Share some time with me In this blog, I write down personal notes, but also academic and professional stuff. 2012-02-04T19:19:20Z Christoph Hanser Copyright 2004-2006, Christoph Hanser my own blog software "Bad Day of Traveling" Und solche Arbeitstage gibt's auch in der IT-Branche, wenn es herausfordernd wird und etwas Neues geschaffen werden muss. Am meisten habe ich mich allerdings in Bolivien auf die Arbeit gefreut: Klar, ich war in einer anderen Kultur und in einem anderen Berufszweig und deshalb schon an sich spannender. Aber die bloße Aussicht darauf, mit Menschen statt Maschinen zusammenzuarbeiten und das Gefühl zu haben "Gutes" zu tun waren schon sehr attraktiv. Um hier in Deutschland jetzt mehr Zeit mit Menschen zu verbringen, habe ich mich diesen Monat selbständig gemacht. Ich werde also weiter mein Geld in der IT-Branche verdienen - und versuchen, Projektlücken mit mensch-orientierten Nebenprojekte zu füllen.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=325 2011-07-06T08:50:20Z 2011-07-06T08:50:20Z Penner zieht um Die letzten Wochen bin ich morgens öfter an einem Obdachlosen vorbeigeradelt, der eine Brücke am Stadtpark bezogen hatte und sie mit Bett und Komodo tatsächlich etwas gemütlich gemacht hatte. Der Brückenboden war immer gefegt und sein Zimmer war akurater als meins aufgeräumt. Ich radelte also jeden Morgen an ihm vorbei, und wir grüßten uns kurz. Obwohl ich in Bolivien mit Straßenkindern gearbeitet habe, die wesentlich ärmer und verwahrloster lebten, fiel es mir schwer, Kontakt mit ihm aufzunehmen, auch wenn ich das gerne getan hätte. Der kulturelle Gruben zum deutschen Obdachlosen scheint tiefer als zum bolivianischen Straßenkind.
Diesen Montag war die Brücke ausgestorben, der Obdachlose verschwunden. Als ich ihn dann einige Tage später dort wieder traf, traute ich mich ihn anzusprechen. Wir fingen an uns zu unterhalten, ich fragte, wo er jetzt wohne, er lud mich zu sich ein, und ich begleitete ihn zu siner neuen Brücke. Er zeigt auf die andere Seite des Brückenschachts, schwärmte vom großenen offenen Fenster, das nie beschlagen sei (wie auch, ohne Glas), und ich lobte die viele Kunst in seinem Wohnzimmer: die ganzen Grafittis an der Brückenwand. Demnächst werden wir mal zusammen grillen. Es lohnt sich, die wichtigen Dinge zu machen, die man sich eigentlich nicht traut.]]>
http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=324 2011-05-05T21:57:22Z 2011-05-05T21:57:22Z
Nachlese Bolivien Das Sabbatjahr in Bolivien war für mich persönlich ein Riesengewinn. Ich konnte tatsächlich Menschen weiterhelfen, die weniger Chancen im Leben hatten als ich, und feststellen, dass es nichts Besseres gibt, als Gutes zu tun. Außerdem gibt es dort Freunde, die ich vermissen werde, und das ist gut, denn was wäre ein Abschied ohne Vermissen wert?
Hier noch einige Informationen, die ich regelmäßigen Bloglesern schulde:
Was ist mit Tiquipaya Wasi? José Luis ist immer noch dort und motiviert, nächstes Jahr den Schulbesuch wiederaufzunehmen. Nacho arbeitet bereits seit mittlerweile einem Jahr auf dem Bau und verdient dort gutes Geld. Beide sind auf mein Abschiedsfest erschienen und haben sich ordentlich amüsiert. Aus dem Spendentopf von Freunden konnten wir Tiquipaya Wasi beim Bau eines Spielesaals unterstützen. Hier findet ihr noch mehr Informationen zu dem Kinderheim: http://www.strassenkinder-bolivien.de
Was wurde aus Br? In den letzten Monaten konnte ich weiter mit Br arbeiten. Es war schön zu sehen, wir er sich weiter an das Leben abseits der Straße gewöhnte. Es zeigte sich, dass es ihm schwer fiel, sich aber wirklich in die Familie zu integrieren, wo man ja auch mal aufräumen und abwaschen muss und die kleine Schwester einen ärgert. Auch wenn er gerade einen Rückfall hatte, glaube ich, dass es bei ihm wieder nach vorne losgeht.
Was wurde aus Jose? Nachdem er die ersten Monate im Job und abseits der Straße gemeistert hatte, kamen wir zu ernsthaften Fragen des neugewonnen sozialen Lebens: Wie finde ich Freunde? Wie kann ich mich freundschaftlich ausdrücken? ...und mehr Fragen. Der Junge macht seinen Weg!
Was ging denn dort noch? Die letzte Zeit war geprägt von Besuchen und vom Abschiednehmen. Mit Tobias und Didi war ich beim größten Salzsee der Erde (Salar de Uyuni), einige Berge mussten noch bestiegen werden (Danke, Bastian!), gute Freunde wurden verabschiedet und ein Fazit gezogen. Und dann kam Vorfreude auf; auf das, was in Hamburg rocken kann. Die Frage ist nämlich nicht, wo du bist, sondern was du draus machst. Hamburg wird gerockt!]]>
http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=323 2010-12-22T16:58:40Z 2010-12-22T16:58:40Z
Abschied aus Cochabamba hier gelandet, um ein Jahr in Cochabamba (Bolivien) zu leben, um dort mit Straßenkindern zu arbeiten und Land und Leute kennenzulernen. Es liegt ein wunderschönes Jahr hinter mir, in dem ich viel gelernt habe, in dem ich helfen konnte, in dem ich aber vor allem viel mehr bekommen habe als ich gegeben habe (langsam verstehe ich, was Jesus meinte, als er sagte, dass das Gegebene 1000fach zurückgezahlt wird). Wer helfen möchte, wird überrascht davon, wie weit er vorangebracht wird.
Das Abschiednehmen fiel entsprechend schwer, was nach vorne blicken lässt ist die Hoffnung, dass 2011 in Hamburg genauso "rocken" kann wie 2010 in Cochabamba.]]>
http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=322 2010-12-09T14:45:20Z 2010-12-09T14:45:20Z
Tikas Warmi ist online Tikas Warmi hat jetzt einen eigenen Blog (Kunsthandwerk Tikas Warmi), der ihre hergestellten Produkte (u.a. Karten und Lesezeichen) veröffentlicht. Tikas Warmi besteht aus kreativen Cochabambinas, die sich im Sozialzentrum der Franziskaner treffen, um dort gemeinsam zu malen und sich kreativ auszutoben. Die hier abgebildete Karte zeigt ein Selbstportrait einer der Frauen in ihrem Garten. Die Frauen malen allerdings nicht nur gerne, sie sind zudem noch technikbegeistert und noch lange nicht mit dem zufrieden, was der Blog bisher zeigt. Heute gab's also einen IT-Crashkurs zum Thema "Blogs" für Virginia, die dort hoffentlich demnächst frische Bilder veröffentlicht.
PS: Wenn euch etwas von dort gefällt, bringe ich euch gerne für je 1 Euro eine selbstgemalte Karte mit. Für die Weihnachtskartensaison hab ich schon eingekauft.]]>
http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=321 2010-11-25T00:05:14Z 2010-11-25T00:05:14Z
Barock in der Chiquitania San Juan de Chiquitos besuchte ich eine Familienbetrieb für handgemachte Produkte wie Hängematten und Taschen, in Chochis wurde ich als einziger Gast in einer schönen, ländlichen Herberge (Ecuturismo Comunitario Chochis) in die Familie integriert und in Santiago de Chiquitos wurde ich Teil des lokalen Barock-Orchesters.
Letztere Erfahrung war die Schönste. Da ich spontan alleine reisen musste, nahm ich wenigstens mein Charango (siehe Foto) mit, um unterwegs üben zu können. Dass diese eher musikalische Annäherungsweise in der Chiquitania besonders gut klappen könnte, ahnte ich, als ich bei einem nächtlichen Spaziergang durch San Juan einen 15-jährigen Jungen beim Geigespielen in seinem einfachen Haus durch die offene Tür beobachtete. In Santiago traf ich die Dirigentin des örtlichen Barock-Orchesters, und konnte sie zu ihrer Arbeit begeleiten, wo coole Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren Bach und Vivaldi singen oder Saiteninstrumenten zupfen. Die Barockmusik ist ein Erbe des Jesuitenorden, der hier vor 200 Jahren eine moderate und als vorbildlich geltende Politik im Einvernehmen mit den indigenen Stämmen führte. Umso schöner und verrückter, nach so vielen Jahren fernab Mitteleuropas diese weitergeführte Kultur mitzuerleben und zu sehen, wie Musik Menschen zusammenbringen kann.]]>
http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=320 2010-11-17T00:24:13Z 2010-11-17T00:24:13Z
Allerheiligen in Bolivien gute Tourist also, um die fremde Kultur kennenzulernen? Er geht nicht nur dort hin, wo es kulturell brennt, mehr noch: er stürzt sich mittenrein. Die letzten beiden Tage wurde hier Todos Santos (Allerheiligen) gefeiert, und ich versuchte mit einigen Freunden die kulturelle Brücke zwischen Europa und Südamerika zu spannen, und das bolivianische Volk besser kennenzulernen.
Gestern wurden bereits überall in der Stadt Teilchen (masitas) verkauft, was sonst (leider!) nicht zur Auslagware gehört. Frohen Muts kauften wir von allem etwas, und schlechten Gewissens verzehrten wir es - wohlwissend, dass diese masitas eigentlich nur zur Ehre der Toten serviert werden. Trotzdem: lecker. Da im Haus meiner Gastfamilie im Lauf des letzten Jahres leider eine Angehörige verstorben ist, wurde ich gestern Nacht zu einer Feier im Familienkreis eingeladen: die Nächsten der Verstorbenen hatten dafür deren Lieblingsgerichte gekocht und gemeinsam mit masitas und schwarz-lila Girlanden einen Tisch zu Ehren der Toten geschmückt. Laut lokaler Tradition, die von Naturreligion und Katholizismus beeinflusst ist, besuchen die Seele der Toten diesen Tisch, und werden deshalb mit ihren Leibgerichten angelockt - bevor sie am nächsten Tag wieder feierlich ausgeladen werden.
Heute morgen fuhren wir auf den Friedhof von Tarata, um mitzuerleben, wie dort den Toten gedacht wird. Wir wussten, dass hier Ablass für Tote erworben wurde, eingewoben in einen süßen Handel: Familienangehörige boten Masitas im Tausch gegen Gebete feil, die wiederum der Seele des Toten dienen sollen. Am "Ablass" spaltete sich schon die christliche Kirche, wir entschieden uns also, am Grab lieber ein Lied zu singen. Mit Stimme, Gitarre und Charango bewaffnet wagten wir den Marsch zwischen den Gräbern, farbenfroh und blumenreich geschmückt, und boten auf Anfrage unser beschauliches Repertour zum Besten, um im Gegenzug über das Leben des Verstorbene zu erfahren.
Viel dazugelernt, Erstaunen geernet, eine kleine Brücke geschlagen.]]>
http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=319 2010-11-03T11:16:01Z 2010-11-03T11:16:01Z
15. Geburtstag 15. Geburtstag von Br gefeiert. Vor knapp zwei Monaten hat er sich entschieden, die Straße zu verlassen, und ist in das Zimmer seiner Großmutter gezogen, wo er zusammen mit seiner Mutter, einer Tante und zwei Schwestern lebt. Er sagt, dass er schon immer zurück wollte, aber nie die Kraft dazu hatte. Sein Spitzname ist Eichhörnchen, und tatsächlich wirkt er trotz seiner neun Jahren in Straße und Kinderheimen noch relativ jung. Wenn man mit ihm spricht, wird offenbar, dass er allerdings wesentlich mehr schon erlebt hat als andere in ihren ersten 15 Lebensjahren.
Br hatte am Tag davor seinen Geburtstag mit seiner Familie gefeiert. Er hatte mich eingeladen, weil ich ihn die letzten Wochen begleitet hatte; wir hatten ihn motiviert, bei seiner Familie zu bleiben, ein Jobangebot als Maler anzunehmen, hatten mit seiner Großmutter über die Familie und ihn gesprochen, haben ihn zum Arzt begleitet und nach dem ersten Rückfall vor einem Monat motiviert, es noch mal zuhause zu probieren.
Es war einprägsam, mit ihm und seiner Familie den Geburtstag zu begehen. Alle hatten sich viel mehr Mühe als sonst gegeben; es gab eine riesige Torte, Kuscheltiere, Fotos rumgereicht, Coca Cola geöffnet, Essen serviert... Für die Schwestern wurde das nicht gemacht, aber es war auch Br.s erste Geburtstagsfeier im Familienkreis seit 9 Jahren. Und so war es spannend, dass in der kleinen Fotosammlung der Familie lediglich Fotos vom 2-jährigen Br zu finden waren... und dass unter den Gästen keine gleichaltrigen Freund waren, da die noch in der Straße leben.
Um die Hintergründe der Straßenkinder besser zu verstehen, hier seine Kurzbiografie: Als Br 4, 5 Jahre alt war, verließ er oft das Haus seiner Eltern, um mit seinen Onkeln in der Stadt mit Liedersingen und Betteln Geld zu verdienen. Sein Vater schlug ihn und sagte ihm damals schon, dass er besser in der Straße leben sollte; zuhause war er nicht willkommen. Laut der Oma fehlte zuhause jede Zuneigung, weshalb Br dem Ratschlag seines Vaters tatsächlich folgte. Br wurde in der Straße lebend aufgegriffen, und in ein Kinderheim gesteckt. Dort brach er vor einigen Jahren aus, weil ihn ein anderes Straßenkind (mit dem wir auch arbeiten) dazu überredete, und begann in einem Kanal nördlich der Avenida América zu leben. In einigen Rehablitationszentren war er, aus dem letzten wurde er wegen aggresivem Verhalten geschmissen.
Nach der Familiengeburtstagsfeier folgte gestern die zweite Geburtstagsfeier, veranstaltet von unserem Projekt. Zu fünf besuchten wir Br, um mit ihm Torte zu essen, Fußball zu spielen, und um ihm Gutes zu sagen und zu wünschen. Es war ein schöner Kindergeburtstag. Ergreifend war, als auch Br's Mutter die Gelegenheit ergriff und Br sagte, wie froh sie ist, dass er zurück gekommen ist in ihr Haus und mit ihnen zusammen wohnt. Danach ergriffen einige andere das Wort. Ich hatte nicht erwartet, dass Br etwas sagen würde, aber knapp und klar bedankte er sich für unser Kommen, bevor wir eine Runde weiterkickten.

