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	<title>:: i can do ::</title>
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		<name>Jan Hanser</name>
		<email>janhanser@web.de;  </email>
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	<copyright>Copyright 2010, Jan Hanser</copyright>
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		<title>Du bist</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Was du wohl gerade so machst?<br />Du weinst und du lachst. <br />Mit mir.<br />Du bist Gott.]]></content>
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		<issued>2009-07-07T00:00:00Z</issued>
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		<title>Für Emil</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Autor: Jan Hanser | Keine Verwendung ohne ausdrückliche Genehmigung!<br /><br />Im Meer da schwamm ein Hai herum.<br />Man sah´s ihm an, er war nicht dumm.<br />Er dachte sich: „Es macht mir keinen Spaß,<br />im Wasser werd ich täglich nass!“<br /><br />Er zuckte sich, er ruckte sich,<br />schwang seine Flosse fürchterlich.<br />Nahm Anlauf und sprang hoch hinaus,<br />mit einem Satz aus dem Wasser heraus.<br /><br />Ihr Kinder, habt ihr so was schon gesehen?<br />Einen Hai der sagt: „Ich will nicht baden gehen!“<br />Er glitt durch die Luft, oh welche Wonne.<br />Dachte bei sich: „Es ist schön in der Sonne.“<br /><br />Doch sein Flug dauerte nur kurze Zeit,<br />denn das Ende des Meeres war nicht weit.<br />Kopfüber landete er am Strand,<br />von oben bis unten voll mit Sand.<br /><br />Er zuckte sich, er ruckte sich,<br />schwang seine Flosse fürchterlich.<br />„Hier ist es mir zu trocken“ sagte er.<br />„Ich will zurück ins nasse Meer.“<br /><br />Er rollte sich, er trollte sich,<br />zurück ins Meer wie jeder Fisch!<br />Er seufzte laut: „Ach ist das schön!<br />Zum Strand will ich nicht mehr gehen.“<br /><br />Im Meer da schwamm ein Hai herum.<br />Man sah´s ihm an, er war nicht dumm.<br />Er dachte sich: „Es macht mir Spaß,<br />im Wasser werd ich täglich nass!“<br /><br />]]></content>
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		<issued>2009-01-24T00:00:00Z</issued>
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		<title>Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?!</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Autor: Jan Hanser | Keine Verwendung ohne ausdrückliche Genehmigung!<br /><br />Ein beständiges Piepsen drang leise in die Wahrnehmung des langen unrasierten Mannes ein. Mit geschlossenen Liedern lag er da. Bewegungslos. Langsam erwachten seine Sinne, tasteten sich durch einen dichten Nebel. Er lag im Bett. Sein Kopf  pochte, dröhnte. „War es schon Zeit aufzustehen?“ Sehr langsam bewegte er erst seine Finger, dann seine Hand, streckte seinen Arm aus um nach seiner Frau zu fühlen. Leise raschelte die steife Bettwäsche als seine Hand ins Leere griff. Er stieß mit seiner Hand weiter vor. Er tastete. „Liv“ formten seine Gedanken, doch seine Lippen hinkten hinterher. Sein Mund war ausgetrocknet. Die Zunge klebte ihm am Gaumen. Er räusperte sich „Liv?“ brachte er kratzig flüsternd über seine Lippen. Keine Antwort. Stille. Nur das beständige helle Piepsen.<br />Langsam schlug der lange Mann seine Augen auf. Er blinzelte. Das weiße Licht einer Neonröhre blendete ihn. Er schloss die Augen. Wo war er?<br />Bruchstückhaft begann die Erinnerung in sein Gedächtnis zurückzukehren. Er sah einen Krankenwagen. Er sah das Flackern eines Blaulichts, das die Dunkelheit zerriss und unruhig kreisend die Nacht durchschnitt. Immer wieder riss der blaue Schein Fetzen seiner Umgebung auf, und tauchte sie in seinen kalten Ton. Für Sekunden sah er im blauen Licht das vor Angst und Sorge verzerrte Gesicht seiner Frau. Sie stand neben ihm. Er lag. Wurde getragen. Über kalte Metallschienen in ein Fahrzeug geschoben. Der Krankenwagen fuhr los und gewann an Geschwindigkeit. Er verlor das Bewusstsein.<br /><br />Mit einem leisen quietschen senkte sich der Türgriff und die Tür des Krankenzimmers schwang auf. Eine Krankenschwester betrat den Raum. Der Mann schlug die Augen auf. „Herr König,“ begann die Krankenschwester. Der Mann hob die Hand und unterbrach sie. Mühsam quetschte er die Worte zwischen seinen Lippen hervor: „Wo bin ich? Was ist passiert? Wo ist meine Frau?“ <br />Langsam durchquerte die Krankenschwester den Raum und stellte sich an sein Fußende. „Herr König, sie befinden sich im Krankenhaus. Sie wurden letzte Nacht aufgrund eines schweren epileptischen Anfalls eingeliefert. Mehr kann ich ihnen im Moment leider auch nicht sagen. Gegen Mittag wird ein Ärzteteam vorbeikommen um sie zu untersuchen und eine Diagnose zu stellen.“<br />Es war ein langer Nachmittag, angefüllt von einer endlosen Prozedur an Untersuchungen. Der 35 jährige Mann betete. Es waren keine schön ausformulierten Gebete, es war ein innerliches Schreien. Es war kein Gespräch, es war das stolpernde Bitten eines kaputten Menschen. „Herr, sei mir nicht fern, wer soll mir helfen wenn nicht du?“ Er sehnte sich nach der Nähe Gottes. Nach Geborgenheit. Geborgenheit wie er sie in der Gegenwart Gottes schon gespürt hatte. Doch die Ungewissheit verschwand nicht. War Gott überhaupt da? Hörte Gott ihn überhaupt? Er schrie ein unsichtbares Gegenüber an. Einen Gott dem er vertraute. Doch einen Gott den er nicht sah. Einen Gott den er nicht spürte. Einen Gott den er nicht anfassen konnte. Einen Gott, der in diesem Moment unendlich weit weg zu sein schien. War er am Ende doch auf sich alleine gestellt? Gingen seine Gebete überhaupt über die Krankenhausdecke hinaus? War er von Gott verlassen, wo er ihn am nötigsten brauchte?<br /><br />Es war die letzte Visite des Tages, als ein leicht ergrauter Arzt sein Zimmer, in Begleitung einer Schwester, betrat. Seinen roten Block aufgeklappt setzte er sich neben das Bett des Mannes. „Herr König“ begann er und reichte ihm die Hand. „Schlechte Nachrichten. Ihr Anfall, der sich als Epilepsie äußerte, ist das Symptom eines Geschwulstes in ihrem Gehirn. Die Kernspintomographie zeigte uns einen apfelgroßen Tumor. Ob er langsam wachsend, oder schnell wachsend und aggressiv ist, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Auch haben wir...