Friday, November 9, 2007, 03:51 PM
der kleine gelbe Zettel, den ich mir an den Computerbildschim geklebt habe erfüllt seinen Zweck.
Er ist nicht zu übersehen. Tipp von mir für alle, die den ganzen Tag vorm Computer hocken.
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Friday, October 19, 2007, 07:12 AM
Heute: Gebet.
Es ist schon krass was man durch beten alles erreichen kann. Das hab ich mehr als einmal erlebt. Als ich durchs Abi flog und keine Ahnung hatte, was kommt hab ich viel gebetet und es ging mir besser denn je. Als ich nach einem Ausbildungsplatz gesucht habe, haben ich und meine Eltern unglaublich viel gebetet. Und jetzt hab ich einen super Arbeitsplatz.
Jetzt ein aktuelles Geschehen:
Als ich erfahren habe, dass das Kind von meinem Bruder sechs wochen zu früh auf die Welt gekommen ist und nun auf der Intensivstation um sein Überleben kämpft, konnte ich an nichts anderes mehr denken. Ich hab Gott die ganze Zeit angefleht und gebeten, dass er den kleinen Mio wachsen lässt und er gesund bleibt/wird. Das war mein großes Thema. Und jetzt... natürlich denken ich immer noch an die Familie. Aber aus dem Gröbsten sind sie vielleicht raus und jetzt bete ich nicht mehr so stark wie vorher. Obwohl sie sie jetzt immer noch so dringend brauchen.
Jetzt treten wieder andere Sachen in den Vordergrund. Dinge, die angesichts des kleinen Lebens irgendwie doch nicht so wichtig sind, wie ich denke. Und das ärgert mich. Warum kann ich nicht eine konstante Beterin sein? Es bringt ja schließlich was. Ich mag es aber nicht, mich zum Gebet zu zwingen. Obwohl ich doch weiß was Gebet bewirken kann, fällt es mir schwer.
2. Problem.
Wenn die Dinge dann so laufen und das "Ziel" erreicht ist, vergess ich zu Danken. Ich nehms als Selbstverständlichkeit hin. Doof.
Lösungsversuch:
Ich hab mir jetzt mal einen Zettel an den Computer gehängt, da stehen die wichtigsten Dinge drauf, für die ich ab und zu ein kleines Gebet Richtung Himmel schicken will. Mal gucken obs funktioniert.
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Monday, September 24, 2007, 01:06 PM
So,
Wochenende vorbei. Arbeitswoche geht los.
Die Woche fängt gut an. Verschlafen, Müde und ohne Beschäftigung. Zumindest im Moment.
Zeit das Wochenende revue passieren zu lassen.
Es war gut. Die Feier war lustig und wir hatten viel Spass. Nächster Tag war gemütlich und warm. War in Dortmund einkaufen und habe einer Freundin geholfen, dass der Einkauf auch erfolgreich beendet wurde. Sonntag: Super Wetter, richtig warm. Also stand Aktion auf dem Tagesplan. Ab mit dem Rädern zum Kemnader See, wo die Hälfte des östlichen Ruhrgebiet sich versammelt hat. Zumindest schien es so. Sonnenbaden und faulenzen. So kann man einen Sonntag geniessen.
Abends noch schön mit Mama und Papa telefoniert und sich an ihren Stimmen erfreut. Hach. Das Wochenende war gut genutzt.
Leider ist meine Mitbewohnerin nicht zu Hause. Da könnte es zwischenzeitlich mal langweilig werden. Aber ich bin schon groß und werde die Woche gut überstehen. Normalerweise macht man bei Sturmfrei immer Dinge, die man sonst nicht darf. Da ich nun mal nicht mehr zu Hause wohne fällt diese Überlegung flach, da ich sowieso schon Fernseh guck wann ich will. Früher war das etwas, das tat ich nur wenn die Eltern nicht zu Hause waren :)
Mir wird schon was einfallen :)
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Friday, September 21, 2007, 01:03 PM
Heute abend ist endlich die Einweihungsfeier. Mal gucken wie sie wird. Bestimmt cool. Die WG wird ordentlich eingeweiht. Letztes einkaufen bei IKEA ist auch schon erledigt. Naja, letztes für alles notwendige zumindest.