1. PS: Das Straßenkinderheim Tikipaya Wasi, über die ich kürzlich gebloggt habe und das ich für unterstützenswert halte, hat eine Unterstützerverein in Deutschland. Deren Homepage ist gut, und dort kann sich informiert und gespendet werden; hier klicken: Tikipawa Wasi (Straßenkinder Bolivien)
2. PS: Einen guten Blog pflegt der neue Volontär Henry: Henris Blog mit Geschichten aus unserem Alltag. Ebenfalls sehr gut und investigativ ist Matteos Blog, allerdings in Italienisch.]]>
http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=318 2010-10-06T17:37:21Z 2010-10-06T17:37:21Z
Tiquipaya Wasi In unserer Arbeit für Estrellas en la Calle versuchen wir immer wieder, Straßenkinder dazu zu bewegen, von der Straße wegzukommen. Eine Alternative ist ein Heim, in dem der Drogenentzug begleitet wird und gleichzeitig Schul- und Ausbildung möglich sind. Wir arbeiten v.a. mit Tiquipaya Wasi zusammen. Deshalb besuchen wir auch öfter Kinder dort, die wir bereits aus der Straße kennen. Zur Zeit sind dort drei Kinder, die ich schon besser kenne (Namen geändert).
Mario ist bereits seit sechs Monaten dort - er war eines der ersten Straßenkinder, die ich kennengelernt hatte, und fiel mir dadurch auf, dass er immer sofort zum Kleber griff, wenn der Ball außer Reichweite war. Ehrlich gesagt, hat er mich ziemlich verzweifelt, und entsprechend groß waren Freude und Überraschung, als er sich entschied in das Kinderheim zu gehen. Jetzt hat er in der Metallmechanik zu arbeiten begonnen und ist hoch motiviert bei der Arbeit. Wenn wir uns sehen, erinnert er sich immer an unsere erste Begegnung und fragt nach den anderen Mitarbeitern. Nacho ist Marios großer Bruder. Die letzten Monate hat er mich immer wieder nach N. ausgefragt, und mir aufgetragen, Mario auszurichten, dass er wieder zurück auf die Straße soll. Stattdessen haben wir Nacho ermutigt, dem Beispiel seine kleinen Bruders folgen. Das hat er am Montag gemacht. Hoffentlich bleibt er. Josúe Luis ist vor einem Monat angekommen. Er fiel mir immer dadurch auf, dass er wie in seiner eigenen Welt wirkte. Bei meinen beiden Besuchen haben wir K'achja gespielt, und er diesmal fiel vor allem durch sein soziales und aufmerksames Verhalten auf. Weiter so.
In Tikipaya Wasi können Straßenkinder in einer Wohngemeinschaft wohnen, regelmäßig essen, die nächste Schule kostenlos besuchen, eine Ausbildung als Schreiner oder Metallmechaniker anfangen... und darüber hinaus werden sie von Psychologen und Sozialarbeitern betreut, die ihnen helfen, mit dem Alltag fernab der Straße klarzukommen.
Nebenbei: Auf dem Gelände von Tiquipaya Wasi gibt es auch ein K'ajcha-Spiel, das ich bei Gelegenheit noch mal genauer erklären muss. Um das Wichtigste vorwegzunehmen: es ist das lustigste Spiel, das ich kenne; man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus und bewegt sich auch noch...
Wer Tikipawa Wasi unterstützen möchte, gibt mir am besten Bescheid, da die Website http://cetwa.tripod.com zur Zeit nicht zu funktionieren scheint. Weitere Informationen zum Zentrum bietet diese Seite: http://www.shinealight.org/spanish/Tiquipaya.html.
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http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=317 2010-09-24T13:43:08Z 2010-09-24T13:43:08Z
Smog über Bolivien Verbrannt wird vor allem Steppe und Regenwald, die landwirtschaftlich genutzt werden sollen. Verbrennen geht wesentlich schneller als Abmähen oder Abholzen, nur wird dadurch der schädlicher Qualm freigesetzt, Erdschichten werden zerstört und wertvolle Biomasse wird verbrannt, statt genutzt zu werden. Weiter angeheizt wurde das Roden durch die Erlaubnis der Regierung, mehr Koka-Plantagen anzubauen. Vor allem im Bereich der neuen Verbindungsstraße in den Norden (die viele Gegner unter Natur- und Völkerschützern hat) wird jetzt schon viel illegal gerodet, wo eigentlich Regenwald bestehen bleiben müsste.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=316 2010-09-21T19:16:15Z 2010-09-21T19:16:15Z Betteln Heute ergab sich die Gelegenheit, und ich konnte eine Stunde mit einer älteren, freundlichen Señora vor der Kirche an der Recoleta Cochabamba reden, während sie um Almosen bat. Sabine müsste ungefähr 60 Jahre alt sein, ihr Gesicht ist faltig und sie wirkt älter; sie wohnt in einem kleinen Zimmer in Cochabambabs armer Nachbarstadt Quillacollo, von ihren fünf Kinder sind zwei in Cochabamba geblieben und drei nach Europa gegangen. Früher war sie Köchin, heute kümmert sie sich von Montag bis Freitag um fünf ihrer elf Enkelkinder - und Samstags und Sonntags bittet sie vor dem Eingang immer derselben Kirche um Almosen. Das heißt, sie fährt morgens mit dem Taxi (das ist hier allerdings wesentlich üblicher und billiger als in Deutschland) zur Kirche, um mit den Almosen die Miete für ihr Zimmer zu bezahlen, das mit Strom und Wasser immerhin 250 Bs. kostet, was einem billigen, einfachen Zimmer entspricht.
Im Grunde ist Betteln ihr Wochenendjob und ermöglicht es ihr, ihren Unterhalt leichter zu bezahlen. Betteln ist für sie eine Arbeit wie jede andere. Wer ihr Geld gibt, verhilft ihr zu einer Art Zusatzrente, eine andere Aufgabe wäre für sie wohl schwer möglich.
An der selben Kirche batten sechs traditionell und einfach gekleidete Frauen um Almosen. Da sie kein Spanisch sprachen und ich kein Quechua, erklärte mir Doña Sabine ihre Situation: Diese Frauen kommen alle aus dem selben Dorf Sacaca, einer armen Provinz eine Busstunden entfernt und halten sich für einige Zeit in Cochabamba auf, um Geld zu erbeten, dann Einkäufe zu erledigen und zurück in ihr Dorf zu gelangen.
Es ist schwer sich andere Lösungen für die Frauen zu überlegen, weil eine Frau ohne Spanisch und ohne Bildung tatsächlich nur schwer andere Arbeit finden kann. Und wer ihr Geld gibt, tut so etwas für den inner-bolivianischen Länderausgleich - der Cochabambino gibt einer Campesina vom Land etwas von seinem relativen Reichtum ab... Davon hält Doña Sabine allerdings nicht, immerhin haben die Damen auf dem Land ihr Häuschen und müssen keine Miete zahlen so wie si. Die Welt ist nicht einfach.
Die Freundlichkeit der Damen hat mich auf jeden Fall beeindruckt. Doña Sabine hat gerne aus dem Leben erzählt; und als ich mein Anfänger-Quechua bei einer Dame vom Land ausprobieren wollte und sie mich nicht verstand, bat sie mir sicherheitshalber ihre Tüte mit Kokablättern an. Vielleicht hatte ich ja mitkauen wollen.
Das Thema werde ich weiterverfolgen.
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http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=315 2010-09-10T20:19:28Z 2010-09-10T20:19:28Z
Novedades de Cochabamba
  • Heute hat es zum ersten Mal seit einem halben Jahr geregnet. Im Mai gab es schon mal einen Tag mit zeitweiser Bewölkung, heute gab es tatsächlich Tropfen, leider nicht viele. Es wird Zeit, dass die Trockenzeit vorbeigeht und die Felder grünen, auch wenn "seine tägliche Sonne heute" mir gut tut.