“ Er legte die Hand auf den Arm des Mannes. „...noch keine genaueren Erkenntnisse darüber ob der Tumor operabel ist oder nicht. Wir werden einige weitere Scans durchführen müssen, um das exakte Vorgehen planen zu können.“ Es vergingen einige Sekunden des Schweigens. „Sie müssen wissen das Tumore dieser Art grundsätzlich operabel sind. Es besteht Hoffnung.“ Langsam nahm er die Hand vom Arm des Mannes weg. „Jedoch müssen sie mit massiven Ausfallerscheinungen wie Lähmungen, dem Verlust der Sprachfähigkeit, im schlimmsten Falle mit dem Tod rechnen.“<br /><br />Und wieder war er allein. Das Wort allein war bezeichnend für seine Situation. Während das Radio in diesem Moment leise seinen Lieblingssong „beautiful day“ von U2 spielte, begann eine Träne nach der anderen lautlos seine Wangen hinabzurollen. Er lag mitten in diesem verdammten Krankenhaus, und weinte zum ersten Mal seit Jahren. Es war ein bitterer Schmerz der sich, ausgelöst von Wut und Verzweiflung, durch seinen Kopf zog und sich in seinen Tränen Raum verschaffte. Sein Schluchzen war kaum hörbar. Doch es war einzig möglicher Ausdruck für die Gefühlsvielfalt die ihn übermannte, wenn er an seine Frau und seinen vier jährigen Sohn dachte. Vor seinem inneren Auge wuchs sein Sohn heran und wurde ein Mann wie er. Er hatte seine Augen, seine Wangenknochen und seine unbändigen Haare. Ein tiefes Gefühl der Zuneigung überkam ihn. Fast konnte er das blonde Haar seiner Frau riechen, wenn sie sich ihm näherte, ihn liebkoste.<br />Der Song endete und ein Moderator verschmutzte seinen heiligen Moment mit dem banalen Gelaber über noch banalere Banalitäten wie gesunde Menschen sie tagtäglich austauschen. Mit seinem ganzen geballten Zorn und all seiner Verzweiflung richtete er seine Gedanken auf  Gott und sprach aus, was er selbst nicht wahrhaben wollte: <br /><br />Oh Gott,<br />Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!?<br />Ich fühle dass du nicht da bist. Das ist eine Tatsache.<br />Meine Schreie bleiben an der Zimmerdecke hängen,<br />Ich dringe nicht zu dir durch.<br />Mein Gott, ich rufe dich schon den ganzen Tag – du schweigst<br />Und jetzt ist es Nacht – du schenkst mir keine Ruhe.<br /><br />Du bist doch der heilige Gott, den ich für seine Größe lobte.<br />Du bist doch der Gott auf den schon meine Eltern vertrauten!<br />Du bist doch der Gott der rettet!<br />Du bist heilig!<br /><br />Schau mich an. Ja, sieh hin!<br />Du bist heilig. Doch ich bin ein Wurm und kein Mann mehr!<br />Sie werden mich mitleidig anblicken.<br />Ihren Mund verziehen:<br />„Ja, ja, schaut euch den Herrn König an. - Tragisch. <br />So jung hat es ihn erwischt.  - Schrecklich.<br />Hätte Gott ihn geliebt, hätte er ihn errettet.<br />Jetzt läuft ihm die Sabber aus seinem verzerrten Gesicht.<br />Kann nicht mehr reden.<br />Die Arme Frau, das Arme Kind...  - Eine Tragödie.“<br /><br />Du bist es doch der mich lehrte dir zu Vertrauen.<br />Du hast mir doch schon das Gefühl gegeben geborgen zu sein.<br />Hast mir Nahrung, Geborgenheit eine Identität gegeben.<br />Hast mir Sicherheit und Schutz vermittelt, wie nur eine Mutter es kann.<br />Mein Gott, ich bin abhängig von dir.<br />Auf dich geworfen. Fange mich!<br />Außer dir gibt es niemanden der mir helfen könnte<br />Niemanden der mir Leben ermöglichen könnte.<br />Sei nicht fern von mir.<br /><br />Dieser Tumor hat mich im Griff<br />Seine Symptome fesseln mich.<br />Ich kann hier alleine nicht raus,<br />fühle mich umzingelt.<br /><br />Ich war einst ein aufrecht gehender Mann,<br />doch jetzt weiß ich selbst nicht mehr wer ich bin.<br />Meine Lebenskraft ist ausgelaufen,<br />bin ein hilfloses Kind in Männergestalt.<br /><br />Ich habe keine Kraft mehr.<br />Ich verdurste.<br />Hier Ende ich, du wirst mir den Tod bringen<br />Ja, du bist der Herr über Leben und Tod.<br /><br />Für die da draußen bin ich doch schon Tod.<br />Es ist alles besiegelt.<br />Sie teilen schon meine Habseligkeiten unter sich auf<br />Losen aus wer was bekommt.<br />Mein Herr sei nicht ferne!<br />Rette mich!<br /><br />Nur das Radio brummte noch leise, und die Notbeleuchtung flimmerte über der Tür. Ohne das es im bewusst war hatte er alle diese Worte laut ausgesprochen. Er schaltete den Rundfunkapparat auf der Fensterbank mit einem leisen klicken aus und lies sich völlig verstört ins Kopfkissen sinken.<br />Was war er noch Wert, als Pflegefall? Er war nicht mehr er selbst, der starke sichere Mann. Seine Lebenskraft hatte ihn verlassen. Er blickte, an der mittlerweile ausgeschalteten Neonlampe vorbei, zur Decke.<br />Langsam lies er seinen Blick nach unten gleiten. Vorbei an dem an der Decke hängenden TV- Gerät, bis sein Blick auf ein unscheinbares Kreuz fiel. Hatte es vorhin schon an dieser Stelle gehangen? Es war ihm nicht aufgefallen. <br />Er sah es an. Minutenlang. Gedankenleer. Da hörte er vom Kreuz her eine leise liebevolle Stimme: <br />„Ich weiß wie es dir geht.“ Er stutzte. Hatte er das wirklich gehört? Und wieder erklang die beruhigende Stimme: „David, ich weiß wie es dir geht.“ David stutzte. Sollte das seine Antwort von Gott sein? Er stützte sich auf seine Ellenbogen. „David, ich weiß wie es dir geht! Ich bin da und ich gehe mit dir.“ David wollte etwas Antworten, doch er brachte kein Wort über die Lippen. Er schloss seine Augen und lies den Kopf zurück auf das Kissen sinken. „David, deine Geschichte ist auch meine Geschichte. Ich möchte sie dir erzählen.“<br /><br />Vor David Augen entstand ein Bild, während die Stimme leise zu ihm sprach. Er sah die drei Hügel, er sah die drei Kreuze, er sah die drei Männer. Dunkelheit und der Geruch nach Tod bestimmten die Szenerie und in der Mitte stand das Kreuz von dem die Stimme kam. David überlief eine Gänsehaut. Aus diesem ausgemergelten, geschundenen, blutleeren, weißen Körper, der kaum noch als ein Menschlicher identifiziert werden konnte, kroch mehr, als das er klang, ein Schrei, der in den dunklen Himmel hinein, unter die Haut und bis ins Herz hinein ging: <br />„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“<br />Leise sprach die Stimme von Kreuz weiter:<br /><br />Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne. <br />Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht, <br />und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe. <br /><br />Du aber bist heilig, <br />der du thronst über den Lobgesängen Israels. <br />Auf dich vertrauten unsere Väter; <br />Sie vertrauten und du rettetest sie. <br />Zu dir schrieen sie und wurden errettet, <br />sie vertrauten auf dich und wurden nicht zuschanden. <br /><br />Ich aber bin ein Wurm und kein Mann mehr, <br />ein Spott der Leute und verachtet vom Volke. <br />Alle, die mich sehen, verspotten mich, <br />verziehen die Lippe und schütteln den Kopf: <br />»Er klage es dem Herrn, der helfe ihm heraus <br />und rette ihn, hat er Gefallen an ihm.