die Menschen suchen nach einem Wesen, das größer ist als sie und/oder nach einem sinnstiftenden Ereignis.
Wenn ich mir das bildlich vorstelle, sind das Millionen Menschen die auf der Suche nach dem Sinn unterwegs sind. Das erschreckende: Sie laufen an unseren Kirchen vorbei. Das heißt unsere Kirchen scheinen den Geist der Zeit noch nicht gegriffen zu haben.
Menschen sind auf der Suche nach Spiritualität, nach Beziehung. Wir stehen auf den Kanzeln und Predigen theologische Wahrheiten.....an den Menschen vorbei. Schön das von den Kanzeln Gottes Wort zu hören ist. Reicht das? Ich meine, die Menschen wollen Gottes Wort wieder erleben.
Neue Formen sind notwendig. In Synthese mit Inhalt und Gegenwart. Die „Stille Zeit“ unsere oft verarmte evangelikale Form der Spiritualität, die Frontalpredigt, statische Gemeindehäuser, zu überdenken.
Mirko sagte mal, man müsse beobachten wo Gott Großes bewegt, dann hingehen und sich gebrauchen lassen. Ich habe da lange drüber nachgedacht und bin immer davon ausgegangen, es gehe darum zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Jetzt meine ich, das ich mir die Zeit wohl kaum aussuchen kann, ich lebe jetzt. Also geht es vielmehr darum die Zeichen der Zeit zu sehen und richtig zu deuten. Die Epoche oder Kultur und die Bedürfnisse der Menschen darin zu reflektieren. Der Esoterikboom u. ä. ist nicht zu verteufeln. Vielmehr sollten wir endlich erkennen dass hier Menschen seit Jahren einen Hunger nach Sinn, eine Ahnung von Gott haben. Füttern wir sie endlich nicht mehr mit Steinen sondern mit richtigem Brot! Mit Brot das sie essen können und das sie ewig sättigt! Und wir sind Teil einer großen Sache! Wir werden uns nicht mehr über drei "Bekehrte" freuen, sondern über 3 Millionen! Es wird immer von Erweckungen geschrieben. Weiß nicht was ich von diesem Wort halten soll. Aber wenn ich es so definiere, das Gott eine Ahnung und ein Verlangen nach ihm selbst in Menschen setzt, dann ist es das was ich gerade sehe und erlebe und wir müssen "nur" noch ernten. Dann könnte das bevorstehende "Erweckung" sein.
Kopf leer geschrieben...
Thursday, February 21, 2008, 09:31 AM - Tagebuch
Diese Ausbildung ist echt der Hammer. Ich fühle mich am richtigen Ort. Es tut gut wenn man merkt das man Fähigkeiten hat. Diese Fähigkeiten in Theorie- und Praxiseinheiten mit Fertigkeiten zu verbinden ist ein großer Gewinn. Dieser Teil des Theologiestudiums macht mir am meisten Freude. Gerne würde ich weiter in die Ausbildung als Seelsorger investieren. Es tut gut wenn man merkt: "Ich kann etwas". In weiten Teilen des doch sehr wissenschaftlichen Studiums geht mir das weniger so.
Unterricht geht weiter...
Monday, February 11, 2008, 06:58 AM - Tagebuch
Diesen Eintrag ohne Bilder zu bloggen ist wie Günter Netzer ohne Frisur vor die Kamera schicken. Wie Hawaiitoast ohne Hawaii, Kornflakes ohne Flakes oder Bud Spencer ohne Terence Hill.
Nach dem wir gestern Abend auf der Suche nach einer Kneipe in dem Dorf Holzhausen fast die letzte Hoffnung auf ein kühles Bier begraben hatten, entdeckte einer meiner Kommilitonen -ausgestattet mit einem untrüglichen Spürsinn für derartige Amüsements- eine Kneipe. Nun wie jeder weiß, es gibt in der deutschen, facettenreichen Trinkkultur nicht DIE Kneipe. In wie weit dieses dörfliche Prachtstück überhaupt der Kategorie Kneipe zugeordnet werden sollte bleibt ungewiss.
Jedenfalls gab es im wohnzimmerlich anmutenden Trinkzimmer auch Bier. Doch auch hier stellt der deutsche Genusstrinker fest: Es gibt nicht DAS Bier. Meines Erachtens ist Bier nicht einmal eine Geschmacksfrage. Es gibt Gutes und Schlechtes. Nach einer Karte zu fragen traute sich keiner von uns...die Lokalität erweckte nicht den Anschein eine solche zu führen. Nett den Opa hinterm Tresen gefragt, bekamen wir die Antwort. Krombacher. Verzweiflung. Welch ein Rückschlag. Krombacher. Das Unbier. Selbst kalt nicht genießbar.Krrrrrrombacher, nur Krrrrombacher........ rollte er inbrünstig!
Bilder jetzt hier!
Tuesday, September 18, 2007, 03:46 PM - Tagebuch
Ich denke nicht darüber nach was wäre wenn, - sondern ich denke darüber nach wie ich sein könnte und werde so!
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