  • Evo möchte Gerüchten zufolge alle ausländischen NGOs verbieten, um Bolivien unabhängiger zu machen. Ich hoffe, das führe nicht nur zu verminderter sozialer, edukativer und nutrativer Versorgung der Bevölkerung. Viele halten davon nichts.

  • C. kann jetzt Llagua zubereiten, die bolivianisch-andinische Soße zu bereiten - auf dem traditionellen Batán, das ist eine Steinplatte, und mit dem cria, dem dazugehörenden Mahlstein.

  • Während der Trockenzeit gab es viele Brände im Parque Tunari, laut Zeitung wurden 100-150 Hektor Wald zerstört. Vor allem wegen seines Autoverkehrs gilt Cochabamba als meistverschmutzeste Stadt Boliviens. Eines der spannendesten IT- und Stadtplanungsprojekte der Welt dürfte eine Neuordnung der öffentlichen Verkehrslinien sein, da der sich täglich im Stau widerfindet.

  • Der Urlaub nähert sich genau wie der Sommer, und die Nächte werden wärmer (die morgendliche Dusche im Garten ist allerdings immer noch kalt).
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    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=314 2010-08-30T01:53:23Z 2010-08-30T01:53:23Z
    Centro Social de los Franciscanos, Cochabamba Sozialhaus der Franziskaner, in dem Ärzte arme Menschen kostenlos behandeln und es eine Essensausgabe, Versammlungsräume und offene Ohre gibt. Außerdem wohnen im Obergeschoss des schönen Baus mit hohen Zimmern Kinder, deren Körper verbrannt worden ist und die hier wohnen können, bis sie im Krakenhaus ein weiteres mal operiert werden können.
    Unsere internen Workshops finden in diesem Centrum statt, so dass ich dort öfter ein und aus ging. Und da es sogar WLAN gibt, wurde ich zum Stammgast und habe von hier aus für die Website meiner Fundación gearbeitet. Umso lustiger war es, dass ich irgendwann auch mein Visum als katholischer Missionar bekommen hab - dank der Franziskaner. So lernte ich in den letzten Monaten immer mehr der Angestellten und Kinder kennen, und mich begeisterte immer mehr die Arbeit, die dort gemacht wird, und die Liebe und Herzlichkeit, mit der dort jeder Gast empfangen wird.
    Gestern hatte mich die "Empfangsschwester" gebeten, einige Kinder im Krankenhaus zu besuchen, die gerade von deutschen Spezialisten operiert werden. In der Mittagspause war ich dort, fand allerdings kein Kind vor, das ich schon kannte. Da zwei Kinder allerdings alleine waren, wurde ich zu ihnen geschickt, um die mal zu unterhalten. Mein Kollege Niko hatte mir vorher von Krankenhausclowns erzählt und so versuchte ich, nicht auf ihr Elend einzugehen, sondern ihnen mit einem vor Ort "geklauten" und aufgeblasenen Gummihandschuh und einem geliehenen Teddybär die Kinder kurz von Schmerz und Langweile abzulenken. Ein Kind konnte sich leider nicht beruhigen - wenn die mamá fehlt, kann man wohl wenig machen. Ich vermisse meine ja auch seit acht Monaten. Zum Schluß wurde ich artig mit Winken verabschiedet und gefragt, wann ich wieder komme. Gerne.
    Nachmittags war ich noch mal im Centro Social, um geflickte Wäsche abzuholen. Auf ein mal befand ich mich rollstuhltragend im Obergeschoss und war mitten zwischen den 10-14-jährigen Pubertierenden, die Wände voller selbstgemachter Bilder, die Blicke voller Neugier und die Fragen voller Durst - was heißt ¡estoy libre! auf Deutsch?, wie sagt man ¡hola!? Kurz danach konnte ich im Eingang meine fünf Vokabeln Quechua üben, als eine ältere Dame vom Land (cholita) zum Zahnarzt wollte. Ein kleiner Junge, die hier wohnt, musste Quechua und Spanisch übersetzen, damit sie verstanden wurde.
    Es gibt gute Orte hier, und ich das Centro kann ich nur als unterstützenswert empfehlen. Fast nach jedem Besuch war ich am Kämpfen mit meinen Tränen und musste erst mal das Gesehene verdauen; aber jedes mal war ich auch überrascht von Engagement und Herz der Angestellten und der Zuneigung und Freude der Kinder.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=313 2010-08-20T20:10:37Z 2010-08-20T20:10:37Z
    Berge, Kreativität, Ausgehen, Essen Brückenbutze auch) sagt, dass ich nicht nur über Arbeit bloggen muss, versuch ich das mal zu schreiben, was in meinem Leben hier sonst noch anders ist als in Deutschland.
    BERGE. Jeden Monat bin ich circa ein mal in den Bergen. Die gibt's hier zuhauf an jeder Ecke Cochabambas, und so überlegen Bastian und manchmal auch Mihi und Dirk uns immer wieder eine neue Wanderroute. Letzten Sonntag waren wir im Gestrüpp unterwegs, von 2.800m bis auf 3.700m. Es tat so gut, der Wind blies, das Gehirn wurde frei, und in den Bergen ließ es sich wunderbar abschalten. Und wenn man zu viel redet und noch zu hoch hinaus will, zeigt zur Not noch der Mond den Heimweg. Meine schwarze Jacke mit rotem Streifen, unverzichtbarer Begleiter der letzten beiden Jahre, hat sich leider im Gestrüpp verabschiedet.
    KREATIVITÄT. Da ich zur Zeit kein IT-Consulting mache, sondern als Sozialarbeiter, Fussballspieler, Fundraiser oder auch mal Bauarbeiter arbeite, kann ich hier teilweise schlechter abschalten (Bleibt Br. wohl zuhause?), manchmal auch besser - und dann hab ich sogar mehr Muse und Zeit. Mareiles Origamimann-Comic-Projekt sind meine Texte, ich schreibe also Lieder. Tut gut.
    AUSGEHN. Ich geh zu wenig aus, ist aber nicht schlimm.
    ESSEN. Die "Cochabambinos" sind sehr stolz auf ihr Essen, angeblich das beste Boliviens. Mir gefällt das Essen auch. Da mir aber grundsätzlich fast alles schmeckt (sogar die Unikantine hat mich begeistert), heisst das noch nichts. Zwei Sachen machen das Essen zusätzlich spannend: Yapa und Amöben. Yapa heisst auf Quechua "Nachschlag" und den gibt es überall, wo die einfachen Leute speisen und trinken. Insofern ist es zur schönen Gewohnheit geworden, nach yapa zu fragen, auch für den Spanischunterricht und im Internetcafé. Dort wo die einfachen Leute sind, ist das Essen nur leider nicht so hygienisch und deshalb muss man mit Amöben rechnen. Die haben mich schon öfter umgehauen, aber ich glaube immer noch, dass ich lieber das die echte und typische bolivianische Küche kennenlerne, zur Not mit Amöben. Zur Zeit versuche ich herauszufinden, wo es yapa aber keine Amöben gibt. Mal schaun, ob sich das was findet.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=312 2010-08-09T00:19:27Z 2010-08-09T00:19:27Z
    Jose, Teil 4: Familiengefühle reichte sie wortlos an Jose. Der nahm sie, machte ihr Haar wieder zum Zopf, und schon hatte das Mädchen ihre Spange zurück im Haar.
    Ich hab keine Ahnung, ob Jose das zum ersten mal seit Jahren machen musste - für mich war es ein bewegender Moment, weil Jose, der im Februar noch in der Straße gewohnt hat, sich langsam wieder in die Gesellschaft integriert und in der Gemeinde auch so etwas wie Familie erleben kann.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=311 2010-08-07T14:42:09Z 2010-08-07T14:42:09Z
    Schnee! Aber manchmal fällt es schwer, das Geschehene oder Gedachte in Worte zu fassen. Deshalb vorerst einfach ein Foto von der seit gestern schneebedeckten Bergkette Cordillera Tunari, die Cochabamba umgibt.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=310 2010-07-19T03:39:17Z 2010-07-19T03:39:17Z Jose, Teil 3: El proyecto de vida continua / Lebenserwartung: 30 Jahre Die letzten Wochen haben wir uns öfter getroffen und mich freute, dass Jose tatsächlich seinen Weg geht; nachts setzt er seine Arbeit als Wächter fort, morgens putzt er Scheiben und nachmittags surft er im Internetcafé. Da die Arbeit als Wächter recht gut bezahlt ist (gegen 100 Euro monatlich zum alten 10:1-Kurs), kann er jetzt weiter planen und das beginnen, was mein Chef "proyecto de vida" nennt. Im Juli wird er an einem Institut eine dreijährige Ausbildung zum Gerichtsdetektiv (investigador forense) beginnen; da wird er vormittags die Schulbank drücken, nachmittags lernen (das hoff ich doch mal!) und nachts weiter als Wächter arbeiten.
    Heute hat er außerdem noch einiges aus seiner Biografie erzählt, z.B. dass er in seiner Zeit auf der Straße mit der Klebstoffdroge clefa gedealt hat. Sieht gut aus, wie Jose sich weiterentwickelt.