« <br /><br />Du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen; <br />du ließest mich geborgen sein an der Brust meiner Mutter. <br />Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an, <br />du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an. <br />Sei nicht ferne von mir, <br />denn Angst ist nahe; <br />denn es ist hier kein Helfer. <br /><br />Gewaltige Stiere haben mich umgeben, <br />mächtige Büffel haben mich umringt. <br />Ihren Rachen sperren sie gegen mich auf <br />wie ein brüllender und reißender Löwe. <br /><br />Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, <br />alle meine Knochen haben sich voneinander gelöst; <br />mein Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzenes Wachs. <br />Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, <br />und meine Zunge klebt mir am Gaumen, 	-mich dürstet!- (Joh 19)<br />und du legst mich in des Todes Staub. <br /><br />Denn Hunde haben mich umgeben,<br />und der Bösen Rotte hat mich umringt; <br />sie haben meine Hände und Füße durchgraben. <br />Ich kann alle meine Knochen zählen; <br />sie aber schauen zu und sehen auf mich herab. <br />Sie teilen meine Kleider unter sich <br />und werfen das Los um mein Gewand. <br /><br />Aber du, Herr, sei nicht ferne; <br />meine Stärke, eile, mir zu helfen! <br />Errette meine Seele vom Schwert, <br />mein Leben von den Hunden! <br />Hilf mir aus dem Rachen des Löwen<br />und vor den Hörnern wilder Stiere.<br /><br />„David“ sagte die Stimme. David schlug die Augen auf und blickte auf das Kreuz. „Deine Geschichte ist auch meine Geschichte.“ Doch diese Geschichte endet nicht hier. Dieser Psalm, den wir beide gemeinsam haben, er geht noch weiter.“ <br /><br />Du hast mich erhört! <br />Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern, <br />ich will dich in der Gemeinde rühmen: <br />Rühmet den Herrn, die ihr ihn fürchtet; <br />ehret ihn, ihr alle vom Hause Jakob, <br />und vor ihm scheuet euch, ihr alle vom Hause Israel! <br />Denn er hat nicht verachtet noch verschmäht das Elend des Armen <br />und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen;<br />und als er zu ihm schrie, hörte er’s.<br />(Luther Übersetzung)<br /><br />„Weißt du David, ich kenne dein Leid, ich habe es selbst auch durchlitten. Durch die tiefsten Stunden deines Lebens gehe ich mit dir hindurch. Ich bin  da! Ich bin Gott und war der Elendste von allen. Hier am Kreuz. Ich weiß wie es dir geht.“<br />„Wo auch immer du durchgehst, David, Daniel, Raphael, Annika, Oschi, Jonathan, Wolfgang, Patrick, ich kenne deinen Namen und ich gehe mit dir. Es gibt niemanden dessen Elend zu groß wäre. Ich schaue dich an. Ich höre dein Klagen und dein Schreien. Ich höre dir zu. Dein Leben liegt in meiner Hand. Hier ist es sicher. Ich gehe mit dir durch deine dunkelsten Stunden. Ich bin da und du kannst mir vertrauen.“ (kurze Pause)<br /><br />Als ich mich daran machte das Ende dieser Geschichte zu formulieren, stellte ich mir die Frage: „Was nun? Was passiert jetzt?“ In meinen Kopf schlich sich ein Bild ein: Jesus hat seine ergreifende Ansprache beendet, er hat seine Botschaft gebracht. Er schnappt sich seinen Mantel, schiebt sich die Mütze über die Haare, lächelt uns noch mal freundlich und gewinnend an... Shakehands mit David... und geht. Er schließt die Tür hinter sich, seine Schritte verhallen. <br /><br />Dies wäre mein persönliches mein menschliches Ende der Geschichte. Ich der endliche Mensch, dessen Leben irgendwann ein Ende hat und zu dessen Leben Leid gehört, kann den unendlichen Gott nicht greifen. Ich kann ihn nicht sehen, nicht riechen und nur selten spüren. Es fällt mir schwer zu glauben, dass er immer da ist. Ich kann ihn nicht fassen, nicht erfassen, nicht festnageln. Doch Gott hat sich von uns und für uns festnageln lassen. Er hat selbst das schlimmste Leid am Kreuz durchlitten. Wenn einer weiß wie es uns geht, wie wir uns fühlen, wenn einer mitleidet, dann Gott.<br /><br />Und ich darf ihn fragen: „Warum?“ Ich kann schreien „Hast du mich verlassen?“ Klagen und Fragen sind legitime und wichtige Anreden in der Beziehung zu Gott. Gott ist ein Gott der Fragen zulässt und gefragt sein will. Jesus selbst ruft am Kreuz „Warum? Warum hast du mich verlassen?“ <br />Gott beugt sich nun nicht herab und sagt: „Ich bin da.“ Das wäre ein Widerspruch in sich. Gott ist schon da. Er blickt dich an. Er braucht sich nicht erst hinabzubeugen. Er blickt den Elendsten an und sagt: „Ich bin da, ich gehe mit dir!“ <br /><br />Oscar Wilde hat einmal geschrieben: „Wir liegen alle in der Gosse, aber ein paar von uns schauen zu den Sternen auf.“ Ein fast passendes Bild. Als Christ habe ich die Hoffnung auf Gottes Hilfe, darauf das er es gut mit mir meint. Das lässt mich aus der Gosse heraus nach oben blicken. Ich stecke meinen Kopf nicht tiefer in den Schlamm. Ich blicke nach oben und klage meinem Gott mein Leid. Und während ich nach oben Klage höre ich von der Seite eine Stimme: „Ich bin da, hier bei dir, in der Gosse“ Und ich drehe mich zur Seite und werde von liebenden Augen angesehen. <br /><br />Darum endet diese Geschichte auch nicht so, wie ich es in meinem endlichen Denken durchgespielt hatte. Denn  Jesus verlässt Davids Krankenzimmer nicht. Er bleibt. Und das er bleibt heißt: Er war schon  immer da, er ist jetzt da und er wird in Zukunft da sein. In Ewigkeit. Amen. <br /><br />]]></content>