Leider haben viele abgesagt, weil Hochzeiten sind, Geburtstage gefeiert werden, die Heimat ruft, irgendwelche Seminare sind. So Sachen halt. Schade
Ich musste heute den ganzen Tag aufpassen, dass ich die spontanen Absagen nicht persönlich nehme und mir dadurch der Tag nicht verdorben wird. Ich hab gemerkt, dass es meiner Mitbewohnerin da nicht anders ging. Echt doof sowas. Ich glaube wirklich nicht, dass wir der Grund für die Absagen sind, sondern, dass der Termin blöd liegt. Aber der Grad zwischen "Es liegt nicht an euch" und "Haben die keine Lust auf unsere Feier zu kommen?" ist schmal. Da muss man aufpassen, dass man die ganze Geschichte nicht auf sich bezieht.
Naja, ich versuch das jetzt nicht an mich ranb zu lassen, sondern geniesse die letzte Stunde vor Feierabend und freu mich aufs Wochenende.
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Tuesday, August 28, 2007, 02:38 PM
Gestern bin ich gezwungener Maßen spazieren gegangen. Ich musste von meiner Gemeinde aus nach Hause laufen, da um kurz nach Neun kein Bus mehr gefahren ist.
Bekanntlich fallen mir beim alleine Laufen und Musikhören die besten Gedanken ein. Entweder ich mach mir wirklich Gedanken oder ich träum vor mich hin. So was mach ich sehr gerne :)
Gestern aber hab ich nachgedacht.
Meine Frustration von ein paar Monaten ist überwunden. Ich hab mich und meine Lästereien ganz gut im Griff. Denk ich zumindest. Vor kurzem sprach mich eine Freundin an und frage mich wie es mir in der Sache ginge und ich konnte ehrlich antworten: "gut".
Ich lief also und hab mir überleg wies mit mir so weiter gehen sollte (dauerbrenner bei mir) und lies das letzte Jahr hier in Witten in Gedanken an mir vorbei laufen = Umzug hierher, tolle Arbeit, tolle Kollegen, tolle Freunde, tolle Gemeinde, super Mitbewohnerin, Schule (naja, super würde ich das nicht nennen, aber es kann auch nicht alles toll sein :))
Meine Erkenntnis:
Wenn ich mir überleg, was Gott mir alles Gutes getan hat und noch tut, dann weiss ich, dass ich mir echt keine Sorgen mach muss. ER wird mir auf jeden Fall meine Platz in der Zukunft zeigen und für mich sorgen.
Kennt ihr das, wenn ihr so lauft und plötzlich fällt euch etwas Tolles ein, dass ihr einfach nur noch strahlen könnt und glücklich seit. Genau so ging es mir. Ich war glücklich, rundum zufrieden und strahlte von einem Ohr zum andern (geht bei mir irgendwie fast wirklich ;)). Na und, dann weiß ich jetzt gerade nicht, was ich in zwei Jahren machen soll. Aber ich bin mir sicher, das Gott mir den richtigen Weg zeigt.
Natürlich hock ich mich jetzt nicht zu hause hin und mach nichts mehr und warte einfach ab. Aber allein der Gedanke, dass da jemand ist, der für mich sorgt und auf mich aufpasst und mein ganzes Leben schon im Vorraus kennt, nimmt mir die bekannte Zukunftsangst und lässt sie zu einem spannenden Abenteuer werden. Jetzt weiss ich auch, warum mir "der änstliche kleine Spatz" immer so gut gefallen hat. Ich war teilweise nicht anders als er. Gott kam quasi als Taube in meine Gedanken geflogen und hat mir ein bisschen die kleine Angst genommen die sich bei mir eingenistet hat.
So, kleine Predigt am Rande.
Jetzt kann ich träumen.
Vielleicht geht ja was in Erfüllung :)
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