    PS: Die Lebenserwartung auf der Straße liegt bei circa 30 Jahren. Letzte Wochen haben wir einen Straßenkind beerdigt, dass mit einer Überdosis Alkohol sein Leben beendet hat. Die Beerdigungsfeier direkt neben den Matratzen der anderen Straßenkinder unter einer Brücke Cochabambas war bedrückend und eindrücklich, ein Abschied mit Tränen und gleichzeitig dem geteilten Wissen, dass dies leider der Weg der Straßenkinder ist, die sich für ein Leben auf der Straße entscheiden.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=309 2010-06-09T21:10:29Z 2010-06-09T21:10:29Z
    ¿De que parte de Bolivia es usted? Heute gab's gleich zwei gute Momente: Morgens um 7 wurde ich beim Brötchenkauf vom Kioskmann gefragt, aus welchem Teil Boliviens ich denn käme. AUS WELCHEM TEIL BOLIVIENS? Aus Deutschland. Während ich zu Jahresanfang noich schnell und einfach als Deutscher entlarvt wurde, hat es der verschwindende Akzent den Bolivianern erschwert, meine Herkunft zu erraten und so konnte ich mich die letzten Monate über "Frankreich?", "Italien?" und schließlich "Brasilien?" langsam an Südamerika herantasten. Und heute morgen passierte es also und ich wurde als Bolivianer erkannt. Bestens. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wo in Bolivien so Hellhäutige wie ich rumlaufen und dann geht die Kultur-Maskerade weiter.
    Ja, und der zweite Moment war ein formaler: Ich hab seit heute ein Jahresvisa. Das ist sehr entspannend.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=308 2010-06-01T06:15:19Z 2010-06-01T06:15:19Z
    Zwischen Cordillera Real und Chapare ist es kalt Wenigstens sind schöne Fotos bei rumgekommen.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=306 2010-05-28T01:39:17Z 2010-05-28T01:39:17Z Zehnter Bolivianisch-Deutscher Abend Frikadellen und Pike Machu (wobei ersteres angeblich immer noch ein Lieblingsessen von Litzi ist). Die Besuche bei meinen Nachbarn sind immer aufregend und spannend, weil völlig unplanbar ist, was passieren wird und wie die Kindern drauf sind. Mal haben wir uns zum Kochen verabredet und irgendwie funktioniert alles gut und alle werden satt; ein ander mal fehlen auf ein mal alle Zutaten. Manchmal haben die Kinder ihre Hausaufgaben nicht gemacht, und es gibt richtig Ärger mit den Eltern, und ich muss miterziehen; dann sind wieder alle LIEB und BRAV und HAUEN SICH NICHT und ich bin einfach nur glücklich für eins, zwei Stunden, während wir Fangen spielen oder Stadt-Land-Fluß. Ein ander mal freuen sich die wenigen Eltern, die es gibt, dass ich da bin und sind dankbar; dann hab ich das Gefühl, irgendwas falsch gemacht zu haben und sie lassen sich nicht blicken. Oft kehre ich ausgelaugt und verwirrt vom bolvianisch-deutschen Abend zurück, aber immer hat sich's gelohnt und es bleibt guter Gedankendünger im Kopf zurück.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=305 2010-05-14T06:24:27Z 2010-05-14T06:24:27Z Jose, Teil 2: Handyfotos und mehr Informationen Straße zu verlassen (Teil 1). Der Typ ist ganz schön spannend - und ganz schön herausfordernd. Ihn hab ich seit Ende April öfter getroffen, entweder direkt an seinem Arbeitsplatz (das ist die Kreuzung, an dem er zur Zeit Scheiben wischt) oder zufällig in der Stadt. Wenn wir uns treffen, reden wir meist gar nicht so intensiv - dafür schickt er mir danach aus einem Internetcafé E-Mails (ja!), die mich umhauen, weil er mir aus seiner Biografie verrät, dass er beide Eltern verloren hat und ist deshalb auf der Straße gelandet ist, und mir Handyfotos (ja!) von dem Ort schickt, an dem er sich zur Zeit nachts aufhält. Dieser Ort ist ein in Cochabamba bekannter Ausflugsort, wo er nachts ein Geschäft bewacht, das tagsüber von Touristen besucht wird. Ja, und dort schläft er auch. Zur Zeit sucht er ein Quartier, wobei das gerade nicht so dringend ist, da er ja in dem Geschäft, das er bewacht, auch schlafen kann.
    Anfangs fragte ich ihn mal, wie es ihm gehe, und er meinte, ich solle nicht fragen, weil es ihm immer gut gehe, das sei eine Frage der Einstellung. Heute, ein paar Wochen später, erzählte er mir, der Welt müde zu sein, weil es so viele Ungerechtigkeiten gäbe. Gleichzeitig diskutieren wir immer wieder über Gott und die Welt und es tut weh zu sehen, dass dieser schlaue Mensch es sich so schwer tut voranzukommen. Wobei ich auch irgendwie glaube, dass er es schafft.
    Dranbleiben!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=304 2010-05-14T06:19:38Z 2010-05-14T06:19:38Z
    Chapare
    PS: Ich hab so gut wie ein Jahresvisa!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=303 2010-05-07T06:13:13Z 2010-05-07T06:13:13Z
    Abgebrannte Bauwichis vor einer Woche abgebrannt wurde. Die Bilder waren für mich schockierend, auch weil wir vor zwei Wochen noch dort standen und überrascht waren, weil die Straßenkinder ihr bauwichi einigermaßen geordnet und gesäubert hatten.
    Oben am Eingang haben Unbekannte ein Kreuz aufgestellt, um an den Überfall zu erinnern. Darauf steht: "No mataras - Ni con balas ni con hambre", was heißt: "Töte nicht, nicht mit Waffen noch mit Hunger".]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=301 2010-04-23T02:16:59Z 2010-04-23T02:16:59Z
    Jose, Teil 1: Weg von der Straße? Anwohner versucht haben, diesen Kanal zu fluten, um die Straßenkinder "loszuwerden".
    Während unserer Aktivitäten - die sich um Sport, Bildung, Theater, Musik, Reden drehen - habe ich von ihm den unschmeichelhaften Spitznamen Flanders bekommen, in Erinnerung an den unangenehmen, christlichen Nachbarn der Simpsons. Vor einigen Wochen war er ziemlich vom Klebstoffschnüffeln bedröhnt und erzählte einer Kollegin viel über Visionen, die er hat und die sich über die Apokalypse drehen. Als er erfuhr, dass mein Vater Pastor sei, meinte er, wir sollten uns mal unterhalten - er hätte mir was zu sagen.
    Heute habe ich ihn eher zufällig beim Scheibenwischen an einem neuen Ort getroffen. Mir fiel auf, dass er wesentlich gesünder wirkte als beim letzten Treffen. Nach ein bißchen Smalltalk haben wir uns recht schnell über spannende Themen unterhalten, über seine Visionen, die dem Klebstoff entspringen und über seinen Wunsch, die Straße zu verlassen. Die Visionen drehten sich (wie bei vielen Drogenträumen) um Dämonen und die unsichtbare Welt. Wir haben uns viel über die Träume selbst unterhalten, aber auch deren tatsächlichen Wert (da unter Drogenkonsum) und die Offenbarung des Johannes, wie sie in der Bibel steht. Dann erzählte mir Jose, dass er seit ungefähr unserem letzten Treffen nicht mehr auf der Straße lebt (wo jetzt, wollte er mir noch nicht erzählen), da er mit dem Klebstoffschnüffeln aufgehört hat und die anderen ihn dazu annimieren würden. Aufgehört hat er deshalb, weil der Pastor seiner Gemeinde ihm gesagt hat, dass es Sünde sei. So einfach ist das scheinbar manchmal.
    Wir haben ausgemacht, in Kontakt zu bleiben, und ich hab ihm die Hilfe der Fundacíon angeboten, sollte er sie brauchen. Ich hoffe, Fortsetzung folgt.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=300 2010-04-20T19:57:55Z 2010-04-20T19:57:55Z
    Einmal zum Titikakasee und zurück http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=299 2010-04-16T04:06:38Z 2010-04-16T04:06:38Z Straßenkinder leben gefährlich bauwichis) komplett zerstört. In der Nacht war in der Nähe eine Leiche gefunden worden, und Anwohner hatten daraufhin die bauwichis der Straßenkinder abgefackelt und die Straßenkinder mit Steinen beworfen und verprügelt. Ich selbst war beim Abholen nicht dabei und habe nur später ein Straßenkind beim Arzt getroffen, das diverse fiese Kopfwunden hatte. Er hat sich vor zwei Wochen ein eigenes Zimmer genommen und war heute Nacht sozusagen auf Urlaub auf der Straße. Laut Polizei ist nicht davon auszugehen, dass der Mörder tatsächlich ein Straßenkind ist.
    Von dieser Straßenkinderkolonie nehmen normalerweise 10-15 Kinder an unserer Aktivität teil. Heute waren es dann nur 3. Wir haben das Theaterstück aufgeführt, das die Biographie eines Straßenkindes zeigt, mit den guten und schlechten Seiten. Wir waren zwar mehr Akteure als Publikum, aber es war gut zu hören, dass vor allem J. die vollen 30 Minuten gebannt zugeschaut hat. Das Leben auf der Straße ist hart und ich hoffe, dass bauwichi-Zerstörung und Theater einige Jungs dazu bringen, sich zu trauen, die Straße zu verlassen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=297 2010-04-15T02:28:02Z 2010-04-15T02:28:02Z
    Aufführung des Theaterstücks Mit dem Theaterstück versuchen wir den chicos klar zu machen, dass sie die Straße verlassen können. Allen mangelt es am Selbstvertrauen, diesen Schritt zu wagen. Nach Hause zu ihrer Familie zu gehen, ist für die meisten keine Option, da dort Armut, Abhängigkeiten und Schläge warten. Aber es gibt Rehabilitationszentren, Waisenhäuser und Ausbildungszentren, und unser Stück sollte zeigen, dass der Schritt dorthin gelingen kann.
    Das Stück gliedert sich in drei Teile, dem Leben des chicos zuhause, seinem Leben in der Straße und einem Gespräch mit einem Freund, der ihn ermutigt, die Straße zu verlassen. Wer sich das näher anschauen möchte, kann das Skript gerne downloaden: Teatro obral "Biografia de un chico de la calle"
    Danach hab ich mich kurz mit einem chico unterhalten, der die meiste Zeit schlafend in seiner Decke gelümmelt hatte. Die Nacht hatte er nicht schlafen können, weil es geregnet hatte und deshalb sein Zuhause, der Kanal, voll Wasser war. Ins Nachtasyl hatte er nicht gehen wollen. Ich fragte ihn, ob er nicht manchmal sein Leben ändern möchte, so wie der Junge im Theatuerstück, weg von der Straße. Sí! Und warum machst du es nicht? No puedo - ich kann nicht.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=295 2010-04-01T03:43:15Z 2010-04-01T03:43:15Z
    Wer so Freunde hat, muss Heimweh haben http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=294 2010-03-30T06:31:30Z 2010-03-30T06:31:30Z Ein nicht repräsentativer Tag 06.45 Der Wecker klingelt.
    08.00 Abfahrt zu einem Treffen mit meinem Chef mit der Kleinbuslinie 35, die meinen Stadtteil mit dem Zentrum verbindet.
    09.15 Mit 45 Minuten Verspätung kommt mein Chef; zwar habe ich mich daran schon gewöhnt und komme selbst 15 Minuten verspätet, trotzdem ärgere ich mich.
    09.30 Bei den härtesten Jungs von San Sebastian wollen wir durchsetzen, dass sie während den Aktivitäten mit uns keinen Klebstoff schnüffeln. Auf dem Hinweg zur Fußballsplatz verstoßen die Jugendlichen und wir drehen um. Es gibt einen Riesenaufschrei, zum ersten mal in meiner Zeit hier werde ich bedroht, und wir fahren doch zum Fussballplatz. Später gibt's dann allerdings kein Mittagessen für die Jugendlichen. Auf dem Heimweg versprechen mir die Straßenkinder, beim nächsten mal nicht zu schnüffeln. Unwahrscheinlich, aber ich hab zumindest erstmals das Gefühl, dass auch die Jungs von San Sebastian mich respektieren.
    12.45 Mittagessen auf der Cancha, dem großen Markt Cochabambas. Es gibt Erdnusssuppe (sopa de mani) und Falscher Hase und dazu Kokosmilch.
    13.30 Treffen im Office der Fundacion. Wir besprechen, wie unser Projekt zum 5-jährigen Geburtstag der Fundacion am Freitag beiträgt.
    15.00 Wir proben ein Theaterstück, das wir nächste Woche in allen Straßenkinderkolonien vortragen werden. Es macht derbe Spaß, zum ersten mal im Leben Regie zu führen und selber eine kleine, böse Nebenrolle einzunehmen. Das Theaterspielen aus Schweden zahlt sich endlich aus.
    17.00 Wichtiger, seltener, langer Anruf in Europa. Dazu zwei Internet/Telefon-Läden aufgesucht und insgesamt acht mal die selbe Nummer gewählt.
    20.00 Gitarrenspiel bei Mihi, danach Volleyball mit Mihi & Konsorten
    23.00 Truffi in meinen Stadttei genommen, danach noch einige Straßenzüge den Berg hoch laufen. Zuhause eine eiskalte Dusche im Garten nehmen, Wäsche anwerfen, diesen Text schreiben, Geschirr abwaschen.
    01.00 Gute Nacht!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=292 2010-03-26T01:55:07Z 2010-03-26T01:55:07Z
    Wer Taxi fährt, kommt an "zu überwinden und eine Anekdote zu posten", will ich mich nicht lumpen lassen.