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		<title>Magdeburg</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[10 Tage in der Nähe Magdeburgs liegen hinter uns. Eine sehr sehr geile Zeit, deren Erfahrungen noch verarbeitet werden müssen. Als ganze Familie haben wir bei einem Camp für Straßenkinder mitgearbeitet. Es ist schon eine denkwürdige Erfahrung Kids, die noch nie in ihrem Leben was von Gott gehört haben von seiner Liebe zu berichten. Das ganze war ein Camp mit Freakstockfeeling mitten in der Pampas in der sogenannten Börde in Sachsen Anhalt. Spannend wie diese Kids aus den Blöcken so organisiert sind. Es gibt  Häuptlinge, Mamas und Papas. Man passt aufeinander auf, organisiert sich professionell, spielt Fußball in eigens organisierten Turnieren etc.<br />Es war eine Zeit, des Kampfes und der Freude an dem wie Gott wirkt. Hat sich voll gelohnt!<br />Und der Osten ist wieder ein Stück näher an unser Herz gewachsen.]]></content>
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		<title>Der Jesus Faktor</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[<i>Eine Leidenschaftliche Theologie der Veränderung</i><br /><br /><b>Was haben das menschliche Gehirn, <br />ein Ameisenhaufen <br />und die Kirche der Zukunft gemeinsam? </b><br /><br />Auf faszinierende Weise zeigt Kester Brewin, dass diese Frage mehr ist als nur ein Gedankenspiel: Alle drei müssen nämlich über besondere Fähigkeiten verfügen, wenn sie überleben wollen; sie müssen klug auf ihre Umwelt reagieren, sich anpassen und als komplexe Systeme ausgeklügelte Kommunikationsstrukturen entwickeln. Wenn wir anfangen die Kirche als Organismus und nicht als Organisation zu begreifen, entdecken wir schnell, wie viel wir von der Biologie über gesunde Veränderungs- und Entwicklungsprozesse in unseren Gemeinden lernen können. Wenn man gerade die großstädtischen Veränderungen als Bild für die Zukunft nimmt und sich fragt, welche Beziehungen dieser Zeitenwandel zum Leben Jesu hat, kommt ein Buch heraus, das die Kernideen der weltweiten&quot;Emerging Church&quot;-Bewegung verdeutlicht, in der Wissenschaftler und Gemeindepraktiker gemeinsam Perspektiven für die Zukunft entwickeln. <br /><a href="javascript:openpopup('images/brewin.jpg',800,600,false);"><img src="images/brewin.jpg" border=0 alt=''></a><br />Das ist das erste Buch das ich auf meinem Blog empfehle. Dann muss es auch etwas ganz besonderes sein. Dieses Buch ist der Hammer. Ein absolutes &quot;must have&quot; für jeden der Vollzeitlich arbeitet, und für jeden der sich Veränderung wünscht. <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=kester+brewin%2C+der+jesus+faktor&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank" >gleich kaufen!</a> <br />]]></content>
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		<title>Kletterparty</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[So, die nächste Geschichte ist geschrieben. Richte eben mal rechts noch eine Spalte für Geschichten ein. In dieser geht es um den fiesen Zachäus, der von Jesus angesehen wird. Spannend. Als nächstes Projekt werde ich die Geschichten vertonen und als Hörbuch-Podcast verlinken. Hier aber erst mal die <a href="http://christoph.usegroup.de/blogs/jansblog/static.php?page=static080529-202342" target="_blank" >Story:</a> ]]></content>
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		<issued>2008-05-29T00:00:00Z</issued>
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		<title>Predigt vom Spießer</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Vorgestern beim Abendbrot legt mein noch nicht ganz dreijähriger Sohn die Füße auf den Tisch. Ich freiheitsliebender Mensch, Traditionen hinterfragend und doch gefangen in gesellschaftlichen Zwängen schimpfe mit ihm: &quot;Emil nimm sofort die Füße vom Tisch. Die gehören unter den Tisch!&quot; Antwort meines Sohnes: &quot;Papa, du bist ein Spießer!&quot; Ah!!! der Junge ist noch keine drei und gibt&#039;s mir derbe!<br /><br />Also der Spießer predigt am Sonntag in der FeG Worms. Herzliche Einladung an alle Blogleser die sich in der Nähe befinden!]]></content>
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		<title>Sturm</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Hab mich mal wieder als Autor betätigt. Hier ist der &quot;Krimi&quot; <a href="http://christoph.usegroup.de/blogs/jansblog/static.php?page=static080408-082704" target="_blank" >nachzulesen</a>. Titel: Sturm]]></content>
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		<issued>2008-04-06T00:00:00Z</issued>
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		<title>Bier kaufen in Worms</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Gestern stand ich hier im einschlägigen Getränkehandel und mir brach es fast das Herz. Ca. 12 Kästen leckerstes Eichbaum Ureich Premium Pils standen hier -in sicherlich nicht artgerechter Haltung- eng eingepfercht zwischen Licher und Krombacher. Ein Anblick, den zu ertragen meine seelischen Belastungsgrenzen neu auslotete. <br />Mein barmherziges Retterherz begann in mir zu schlagen und ich hätte am liebsten alle befreit. Aber diese gierigen Menschen hier handeln mit diesen süßen Dingern. Bierhandel ist das! Jawohl! Und auch noch staatlich legitimiert.<br />So befreite ich -begleitet von einem Todesseufzer meiner eh schon gebeutelten Geldbörse- zwei der kleinen Kästchen aus ihrem Schicksal, indem ich sie käuflich erwarb.<br /><br />]]></content>
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		<issued>2008-03-16T00:00:00Z</issued>
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		<title>Mal den Kopf leer schreiben...</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Millionen Deutsche sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Das Mittelalter versprach das jenseitige Heil, die Moderne versprach den Himmel auf Erden. Doch Vernunft und Wissenschaft konnten weder weltweite Gerechtigkeit, noch den Weltfrieden herbeiführen. Utopia blieb Utopie. Enttäuscht von den Idealen der Moderne suchen die Menschen der Postmoderne einen neuen Sinn. Individuell, wie von der Moderne geprägt, jedoch nicht immanent, wie diese, sondern transzendent ausgerichtet.<br />Die Werbung, die TV Sender sind voll von Übernatürlichem, Religiosität boomt, Religiosität lässt sich gut verkaufen. Die Menschen flitzen nach Tibet, in Klöster, Promis machen sich auf den Jakobsweg...... nur Blinde könnten jetzt noch übersehen, dass hier etwas Großes in Bewegung ist. Die Menschen suchen nach einem Wesen, das größer ist als sie und/oder nach einem sinnstiftenden Ereignis. <br />Wenn ich mir das bildlich vorstelle, sind das Millionen Menschen die auf der Suche nach dem Sinn unterwegs sind. Das erschreckende: Sie laufen an unseren Kirchen vorbei. Das heißt unsere Kirchen scheinen den Geist der Zeit noch nicht gegriffen zu haben. <br />Menschen sind auf der Suche nach Spiritualität, nach Beziehung. Wir stehen auf den Kanzeln und Predigen theologische Wahrheiten.....an den Menschen vorbei. Schön das von den Kanzeln Gottes Wort zu hören ist. Reicht das? Ich meine, die Menschen wollen Gottes Wort wieder erleben.<br />Neue Formen sind notwendig. In Synthese mit Inhalt und Gegenwart. Die „Stille Zeit“ unsere oft verarmte evangelikale Form der Spiritualität, die Frontalpredigt, statische Gemeindehäuser, zu überdenken. <br />Mirko sagte mal, man müsse beobachten wo Gott Großes bewegt, dann hingehen und sich gebrauchen lassen. Ich habe da lange drüber nachgedacht und bin immer davon ausgegangen, es gehe darum zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Jetzt meine ich, das ich mir die Zeit wohl kaum aussuchen kann, ich lebe jetzt. Also geht es vielmehr darum die Zeichen der Zeit zu sehen und richtig zu deuten. Die Epoche oder Kultur und die Bedürfnisse der Menschen darin zu reflektieren. Der Esoterikboom u. ä. ist nicht zu verteufeln. Vielmehr sollten wir endlich erkennen dass hier Menschen seit Jahren einen Hunger nach Sinn, eine Ahnung von Gott haben. Füttern wir sie endlich nicht mehr mit Steinen sondern mit richtigem Brot! Mit Brot das sie essen können und das sie ewig sättigt! Und wir sind Teil einer großen Sache! Wir werden uns nicht mehr über drei &quot;Bekehrte&quot; freuen, sondern über 3 Millionen! Es wird immer von Erweckungen geschrieben. Weiß nicht was ich von diesem Wort halten soll. Aber wenn ich es so definiere, das Gott eine Ahnung und ein Verlangen nach ihm selbst  in Menschen setzt, dann ist es das was ich gerade sehe und erlebe und wir müssen &quot;nur&quot; noch ernten. Dann könnte das bevorstehende &quot;Erweckung&quot; sein.<br />Kopf leer geschrieben...<br /><br />]]></content>
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		<issued>2008-03-03T00:00:00Z</issued>
		<modified>2008-03-03T00:00:00Z</modified>
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		<title>Ausbildung zum klinischen Seelsorger</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Diese Ausbildung ist echt der Hammer. Ich fühle mich am richtigen Ort. Es tut gut wenn man merkt das man Fähigkeiten hat. Diese Fähigkeiten in Theorie- und Praxiseinheiten mit Fertigkeiten zu verbinden ist ein großer Gewinn. Dieser Teil des Theologiestudiums macht mir am meisten Freude. Gerne würde ich weiter in die Ausbildung als Seelsorger investieren. Es tut gut wenn man merkt: &quot;Ich kann etwas&quot;. In weiten Teilen des doch sehr wissenschaftlichen Studiums geht mir das weniger so. <br />Unterricht geht weiter...]]></content>
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		<issued>2008-02-21T00:00:00Z</issued>
		<modified>2008-02-21T00:00:00Z</modified>
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		<title>Das Unbier</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Diesen Eintrag ohne Bilder zu bloggen ist wie Günter Netzer ohne Frisur vor die Kamera schicken. Wie Hawaiitoast ohne Hawaii, Kornflakes ohne Flakes oder Bud Spencer ohne Terence Hill.<br />Nach dem wir gestern Abend auf der Suche nach einer Kneipe in dem Dorf Holzhausen fast die letzte Hoffnung auf ein kühles Bier begraben hatten, entdeckte einer meiner Kommilitonen -ausgestattet mit einem untrüglichen Spürsinn für derartige Amüsements- eine Kneipe. Nun wie jeder weiß, es gibt in der deutschen, facettenreichen Trinkkultur nicht DIE Kneipe. In wie weit dieses dörfliche Prachtstück überhaupt der Kategorie Kneipe zugeordnet werden sollte bleibt ungewiss.<br />Jedenfalls gab es im wohnzimmerlich anmutenden Trinkzimmer auch Bier. Doch auch hier stellt der deutsche Genusstrinker fest: Es gibt nicht DAS Bier. Meines Erachtens ist Bier nicht einmal eine Geschmacksfrage. Es gibt Gutes und Schlechtes. Nach einer Karte zu fragen traute sich keiner von uns...die Lokalität erweckte nicht den Anschein eine solche zu führen. Nett den Opa hinterm Tresen gefragt, bekamen wir die Antwort. Krombacher. Verzweiflung. Welch ein Rückschlag. Krombacher. Das Unbier. Selbst kalt nicht genießbar.Krrrrrrombacher, nur Krrrrombacher........ rollte er inbrünstig!<br /><br />Bilder jetzt <a href="http://danielmichelleinewersbach.blogspot.com/" target="_blank" >hier!</a> ]]></content>
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		<issued>2008-02-11T00:00:00Z</issued>
		<modified>2008-02-11T00:00:00Z</modified>
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		<title>Leben auf dem Weg</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Ich denke nicht darüber nach was wäre wenn, - sondern ich denke darüber nach wie ich sein könnte und werde so!<br />]]></content>
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		<issued>2007-09-18T00:00:00Z</issued>
		<modified>2007-09-18T00:00:00Z</modified>
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		<title>Kind und Erwachsener – die starke Truppe Gottes!</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Der im Glauben „Erwachsene“ Jan zweifelt, und mein inneres Kind ist verzweifelt. Das trifft wohl sehr gut mein momentanes Glaubensleben. In diese Situation hinein empfangen ich von Gott, wie berichtet, den Satz: Ich will doch nur zurückgeliebt werden. Nun kann ich etwas mit diesem Satz anfangen.<br />Lasst euch nicht durch die Begrifflichkeiten der Transaktionsanalyse verwirren. Vielleicht könnt ihr das auch so verstehen wenn ich davon schreibe das jeder ein Kind in sich trägt (nachzulesen: Willy Weber; entdecke das Kind in dir). <br /><br />Mein inneres Kind kann vertrauen. Es kann sich vorbehaltlos Gott hingeben. Manchmal werde ich wehmütig, wenn ich an meinen Glauben als Kind denke. Ich habe darum gebetet das ich mein Matchboxauto wieder finde, das Gott in der Klassenarbeit bei mir ist, das unser Kaninchen wieder gesund wird. Ich habe Gott geliebt und Jesus war mein bester Freund ohne den ich nicht leben konnte und wollte. Darum ihn habe ich in der Schule den Mund aufgemacht und von ihm erzählt, weil ich ihn bei mir wusste. Unanfechtbar, grenzenlos Vertrauend, Geliebt gefühlt, Sicherheit.