    Aber erst mal die Eckdaten:
    1. Ankunft in Lima, treffe Ricardo und Rina
    2. Schwierige Fahrt nach Cuzco, treffe Miguel und Eduardito, wir besuchen Machu Picchu, Miguel berichtet drei mal: Erstens, Zweitens & auch Bilder
    3. Rafting in Arequipa, Miguel berichtet
    4. Condor-Besuch im Colca Cañon, Miguel berichtet
    5. Weiterfahrt nach Cochabamba

    Ich möchte einfach kurz von unserer Fahrt von Ollontaytambo nach Cuzco erzählen. Weil meine Kollegen flojo, das heißt entspannt / faul das Taxi nehmen wollten, musste ich ziemlich darauf drängen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Diese nehmen zwar nicht den direkten Weg, brauchen länger und bieten weniger Komfort, erschließen dem Reisenden aber ein Mehr an Kultur und Gesellschaft, das der ambitionierten Reisenden nicht einzutauschen bereit ist.
    Auf dem Weg zur Zwischenstation Urubamba lernte ich eine Bauarbeiter kennen, der 20 Tage in einer anderen Stadt nördlich im Bau arbeitet und dann acht Tage mit seiner Familie in Ollantaytambo verbringt. Meine Mitreisenden schliefen. In Urubamba half uns mein neuer Bekannter, den richtigen Bus nach Cuzco zu finden, wobei wir aufgrund fehlendes Geldes kein Busticket kaufen konnten. Der neue Bekannte wusste die richtigen Worte zu finden und wir fanden trotzdem unseren Weg in den Bus. Meine Mitreisenden rätselten, wie wir das Ticket während der Busfahrt bezahlen würden, ließen mich aber dezent gewähren, da ich mich ja gegen die Taxi-Variante entschieden hatte.
    Im Bus nach Cuzco lernte ich dann einen Grundschullehrer aus Calca kennen, mit dem ich mich über Reisen, Schule, Politik und mehr unterhielt. Zum Schluss verriet er mir, dass er Lokalpolitiker sei und die letzte Wahl knapp verloren hätte, weil der Gewinner Wähler bestochen hatte. Meine Mitreisenden bewunderten die Landschaft. Auf meine Frage, warum mein neuer Freund niemanden bestochen habe, antwortete er, dass ihm das Geld dafür fehle. Tatsächlich erkannten ihn in Cuzco einige Leute auf der Straße. Er konnte mir auch zehn Dollar eintauschen, so dass ich nicht den schlechten Umrechnungskurs des Busfahrers in Kauf nehmen musste, um unsere Busfahrt zu bezahlen.
    Wer Taxi fährt, kommt an; wer Bus fährt, erlebt was.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=291 2010-03-07T21:30:59Z 2010-03-07T21:30:59Z
    Zweiter Bolivianisch-Deutscher Abend meine Nachbarn bei einem gemeinsamen Frikadellenessen kennengelernt habe. Weil wir alle ziemlich viel Spaß bei der Aktion hatten, war eine Neuauflage dieser Aktion Pflicht. Letzten Samstagabend haben wir uns deshalb noch mal zum Essen getroffen, wobei wir diesmal ein Gericht aus Cochabamba kochen wollten, nämlich Pike. Die Nachbarskinder selbst hatten vorher schon geplant, wer was einkauft - ich war für das Fleisch zuständig, andere für Ketchup, Tomaten, Reis oder Zwiebeln.
    Als ich 19 Uhr, eine Stunde verspätet, den Innenhof meiner Nachbarn betrat, hatten die Kinder bereits Tische und Stühle gestellt und warteten auf mich: "CHRISTOPH!". Es ist schwer zu beschreiben, wie gut es tut, wenn ungefähr zehn Kinder auf einen zurennen, um an einem hochzuspringen, an einem Stück Christoph zu zupfen oder um etwas ganz Dringendes zuzuschreien.
    Der Pike-Abend wurde schön, eine Familie schnitt Zwiebeln und Tomaten, ich nutze zwischendurch meine Küche für das Frittenbrutzen, eine andere Familie briet das Fleisch durch. Es dauerte lange, aber keinem wurde langweilig. Eine Stunde kochen und ein Dankgebet später, aßen wir uns auch schon satt und sagten uns tausend mal, wie lecker alles sei. Danach gab es refresco canela, heißes Wasser mit Zimtstücken und Zucker, und wir wuschen ab.
    Es ist schwer zu beschreiben, wie schön es tun kann, wenn einen Kinder mit Zuneigung und Erwachsene mit Gastfreundschaft beschenken. Und genauso schwer fällt es, die schweren Seiten zu beschreiben, die mich nachdenklich machen. Die alleinerziehene Mutter lebt mit drei Kinder (ein, fünf und zehn Jahre alt) in einem 15 qm-Zimmer ohne fließendes Wasser - und freut sich mich als Gast zu haben, ihre Kinder zeigen mir ihre kleinen Fotoboxen. Der Vater einer Familie von vier Kindern (zwei, acht, neun und zwölf Jahre) verrät mir angetrunken, dass er seine Kinder aus Liebe und um ihnen Respekt zu lehren, auch schlägt - und betont mehrmals, wie dankbar er mir ist, weil ich etwas mit seinen Kindern unternehme. Gutes und Schlechtes liegen hier nah beieinander, und ich "gehe als halber Mensch wieder nach Hause" (Jochen), weil diese Welt mir so fremd ist, und die Kinder mir so wichtig sind.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=290 2010-03-02T18:37:02Z 2010-03-02T18:37:02Z
    Ab in die Freiheit oder Ab in den Entzug Er kam heraus, und während dem folgenden Gespräch zwischen meinen Kollegen und dem Fahrgast, den ich der Einfachheit halber "Marco" nenne, wurde mir klar, dass Marco ein Straßenjunge der "schwierigen" Kolonie San Sebastian ist, der sich entschieden hatte, Straße und Stadt zu verlassen, um weit draußen auf dem Land eine Rehabilitation zu versuchen. Das Gespräch war kurz und knackig, es gab motivierende und ermahnende Worte, und wir wünschten Marco, der sich mehrmals bedankte, alles Gute. Marco bestieg den Bus, wir klärten das Nötige für die Aufnahme im Rehabilitationszentrum und verließen den Bahnhof.
    Meine Kollegen waren glücklich - ein Jahr lang immer wieder bohrender Gespräche zwischen dem Sozialarbeiter und Marco hatte es gebraucht, bis er sich entscheiden konnte, die Straße zu verlassen. ... und laut meinem Projektleiter stehen die Chancen bei 50%, das er sich rehabilitieren lässt. Auf geht's, ab in die Freiheit!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=289 2010-02-21T01:09:41Z 2010-02-21T01:09:41Z
    Estefanie, Lupe, Lis, Helen, Leonardo, Ruben, Julia ... Es ist 20 Uhr, ich sitze mitten in einem Hof an einem Tisch, den wir - genau wie die Stühle drumherum - kurzfristig hier aufgebaut haben. Auf den Stühlen sitzen lauter Kinder und zwischen den Stühlen stehen noch mehr, es sind ein gutes Dutzend und sie heißen Estefanie, Lupe, Lis, Helen und Leonardo. Wir essen Reis, den Julia serviert, und Frikadellen, die ich zuhause vorbereitet und mitgebracht habe. Für beides gibt es Komplimente. Ich werde nach meiner Familie ausgefragt, nachdem ein Kind das Familienfoto in meinem Tagebuch entdeckt hat, und muss jedes meiner Geschwister und meine Eltern mit Namen vorstellen und Alter (die Älteste am Tisch ist 14, so alt wie meine jüngste Schwester). Ich frage die Kinder nach ihren Familien, es gibt wohl sechs davon in diesem Hof; die Kinder zählen 16 Frauen und 11 Männer auf, alle wohnen hier auf recht engem Raum. Wir spielen noch eine halbe Stunde auf der Straße, erst Völkerball, dann Volleyball. Irgendwann reise ich mich los, weil ich müde bin. Die Kinder sind nicht müde zu kriegen und gehen nur wiederwillig in ihre Häuser.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=287 2010-02-18T15:54:01Z 2010-02-18T15:54:01Z Durch die Bergoase zum Tunari Online Guide über Bolivien gegründet hat, und Dirk) starteten wir am Fuß des Tunari auf 3.300m, um eine Route von einer Lagune über den Gipfel zu der Refugio Tunari Mountain Lodge, die Bastian zur Zeit aufbaut, zu finden. Die Tour war unglaublich schön!
    Die ersten Höhenmeter bis zu einer Lagune in Höhe von 4.000m führten über einen Weg, so dass das Wandern relativ einfach war. Danach wurde es allerdings felsiger und rauher, wobei unseren Weg auch in dieser Höhe noch Lamas, Schafe und Kühe kreuzten; Adler und Falken sahen wir auch, nur die Murmeltiere versteckten sich zu gut (falls es dort welche gibt). Später besuchten uns auch noch Hirtenkinder in unserem Nachtlager und freuten sich über Lindt-Schokolade.
    Unglaublich war die Natur oberhalb einer zweiten Lagune. Da sich in dem Bereich des Berges überall Quellen befinden, leuchtet die Gegend dort schon fast und Grün und Blau stehen in einem unglaublich schönen Gegensatz zu dem felsigen, schroff aufragenden Gestein des Tunari. Unser Zelt schlugen wird in 4.200m Höhe auf und unternahmen dann ohne Rucksack einen Ausflug auf ein 4.600m hohes Plateu, von dem aus man den Tunari-Gipfel besteigen kann. Lediglich fehlte die Zeit, das durchzuziehen. Umso schöner war, dass wir von hier aus Condore beobachten konnten, die seelenruhig an uns vorbeischwebten.
    Am nächsten Morgen suchten wir die Route zu der neuen Lodge, was ziemlich aufreibend war, weil die Südseite des Berges sehr steil ist. Direkt nach dem Aufbruch kamen wir allerdings erstmal in das schönste Tal, das ist je gesehen habe, und das für mich im Nachhinein der absolute Höhepunkt der Wanderung war. Saftiges Grün, überall wilde Bäche, kleine Wasserfälle - wir hatten eine Oase gefunden. Rechts davon die steilen Wände des Tunari, links der steile Abhang ins Tal. Dafür lohnten sich dann auch die Strapazen des Abgangs durch steile Abhänge und später hügelige Landschaften bis auf 2.800m. Wir fanden einen Durchgang zur Lodge, der dann noch anderen Wanderern jede Menge Luft kosten wird. Wir waren auf jeden Fall alle fix und fertig. Und ich war froh, dass meine beiden Begleiter immer mal wieder Fotos machten und ich dann aufholen konnten.
    Geile Reise - danke, Bastian!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=286 2010-02-17T01:20:32Z 2010-02-17T01:20:32Z
    Avenida America & Parque Santa Cruz Eigentlich müsste ich nämlich noch warten mit einem Eintrag, da mir noch die genauen Worte fehlen meine aktuelle Arbeit zu beschreiben. Ich versuche es einfach mal, indem ich den gestrigen Vormittag und heutigen Nachmittag protokolliere.

    Gestern Vormittag um 9 Uhr habe ich mich wie jeden Morgen mit Kollegen im Haupthaus meiner Organisation getroffen. Gemeinsam sind wir drei kleine Theaterstück durchgegangen, mit denen wir den Jugendlichen der Avenida America die Bedeutung der Menschenrechte näherbringen wollten, die wir zur Zeit einen Monat lang bei allen Straßenkindergruppen durchnehmen. Normalerweise haben wir einen Pick-Up, so dass die Straßenkinder hinten auf der Ladefläche mitfahren können, wenn wir sie von ihren Schlafplätzen und Arbeitsplätzen (Jonglage oder Scheibenwischen an Verkehrsknoten) abholen. Da wir keinen Pick-Up hatten, quetschten wir sechs Mitarbeiter uns in ein Taxi und fuhren die wichtigen Stellen ab. Beim Schlafplatz angekommen, setzte ein heftiger Regen ein, so dass wir uns zu den erwachenden Jugendlichen in den Kanal, also ihre Betten, stellen mussten. Nach kurzer Zeit begann Regenwasser durch den Kanal zu fließen und die Jugendlichen brachten ihre Sachen in Löchern im Kanal ins Trockene. Das Leben auf der Straße ist nicht gemütlich.
    Für mich hatte die Situation einen anderen bitteren Beigeschmack. Meine Sprachlehrerin wohnt in der Nähe der Jugendlichen und hatte mir schon vorher von den Cleferos (Klebstoffschnüfflern) erzählt. Sie erzählte mir von den Problemen, die dadurch der Nachbarschaft entstanden sind (ein allgemeines Gefühl der Unsicherheit), und dass die Nachbarn tatsächlich den Kanal geflutet hattet, um die Straßenkinder loszuwerden. Dass dabei Leben riskiert wurden, ist selbstverständlich, und dass die Straßenkinder dort immer noch leben zeigt die Machtlosigkeit der Nachbarn. Vor allem zeigt mir die Aktion, wie kurzsichtig Menschen handeln, da durch solche Aktionen kein Mensch die Straße verlässt und nur die lokale Befindlichkeit gepflegt wird. Musste an Hamburgs Versuch denken, durch klassische Musik in den U-Bahnhöfen Obdachlose zu vertreiben. Das entspricht ungefähr dem selben Niveau an Flurbereinigung - nach dem Motto "vor meiner Tür ist es sauber."
    Um uns vor dem Regen zu schützen, gingen wir zu einem überdachten kleinen Fußballplatz (cancha) in der Nähe. Da der Regen gegen das Dach donnerte und wir nicht reden konnten, spielten wir einfach einige Runden Volleyball. Danach begann die kleine, interaktive Menschenrechtsschule: Das erste Theaterstück stellte eine Abtreibung dar, das zweite eine Hinrichtung, das dritte einen Mord aus Affekt. Es folgten Gespräche über verschiedene Rechte und spannenderweise auch darüber, dass die Jugendliche sich mit ihrer Klebstoffsucht um ihr derecho de vida (Recht auf Leben) bringen.

    Heute Nachmittag haben wir in einem kleinen Vergnügungspark den Geburtstag eines Ex-Straßenkindes von San Sebastian gefeiert, der 24 Jahre geworden wurde, und das ich jetzt der Einfachheit halber "Carlos" nenne. Letzte Woche hatten wir Carlos Freundin besucht, mit der er seit eineinhalb Jahren in einem klitzekleinen Zimmer in einem kriminellen Stadtteil wohnt, in das ich als "Weißer" alleine nicht darf. Da die beiden keine offiziellen Dokumente haben, kam die Rede auch auf den Geburtstag, und wir beschlossen, am 10. Februar Carlos Geburtstag zu feiern.
    Als ich Carlos heute persönlich traf, erklärte er mir, dass sich seine Gelenke in den letzten Jahren vom Klebstoffkonsum erholt hatten und wieder gesund sind, erzählte von seinem kleinen, fensterlosen Zimmer, in dem ich letzte Woche gewesen war, und dass er froh ist, dass er meinen Projektleiter Oscar kennengelernt hat. Nichts beschönigte er, und sehr offen sprach er mit mir, und für mich war unglaublich, dass dieser Mann ein mal wie meine Jungs von gestern Vormittag in der Straßen gelebt hatte. Die Spuren eines anstrengenden Lebens, das viel mehr als die ausgezählten vierundzwanzig Jahre vorwies, waren geblieben.
    Später sangen wir für Carlos Cumpleaños Feliz und Viel Glück und viel Segen, schnitten eine Torte an und jeder in der Runde der Gäste erzählte, was er an Carlos schätzt und was er ihm wünscht. Seiner Freundin kamen die Tränen und Carlos meinte zum Schluss, dass dies sein schönster Geburtstag gewesen sei.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=285 2010-02-11T19:32:38Z 2010-02-11T19:32:38Z
    Gute Besserung Wichtig ist vielleicht nur der Hinweis, dass es mir sehr gut geht und die diarrea-Zeit auch vorbei ist.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=284 2010-02-09T21:55:23Z 2010-02-09T21:55:23Z Diarrea & der bequeme Genetiv Wie jeder Einwanderer hatte auch ich jetzt mal Durchfall (diarrea), kombiniert mit einer Grippe, eingefangen wahrscheinlich aufgrund Unachtsamkeiten im Umgang mit schöner Sonne und leckeren Früchten (der schuldige Feigenbaum hat sich auch in die Bilderreihe oben reingeschummelt).
    Entsprechend bin ich jetzt auf der dieta blanca, die es mir erlaubt, Maisbrei mit Zimt (maizena de canela) und fettfreie Hühnersuppe (pollo de sopa sin grasa) zu essen.* Dass Mutters gute Ratschläge und Schulmedizin auch im fernen Bolivien auseinanderklaffen, musste ich erfahren, als meine Apothekerin mich entrüstet vor Kamillen- und Anistee warnte, weil die den Magen anregen. Tags zuvor hatte ich natürlich wie ein Weltmeister Tee getrunken, damit Magen und Kopf wieder klar kommen - was mir wohl alle Mütter dieser Welt auch empfohlen hätten. Die Schulmedizin scheint sich zu weigern, diesen Tatsachenbestand wahrzunehmen.
    Übrigens, es geht mir heute, nach 3 Tagen, schon viel, viel besser.