<br /><br /><i>Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: <br />Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.</i><br /><br />Jesus sagt das wir umkehren können und wieder werden können wie die Kinder. <br />Traumhaft. <i>Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet...Ps. 8,3</i> Menschen die so glauben sind Gottes starke Truppe. Kind im Glauben sein ist einfach ein wunderbares Gefühl.<br />Der Kirchenvater Augustin hat einmal gesagt: „Ohne Gott wären alle Menschen Waisen!“ <br /><br />Dieses romantische Bild meines Kinderglaubens kann allerdings in einer Welt der Erwachsenen kaum bestehen. Der Glaube muss trotzdem wie Paulus sagt erwachsen werden. Prüfen und das Beste behalten. Der Verstand wird Erwachsen. Ich prüfe meine Glaubensinhalte und mein Glaubensleben. Ich studiere mit meinem Verstand Theologie. Doch in meinem Herzen bleibe ich Kind. Von Ganzem Herzen. Das ist es was lebendig hält. Ein kinderfreier Glaube mag dogmatisch korrekt sein, aber er ist steril, er kennt die Freude nicht, er macht keinen Luftsprung. Das Kind es, das Gott zur Ehre in die Luft springt, sich an Gott freuen kann wie an Weihnachten und Ostern zusammen und ihm zur Ehre lobpreist.<br /><br />Gott spricht zum kleinen Kind im Jan: „Ich will doch einfach nur zurückgeliebt werden“. Der kleine Jan kann das nun bedingungslos tun, während der große vielleicht noch mal sein Offenbarungsverständnis checkt.<br />Ich kann zweifeln und glauben gleichzeitig und beides gehört zusammen. Nur dadurch entsteht Fortentwicklung.<br />Letztlich geht es darum im Glauben reif und Erwachsen zu werden, das Kind aber nicht zu verlieren. Wir bleiben lebendig, echt, wir sind Gottes starke Truppe, weil wir wie die Kinder bedingungslos vertrauen und unser Handeln daraus entspringt!<br /><br />Ich habe das einfach mal sehr unvollkommen aufgeschrieben. Sind nur meine zu diesem Zeitpunkt nicht endlich reflektierten Gefühle und mich persönlich betreffende Erkenntnisse. Vielleicht bin ich der einzige der was damit anfangen kann, vielleicht hilft diese Erfahrung anderen ja auch weiter.<br /><br /><i>Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: <br />Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.</i><br /><br /><br />]]></content>
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		<issued>2007-08-31T00:00:00Z</issued>
		<modified>2007-08-31T00:00:00Z</modified>
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		<title>die Zone rockt!</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Funktioniert sogar im Urlaub. Gemeindegründen in Ostdeutschland. Ein Traum, eine Vision, total naive Idee? Hab gestern meine erste FeG der alten Bundelsländer erlebt. War auch allerhöchste Zeit. Dachte das sei eine Neugründung und komme in eine Gemeinde die 1945 gegründet wurde. Langes Gespräch mit Tim dem Pastor. Hier passiert viel. Aber es ist ein hartes Pflaster, vor allem für &quot;Wessis&quot;. Dringend sollte ich mich mit der Geschichte der alten Bundesländer auseinandersetzen. Im Speziellen mit der FeG Geschichte in diesen Breitengraden. Die Menschen wohnen hier unter sich und sind, geprägt durch die Geschichte, ein wenig &quot;seltsam&quot; (Nichts Neues für Menschen die mal eine Zeit in Ewersbach verbracht haben!) <br />Diakonie als Grundlage halte ich immer noch für den besten Weg. Ich glaube wenn man hier als Westdeutscher die Menschen erreichen will ist man nicht Pastor sondern Diakon und Missionar.Dienen heißt sicherlich DAS Stichwort.<br />Mitte September gehts dann für einige Tage in die Hauptstadt. Das Gemeindegründungsprojekt Berlin-Brandenburg werde ich mir anschauen und sicherlich wieder eine ganz andere Arbeit erleben im multikulturellen Berlin.<br /><br />Auf der Fahrt hierher durfte ich Altes neu entdecken. Der Kopf von Theologiestudenten ist voll mit Dogmatik, Ethik, Exegese u.v.m. Wer nicht aufpasst dem rutscht das ins Herz. Aber im Herz möchte ein Anderer wohnen.<br />&quot;Ich möchte einfach nur zurückgeliebt werden&quot; war die Antwort auf eine tief im Innernen an Gott, unsere Beziehung betreffend, gestellte Frage....<br /><br />Wetter ist nett und das Meer kalt<br />]]></content>
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		<issued>2007-08-27T00:00:00Z</issued>
		<modified>2007-08-27T00:00:00Z</modified>
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		<title>Warum ein Bier ein Gegenstand ist!</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[<a href="javascript:openpopup('images/joest.jpg',800,600,false);"><img src="images/joest.jpg" border=0 alt=''></a><br /><br />Das ist das Zimmer in dem der Jan arbeitet. Oft ist er viele Stunden am Tag an diesen Schreibtisch gefesselt. Natürlich nicht in echt. Mehr so transzendent.<br />Aber um den Jan soll es gar nicht gehen, sondern um den Gegenstand. Und zwar um den Gegenstand der Dogmatik. Wie bitte? Noch mal von vorne!<br /><br />Also, es gibt da einen Mann, der heißt Joest. Wilfried Joest. Und der Herr Joest, dem war eines Tages langweilig, und da hat er überlegt, wie er sich die Zeit vertreiben könne.<br />Und dann hat er sich eben mal gefragt, was den der Gegenstand der Dogmatik ist.<br />Das kann man sich ja mal fragen. Wenn einem mal langweilig ist.<br />Ihr denkt jetzt vielleicht: Was für eine blöde Frage.<br />Macht nix, hab ich auch gedacht. Also mit Gegenstand meint der Herr Joest nicht wie man meinen könnte ein Auto, ein Baum oder ein gekühltes Bier. Der Herr Joest meint das anders. Gegenstand, aber anders halt. <br />Eigentlich meint er mit dem Gegenstand den Gott.<br />Ihr könntet dem Herrn Joest, wenn ihr ihn mal treffen würdet, natürlich sagen, das der Gott doch gar kein Gegenstand ist, aber der Herr Joest meint das ja anders.<br />Der Herr Joest will sagen, dass das worum es in der Dogmatik geht, Gott ist.<br /><br />Aber der Herr Joest geht da noch viel weiter. Der hat dann noch mal ein bisschen nachgedacht und dann ist ihm was eingefallen und dann hat er gesagt, das der Gott was gesagt hat.<br />Jetzt seid ihr alle ganz gespannt und wollt wissen was der Gott gesagt hat.<br />Und weil ich den ganzen Tag am Schreibtisch sitze und spannende Sachen lese, weiß ich auch was der Gott gesagt hat.<br />Der Gott hat nämlich gesagt, das er Gemeinschaft mit uns möchte (Levitikus  26,12 „Und ich werde in eurer Mitte leben und werde euer Gott sein, und ihr werdet mein Volk sein“). Und dann hat er es allen Menschen gesagt, indem er seinen Sohn, den Jesus zu uns auf die Erde geschickt hat. Jesus wird nämlich im Neuen Testament auch das Wort (logos) genannt. Alles klar?<br /><br />Also ist der Gegenstand der Dogmatik kein Auto, Baum oder gekühltes Bier sondern der Gegenstand der Dogmatik ist Gott, wie er sich uns in Jesus Christus gezeigt hat.<br />Puh. Das war jetzt gar nicht so leicht, könnte man vielleicht denken.<br /><br />Aber der Herr Joest hat noch mal nachgedacht. Aber davon schreibe ich dann beim nächsten mal, wenn ich noch mal ganz lange an meinem Schreibtisch gesessen habe und die schlauen Sachen gelesen habe.<br />Ich sag nur noch kurz worum es dann geht, dann könnt ihr schon mal ganz gespannt sein.<br /><br />Also irgendwann, bevor der Herr Joest gelebt hat, da haben andere schlaue Männer, die jetzt aber alle tot sind gesagt, das man den Gott auch an der Schöpfung erkennen kann (Wenn man hinguckt).<br />Also mit der Schöpfung meinen die alles was der Gott gemacht hat. Z.B. die Autos, die Bäume und das leckere Bier. Und dann haben die nämlich gesagt, das der Gegenstand der Dogmatik dann ja auch die Schöpfung, also das Auto der Baum und das Bier ist.<br />Und dann habe ich mir gedacht, weil ich vor lauter am Schreibtisch sitzen schon eine ganz trockene Kehle hatte, also hab ich mir gedacht: Ich mach mal ein bisschen praktische Dogmatik und guck mal wie der Gegenstand der Dogmatik so schmeckt!<br /><a href="javascript:openpopup('images/joest_prost.jpg',800,600,false);"><img src="images/joest_prost.jpg" border=0 alt=''></a><br />Alles klar?<br />Prost!]]></content>
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		<issued>2007-05-15T00:00:00Z</issued>
		<modified>2007-05-15T00:00:00Z</modified>
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		<title>Vision Group 4</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Willst du weitherzig<br />oder engstirnig sein?<br /><br />Willst du pralles Leben<br />oder im religiösen Nebel verkümmern?<br /><br />Willst du unverschämt in dieser Welt sein<br />oder farblos von dieser Welt?<br /><br />Wilst du die globale Dimension<br />oder eine Botschaft für Eingeweihte?<br /><br />Willst du ein großes Haus für die kleine Welt<br />oder eine Insel für Fromme?<br /><br />Willst du, daß Got dir mit seiner Fülle im Alltag dient<br />oder willst du deine Gottesbegegnungen auf den Gotesdienst beschränken?<br /><br />Willst du offen zur Straße leben<br />oder dich im Hinterzimmer verziehen?<br /><br />Willst du Weltreisender geistlich und geistig sein,<br />oder ewig Wartender auf DEN Auftrag Gottes?<br /><br />Willst du dein Glaubensleben nicht auf einen Ort beschränken<br />oder beschränkst du Gott auf einen Ort?<br /><br /><br />Formuliert von Elisabeth im Rahmen der Gründung einer Internationalen Gemeinde in Hamburg. Während meines Praktikums im &quot;Why not?&quot; hatte ich die Chance an einer dieser Vision Groups teilzunhemen. Es ging der Gruppe um das Gemeinsame &quot;wir&quot;, ein spannender Findungsprozess. Das war echt gut!]]></content>
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		<issued>2007-03-11T00:00:00Z</issued>
		<modified>2007-03-11T00:00:00Z</modified>
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		<title>mein letztes Reisetagebuch //seemonster + ein neuer Tag</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Teil 10//Mitte Dezember 1999 (unbearbeiteter Originalauszug<br />Seemonster<br /><br />Sie haben nur ein Ziel, sie wollen dich in die Tiefe zerren und dort für ewig gefangen halten.<br />Wie wabernte Schatten, eins mit den Wellen, erheben sie sich aus dem Meer. Paul kann sie nicht sehen. Sie kommen nur für mich, sie wollen mich jetzt heimholen. Leise und kaum verständlich raunen sie sich Worte in ihrer eigenen Sprache zu, die ich nur als Rauschen wahrnehmen kann. Langsam bewegen sie sich auf mich zu, doch jedesmal wenn sie in Reichweite kommen zieht das Wasser sie wieder zurück. Wie magisch angezogen gehe ich auf Sie zu und lasse mich in die Tiefe sinken, wo vorhin noch fester Sand war, ist jetzt nur noch dunkelblaue Schwärze. Bevor mein Kopf völlig ins Wasser eintaucht, sehe ich noch wie die Sonne sich mit ihren letzen Strahlen verabschiedet, und wie ich in einer anderen Welt verschwindet. Unter Wasser ist es erstaunlich hell und meine Augen gewöhnen sich schnell an das trübe Licht. Eigentlich ist es kein Licht, es ist etwas greifbares, viel zu reales, undefinierbares. Ich werde eigentlich nicht nach unten gezogen sondern ich gleite gegen die Naturgesetze in die Tiefe. Immer trüber wird das Licht, bis es plötzlich schwarz ist, und ich die orientierung verliere. Ich lasse mich treiben, abgeschnitten von der Ausenwelt, in einer gespenstig ruhigen Kühle.<br /><br />-  Jan,Jan hey, lass uns schlafengehen -<br />-  Puh ok -<br /><br />Schnell versinke ich in einem tiefen, vom Rauschen der Wellen begleiteten, Schlaf.<br /><br /><br />Ein neuer Tag<br /><br />Ich erwache mit den ersten Sonnenstrahlen die unter unseren Felsen dringen  und bleibe noch eine Zeitlang untätig liegen, bis ich die Hoffnung aufgebe das Paul in der nächsten halben Stunde aufwacht. Langsam krieche ich unter meinem Moskitonetz hervor und begebe mich zur Höhle, wo ich einen Schluck Wasser trinke.<br />Zwanzig Meter vor mir sehe ich einen ansteigenden Hügel, und ich beschließe es dürfte wohl die Anstrengung wert sein, mal hinaufzuklettern. Oben angekommen genieße ich einen himmlischen Rundumblick über etwa fünf in der Nähe liegende Inseln. Eine Woge des Glücks durchflutet mich, ich setze mich auf einen Stein, um mein Frühstückskippchen zu genießen.<br />Warum bin ich eigentlich hier? Frage ich mich und denke über eine logische Erklärung nach.