    Aus der Rubrik Schönes Spanisch: Nach zwei positiven Beiträgen etwas Kritik, das muss unter Freunden (und Spanisch und ich werden immer dicker) möglich sein: Was hier fehlt ist der bequeme Genetiv: Möchte man im Deutschen von der Suppe der Oma schwärmen, kann man bequem von "Omas Suppe" sprechen. Ist es eine Suppe mit Yuka, erweitert man - ebenfalls bequem (!) - auf "Omas Yukasuppe", und das, obwohl in Deutschland kein Yuka wächst. Der bequeme Genetiv besitzt also zwei Verhaltensweisen:
    - Erstens, durch Anhängen eines "s" und Schaffen eines neuen Wortes können "Oma" und "Suppe" zu "Omas Suppe" verbunden werden, der sogenannte bequeme, spaciale Genetiv
    - Zweitens, durch direktes Wortverknüpfen können "Yuka" und "Suppe" zu "Yukasuppe" verbunden werden, das ist der bequeme, nonspaciale Genetiv

    Das ist im Spanisch leider noch (?!) nicht möglich. Hier muss man erstmal von der "sopa de abuela" sprechen. Um auf Yuka auszuweiten, muss man den Begriff stark erweitern, und zwar auf "sopa de yuka de abuela". Mein Gegenvorschlag für die Spanischkommussion lautet deshalb: "abuelas yukasopa". Klingt etwas deutsch, aber gut und eingänglich und kürzt einfach unheimlich ab.

    Gegenvorschläge? Vielleicht sollte ich diesen Vorschlag auf Spanisch posten!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=283 2010-01-26T23:00:18Z 2010-01-26T23:00:18Z
    Evo beginnt seine Präsidentschaft Aktuell aus Bolivien: Evo Morales wurde im vergangenen Dezember in seiner Präsidentschaft bis 2015 mit großer Mehrheit bestätigt. Auch wenn es Kritik gibt, dass Stimmen gekauft wurden und die Wahl nicht ganz sauber ablief, habe ich aus Gesprächen herausgehört, dass Evo sowohl gute als auch schlechte politische Aktionen zugeschrieben werden, im Großen und Ganzen aber eine mehrheitliche Unterstützung in der Bevölkerung hat.
    Als besonders wertvoll sehen auch seine Gegner an, dass Evo es geschafft hat, den indigenes mehr Selbstbewusstsein zu verschaffen. Weitere Pluspunkte sind die geringere Korruption und die Verstaatlichung des Rohstoffabbau. Als negativ sehen auch seine Unterstützer die andauernde Vetternwirtschaft, die Korruption und die Unterstützung des narcotiktráfico (Drogenhandel) an.
    Für mich ist der Personenkult um Evo ein bißchen überraschend. Heute ließ er sich im Gedenken an die indigenen Wurzeln Boliviens in der alten Inkastätte Tiahuanacu zum geistlichen Führer der Bolivianer ausrufen. Gleichzeitig hat der Oberste Gerichtshof für morgen einen landesweiten Feiertag einberufen, um die neue Verfassung eines pluralnationalen Staates zu feiern.

    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=282 2010-01-21T20:18:32Z 2010-01-21T20:18:32Z
    Gut im Projekt angekommen Estrellas en la Calle teilgenommen. Ich selbst beginne zwar erst im Februar mit Arbeiten (bis dahin ist Spanisch-Büffeln angesagt), wollte aber unbedingt an diesem Treffen teilnehmen, um schon mal das ganze Team kennenzulernen. Und es hat sich gelohnt. Zum einen ist die Gruppe von Sozialpädagogen, Psychologen und Volontären gut durchmischt, gut aufgestellt und sehr sympathisch. Und zum zweiten konnte ich in kurzen Gesprächen feststellen, warum ich dieses Jahr "Urlaub vom Leben" mache und hier in Bolivien in der Straßenkinderarbeit voll reinhaue. Auszüge aus zwei Gesprächen:

    Erstens: Im Haus "Colyera" können Straßenkinder tagsüber spielen und lernen; Auf meine Angebote mich einzubringen, reagierte der Projektleiter Oscar meist begeistert:
    ¿Cursos de guitarra? - Sí, ¡claro!
    ¿Cursos de matematica? - Sí, ¡les gustan matematica!

    Da es auch einen Computer gibt, habe ich angeboten, Computerkurse zu geben. Aber hier antwortete er nur beiläufig: "Computerkurse können wir nicht machen. Die Kindern können nicht lesen."
    Straßenkinder sind Analphabeten.

    Zweitens: Nach der Vormittagsschicht habe ich mit den Volontären Kata und Niko in einem gehobenen Plastikstuhllokal Mittag gegessen. Dabei haben die beiden mir einiges erzählt, u.a. wie die Straßenkinder hier organisiert sind, wo sie schlafen, wie sie leben, was für Drogen sie nehmen, welchen Hintergrund die meisten Kinder haben, welchen Alters sie sind. Dazu schreibe ich noch, wenn ich die Kinder selber kennengelernt habe. Wichtig war für mich einfach nur im Laufe des Gesprächs immer mehr zu merken, dass genau dies hier mein Ort ist und konkret festzustellen, weshalb ich dieses Jahr mit Straßenkindern verbringen werde und nicht als IT-Berater arbeite. In meiner Hausaufgabe zur Übung der verbos especiales spiegelt sich das wieder: "Me emocionan las historias sobre los chicos que viven en la calle." (- Mich berühren die Geschichten der Straßenkinder).]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=281 2010-01-19T20:15:48Z 2010-01-19T20:15:48Z
    Gut in Cochabamba Michael geschrieben hat, das ich auf der Hinreise ohnmächtig geworden bin. Das stimmt zwar, war aber lange nicht so tragisch, wie es sich anhört. Ich war auf einer Fahrt von Lima (direkt am Meer) über einen 4000 Meter hohen Pass einfach nur kurz weggewesen. Der Höhenunterschied war einfach zu groß, und mittlerweile bin ich informiert worden und kaue Kokablätter, wenn ich mich Richtung Himmelsdach bewege.

    Doch der Reihe nach:
    Nach meinem Aufenthalt in Lima habe ich Michael und Eduardo in Cuzco getroffen und wir sind zum Machu Picchu gereist. Sehr lesenswert ist dazu Michaels Artikel. Landschaft und Inka-Stadtbau haben uns erwartungsgemäß stark beeindruckt!
    Nach einem Zwischenstopp in Arequipa mit ordentlich Funprogramm, sind wir auch schon am Titicacasee entlang und über La Paz nach Cochabamba gefahren. Hier bin ich jetzt seit genau einer Woche.
    Es gefällt mir in Cochabama einfach gut hier. Die Leute sind unglaublich offen und freundlich und man kommt in der libraria (Schreibwarenladen), beim Kopierladen, dem Schuhladen und auf dem Marktplatz total einfach ins Gespräch. Wie in Ecuador und Peru vor knapp zwei Jahren, bin ich einfach beeindruckt von dem Zuvorkommen der Leute, von der Bereitschaft sich meinem holprigen Spanisch hinzugeben und dem Interesse an dem, warum ich hier bin.

    Für die Rubrik Schönes Spanisch: Mein erstes Wortspiel ist mir gelungen! Hab mich tagelang selber gefeiert.... Hier ist der Dialog:
    Ella: "¿Miguel y tú son amigos de Alemania?"
    Yo: "¡Si!, a mi me gusta Alemania!"

    Jede Übersetzung würde das Wortspiel zerstören und deshalb lasst euch den Satz bitte vom nächsten Spanier übersetzen.

    Noch eine Anekdote: Die Silvesternacht habe ich wohl so unspektakulär wie noch nie erlebt. Nachdem ich höhenbedingt nicht nach Cuzco weiterfahren konnte, habe ich Silvesternacht in Abancay verbracht, eine kleine Großstadt in den Anden. Nachdem ich 20 Uhr erschöpft in meinem Hostelzimmer an der Hauptstraße eingeschlafen bin, erwachte ich erst 4 Stunden nach Neujahr. Anscheinend war ich so erschöpft (oder die Stadt so uninteressiert an Silvester), dass mich noch nicht mal das Neujahrsgeballer wecken konnte. So ruhig kann Silvester sein.

    Bilder folgen!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=280 2010-01-17T00:20:09Z 2010-01-17T00:20:09Z
    2010 beginnt heute
    Gerade habe ich beim Sortieren der Fotos, die ich hier in Südamerika geschossen habe, mein neues Jahr 2010 begonnen. Der bisherige Bilderordner "2009" passte einfach nicht mehr zu dem komplett neuen Kontext. Also wird Silvester heute gefeiert und dann übermorgen noch mal.

    Status: Bin gut in Lima gelandet, habe Freunde von Freunden getroffen (gracias por todo, Ricardo y Rina!) und freue mich, Mihi in Cuzco zu treffen. Ab Mitte Januar bin ich in Cochabamba, um Spanisch zu lernen und ab 1. Februar geht die Arbeit los.

    Aus der neuen Rubrik Schönes Spanisch: man kann wunderschön über den Genus Begriffe variieren - z.B. heißt "la manzana" Apfel, der Apfelnaim ist "el manzano". Praktisch, oder?
    Ja, ich habe endlich mein Spanisch-Spanisch-Wörterbuch gekauft, in dem spanische Wörter in einfachem Spanisch erklärt werden.


    PS: Den Blogpost geschrieben habe ich am 30.12.2009 19:56, hatte aber erst einen Tag später Internet.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=279 2009-12-31T22:01:57Z 2009-12-31T22:01:57Z
    Abschiedstournee Teil 2 Auszug aus der Brüggenbutze folgen Besuche daheim; am 29.12. gehts dann um 10 Uhr mit dem Flieger nach Bolivien.

    Noch mal vielen Dank allen Umzugshelfern. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass so ein Umzug nur "auf dem Rücken guter Freunde" auszutragen ist, und ich vielleicht ist das wirklich so, aber vielleicht auch gut so. Danke für alle Geduld und jeden Helfer.