<br />Manche Menschen sammeln Briefmarken, manche Modellautos. So sehr unterscheide ich mich von Ihnen gar nicht. Ich möchte Erfahrungen sammeln. Vielleicht auch etwas fürs Leben lernen, vielleicht auch nicht. <br />Der einzige Unterschied zwischen mir und dem Briefmarkensammler ist, er zeigt seine Sammlung jedem der sie sehen will. Ich habe nichts zum Vorzeigen, außer vielleicht ein paar Geschichten die ich erzählen kann wenn ich gefragt werde.<br />Meine Zigarette ist zu Ende und ich mache mich an den Abstieg. Paul ist mitlerweile wach und schon schwimmengegangen. Ich fange an Feuer fürs Frühstück zu machen und einen Fisch auszunehmen. Ich fühle mich gut!<br /><br /> <i>Dies ist vorerst der letze Phillipinen Eintrag. Ich werde dann vielleicht mit der Zeit weiterschreiben, aber das ist dann erstmal eine neue Herausforderung.<br />Ich sage Tschüss fürs erste, liebes Reisetagebuch, es war schön mit dir. Wir sehen uns!<br />Jan<br />PS:: Da war doch noch die Geschichte mit der Schlange...und die mit den schwulen Franzosen auf der Insel, und ich mittendrin und konnte nicht weg....die Müllberge von Quezon City.....das Gefängnis...</i>]]></content>
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		<issued>2007-02-01T00:00:00Z</issued>
		<modified>2007-02-01T00:00:00Z</modified>
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		<title>Beim Skript aufarbeiten drauf gestoßen:</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Wie Jesus Christus Zuspruch der Vergebung aller unsere Sünden ist, so ist er auch Gottes Anspruch auf unser ganzes Leben.<br /><br />Martin Luther]]></content>
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		<issued>2007-01-27T00:00:00Z</issued>
		<modified>2007-01-27T00:00:00Z</modified>
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		<title>Mein altes Tagebuch//Strandleben ...........................+++NEW+++</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Teil 9//Mitte Dezember 1999 (unbearbeiteter Originalauszug) <br /><br />Paul steuert. Ich sitze verträumt vorne auf dem Boot, lasse die Beine ins Wasser baumeln und beobachte Fliegende Fische.<br />-  Hast du Feuer  -<br />Paul ruft. Doch ich verstehe Ihn nicht gleich  <br />-  Was?  -<br />-  Fuck, hast du Feuer  -<br />-  Nein!!!  -<br /><br />Er schafft es sie am Motor anzuzünden, und so sitzen wir schweigend da und rauchen. Die Landschaft ist beeindruckend. Immer wieder kleine bewaldete Inseln, jedoch noch keine Strände. Ich denke an Zuhause, was ich eigentlich recht selten mache. Zuviel habe ich erlebt, und immer meine volle Konzentration auf die Gegenwart richten müssen. Es stimmt völlig, wenn du irgend etwas vergessen willst, oder Probleme hast, was bei mir allerdings nicht der Grund fürs Reisen war, dann geh fort, setz dich in Deutschland ins Flugzeug, lande in Süd - Ost Asien, in Amerika, Australien oder sonst was. Sobald dein Flieger unten ist hast du genügend Dinge die getan werden müssen und die du schon immer mal tun wolltest, so das deine Heimat, Eltern und Freunde auch psychisch in weite Ferne rücken. <br />Bei mir war’s jedenfalls so. „Hey Cilli, ich werd euch alle vermissen. Ich schreibe bestimmt jeden Tag ne Karte“ . Fuck that! Eine habe ich geschrieben. Dann ist alles wieder in weite Ferne gerückt. Es ist wie wenn du kurz Fernsiehst, ein Film, vielleicht ein Bericht über die Menschen in Afrika, dann schaltest du den Fernseher aus und bist wieder zu Hause.<br />Ich konzentriere mich wieder auf die Landschaft.<br />-  Hey, Paul, fahr mal weiter rechts  -<br />Ich beschreibe einen großen Bogen mit der Hand, und zeige auf eine kleine Insel.<br />-  Die Kleine?  -<br />-  Ja  -<br />-  Zu nah am Festland  -<br />-  Ach was ist doch ok für den ersten Tag  -<br />-  Laß uns mal kucken  -<br /><br />Ich springe aus dem Boot ins Knietiefe Wasser und laufe mit dem Tau in der Hand an den Strand, wo ich das Boot, mit ein paar Knoten über die sich wohl jeder Seemann kaputtgelacht hätte an einen kantigen aus dem Sand herrausragenden Felsen binde. Paul kommt mir  nach und mit vereinten Kräften ziehen wir den Ausleger an Land.<br /><br />Es stellt sich herraus, das die Insel nahezu perfekt für unseren ersten Tag ist. Wir finden eine kleine Höhle, weit genug vom Strand entfernt, das sie bei Flut nich vollläuft, und nah genug um in einer Minute hinzulaufen. Innerhalb von 30 Minuten haben wir unsere Habseeligkeiten in Ihr verstaut, und rennen runter zum Strand, um einfach nur noch zu chillen und zu schwimmen.<br /><br />Ich habe keine Ahnung wieviel Uhr es ist, brauch ich immoment auch nicht zu haben. Mein Magen sagt jedenfalls, das es Zeit zum Essen ist, und während ich Feuerholz suche, um Kohle zu sparen nimmt Paul die ersten Fische aus. Es stellt sich jedoch herraus, das Holz nich heiß genug ist um Wasser für den Reis zu kochen. Umsonst gesucht. Egal. Nach 15 Minuten kocht das Wasser und wir legen die Fische, die wir vorher in einer Senf-Curry Soße gewendet haben auf den Rost. <br /><br />Auch wenn sie einfach ist, ist es wohl die köstlichste Mahlzeit die ich je zu mir genommen habe. In Gedanken versunken und ohne zu sprechen genießen wir unser erstes selbst zu bereitetes Mahl auf der Insel die für heute nur uns gehört.<br /><br />-  Hey Jan, wie wärs wenn wir jetzt schon einen Platz zum Schlafen suchen, bevor es dunkel wird  -<br />-  Yep, good Idea  -<br />Wir finden einen kleinen Felsvorsprung, etwa zehn Meter von der Hochwassergrenze entfernt, an dem wir unsere Moskitonetze aufhängenkönnen. Die Enden Vergraben wir im Sand. Jetzt noch die Isomatte rein. Fertig.<br /><br />Wir liegen am Wasser. Gerade so dicht dran, das daß Meer unsere Bäuche alle zwei Minuten überflutet. Die Sonne geht wie ein feuerroter Ball am Horizont unter. Die ganze Insel wird in ein unbeschreibliches rot-blaues Licht getaucht, und das Wasser wäscht den letzten Rest der Tageshitze endgültig von uns ab. <br />Jetzt erweist es sich doch als sinnvoll, das ich Holz gesammelt habe, und so sitzen wir vor einem kleinen Lagerfeuer und essen die Reste vom Mittagessen.]]></content>
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		<modified>2007-01-27T00:00:00Z</modified>
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