    Auch vielen Dank für alle guten und liebe Worte, die unheimlich gut tun. Auszugszeit scheint Erntezeit zu sein und ich danke für jedes Danke, jedes Lob, jede Ermutigung.

    Frohe Weihnachten ... und ordentlich Jesus feiern!

    Euer Christoph]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=278 2009-12-25T19:16:23Z 2009-12-25T19:16:23Z
    Abschiedstournee
    Die Tourdaten lauten:
    12.12. Brüggenbutze, Barmbek-Nord
    13.12. Fischmarkt, Altona
    14.12. Millerntor (Ausstand Arbeit)
    15.12. Why not?, Karoviertel (Letzte Schicht)
    16.12. Bremen
    17.12. Cuxhaven
    18.12. Tropeninstitut (weihnachtsfeier)
    19.12. Wilhelmsburg (Umzug)
    20.12. Why not?, Karoviertel (Adventsgottesdienst) und Elbe, HVV-Fähre

    Ohne Freunde ginge das nicht. Ich DANKE
    - Hella & Dani für den Gesang, Christian & Co für das Abschiedslied, Beate & Co für die Sprechmotette und Neele & Co für die Friends-to-Go
    - Tobias, Birgit (2x), Schmiddi, Michael, Neele, Katja, Sören und Beate für den Umzug
    - Janina & Co für warmen und herzlichen Worte
    - alle anderen, die mit Gutes gewünscht haben und mich dazu inspiriert haben, dieses Jahr zu wagen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=277 2009-12-19T20:38:54Z 2009-12-19T20:38:54Z
    Endlich Null Grad http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=276 2009-12-02T09:23:59Z 2009-12-02T09:23:59Z Es ist soweit.... http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=275 2009-10-17T21:41:56Z 2009-10-17T21:41:56Z Chanser in Bolivien http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=274 2009-09-19T14:10:00Z 2009-09-19T14:10:00Z Mihi in Bolivien http://projectbolivia.blogspot.com]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=273 2009-09-19T13:57:20Z 2009-09-19T13:57:20Z Der Trend geht zum Zweitrad http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=272 2009-07-25T19:38:29Z 2009-07-25T19:38:29Z Siegerehrung Blogrätsel http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=271 2009-07-13T22:27:05Z 2009-07-13T22:27:05Z Unser Balkon Grandios, unglaublich, es ist wieder soweit! Zwischen 16.00 und 16.15 zeigt sich von ihrer besten Seite das einzige, natürliche Licht dieses Sonnensystems - zumindest jetzt, im Sonnenmaximummonat Juni.

    PS: Ansonsten ist kaum was passiert, alles beim alten. Außer geniale Teenies auf dem Dünenhof über Pfingsten, Reisen nach Amsterdam und Berlin, und und und.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=270 2009-06-06T16:53:28Z 2009-06-06T16:53:28Z
    Spießerfest http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=269 2009-05-16T18:41:21Z 2009-05-16T18:41:21Z chanser 2.1 Nachdem also Ende 2003 chanser 2.0 relauncht wurde (siehe meine kleine Biographie), ist chanser 2.1 draußen und funktioniert.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=268 2009-05-03T02:06:04Z 2009-05-03T02:06:04Z Gemeinsamkeiten http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=267 2009-04-06T22:44:34Z 2009-04-06T22:44:34Z Nie mehr abwaschen. Danke!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=266 2009-01-13T23:42:57Z 2009-01-13T23:42:57Z So schön kann Urlaub sein http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=265 2009-01-07T00:25:47Z 2009-01-07T00:25:47Z Hur känns det? http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=263 2008-11-28T08:26:23Z 2008-11-28T08:26:23Z Party!
    Dessutom visade jag att man kan lämna lägenheten 47 minuter innan flygplanen lämna:
    17.03 Ta avsked
    17.07 Tar bussen till flygplats
    17.22 Gå till terminal 2
    17.28 Check-in och kontroll
    17.33 Passera gaten och tar bussen till flygplanen
    17.37 Vara i flygplan
    17.50 Flygplanen startar]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=262 2008-11-16T21:23:46Z 2008-11-16T21:23:46Z
    Göteborg and Umeå http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=261 2008-11-09T22:29:56Z 2008-11-09T22:29:56Z I learn to cycle while it rains http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=260 2008-10-21T19:26:54Z 2008-10-21T19:26:54Z Gewöhnliche Radikale: Eine Greifswalder Theologen-WG und ihre Nachbarn
    Ein Freund von mir studiert in Greifswald Theologie und wohnt dazu auch noch mit drei anderen Theologiestudenten zusammen; das ist dann wohl eine Theologien-WG voller ganz normaler Jungs.
    Die Nachbarn sind sozusagen "sozialkritisch": sechs laute Kinder, teilweise mit ADS, ein alkoholabhängiger Vater und eine überforderte Mutter. Als ein mal bei den Nachbarn die Fetzen fliegen und der Vater rausgeworfen wird, nimmt sich einer aus der WG ein Herz und fragt, wie sie der Familie helfen können. Die Mutter war völlig überfordert und meinte, dass sie ab und zu entspannen muss und dass es gut wäre, wenn sich jemand dann um die Kinder kümmert. Seitdem klopfen die Nachbarjungs jetzt ständig an die WG-Tür, um mit den Studis zu spielen, nach \"Chipse\" zu fragen oder sie daran zu erinnern, dass es gleich Zeit ist fürs gemeinsame Spielen. Mittlerweile geht die WG nämlich Samstagmittags zusammen mit den Nachbarskinder raus in den Hof, um zusammen zu spielen, und die Kinder abzulenken und der Mutter Ruhe zu gönnen.
    Gut, wenn man sich traut, Hilfe anzubieten und das dann auch noch durchzieht.

    PS: Ich beschäftige mich zur Zeit stark mit sozialem Engagement, allerdings eher theoretisch. In Stockholm kann ich kein Projekt verbindlich unterstützen, allerdings macht sich mein Kopf gerade viele Gedanken darüber - inspiriert vom Leben, dem Why not? und Büchern (Neues Testament und Living as an Ordinary Radical).

    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=258 2008-10-15T23:53:26Z 2008-10-15T23:53:26Z
    Brüder zu Besuch Gut Pfad, Jungs!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=257 2008-10-14T21:58:47Z 2008-10-14T21:58:47Z Stockholm radelt Seit einer Woche haben wir super Wetter (was für Radfahrer einfach nur heißt, dass es nicht regnet) und so konnte ich die letzten Arbeitstage immer schön zur Arbeit radeln. Von Slussen geht es an der Altstadt vorbei, dann am Rathaus (wo morgens um 7 schon die ersten Touribusse halten), weiter durch Kungsholmen und über die Tranebergsbron (siehe Foto) über den Mälaren und dann immer schön weiter bis nach Råcksta (spricht man "Rockstar" aus). Die Strecke ist komplett ausgeschildert und kaum Autos kreuzen den Radweg. Ich bin noch nie auf einer so gut ausgebauten Strecke geradelt und es gelingt mir nicht, mich zu verfahren. Dass Stockholm eine Fahrradstadt ist, zeigt sich vor allem daran, dass ich hier überholt werde - das ist mir in Hamburg noch nicht untergekommen!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=228 2008-09-24T23:05:44Z 2008-09-24T23:05:44Z Mental Jetlag
    *My address until end of November is therefore Guldgränd 5 in 118 20 Stockholm (Sweden).]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=227 2008-09-03T22:39:57Z 2008-09-03T22:39:57Z
    Ett Typiskt Slussare killer were discussing in English. And when I asked a cyclist where the next bicycle shop is, she asked me "var kommer du från" (wher are you coming from?) and it turned out that she was German, too. No, this area is not really Swedish. It's a (business) touristy Hochburg, and NOT the area I'm usually prefering... But it's nice anyway and tempting to forget that life on earth is not that easy everywhere.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=226 2008-09-02T09:06:05Z 2008-09-02T09:06:05Z Joggers' Bad Taste http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=225 2008-08-26T19:23:41Z 2008-08-26T19:23:41Z Peru: Estaction Lima
    Von Baños führte unsere Route nach Riobamba. Wir spazierten mit unserem Überraschungsstadtführer Jorge, einem Journalisten aus Riobamba, durch die Stadt und bewunderten die Bergsilouette mit Chimborazo (6.310m), Tunguragua (5.023m) und El Altar (5.405m). Unglaublich, diese Berge! Noch am Abend brachen wir nach Machala auf, von dort ging es am nächsten morgen nach Tumbes und dann Máncora. Die Wellen waren phantastisch, dafür die Sonne aber auch so heftig, dass wir nach einem Umweg über Trujillo wieder in die Berge flüchteten. In Huaraz haben wir den wohl schönsten Bergblick unseres Lebens genossen. 5000er, soweit das Auge blickt! Hier haben wir einige kleine Touren gemacht und den Churupita bestiegen (5.050m). Vor allem die letzten 150 Höhenmeter waren ziemlich krass, weil bei mir die Höhenkrankheit zugeschlagen hat. Nichtsdestotrotz sind wir glücklich oben und auch wieder unten angekommen. Zwei Tage vor dem Rückflug nach Deutschland waren wir dann in Lima... Es war eine sehr eindrücklich Reise und natürlich gibt es viel mehr zu erzählen. Da Bilder das auch tun, hier ein Link: BILDER!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=224 2008-08-12T23:04:58Z 2008-08-12T23:04:58Z
    Ecuador: Estacion Baños Michael und ich sind auf unserer Reise von Quito nach Lima in Baños angekommen. Da es regnet und es hier Internet-Cafés gibt, nehmen wir uns gerade eine Auszeit um mit der Aussenwelt zu kommunizieren (am Ende wird´s vielleicht sogar noch ne Postkarte geben ;-)).
    Die letzten beiden Wochen waren richtig gut, ¡incredible! Nachdem ich ueber Frankfurt und Atlanta nach Quito geflogen bin, habe ich dort eine Woche eine Spanischschule besucht, um mein vergessenes Español wieder aufzufrischen und hier nicht ganz verloren zu gehen. Dabei habe ich gleichzeitig bei einer ecuadorianischen Familie gelebt und einige, sehr coole Leute kennengelernt, z.B. Megan aus Kanada, Fadri und Michelle aus der Schweiz, die Familie selbst, el primo (Cousin) Edgar, eine idigene Familie, die besten jugo de frutas (Fruchtsaft) herstellt und meinen Spanischlehrer Carlos. Nach dieser Woche kam Michael nachgeflogen. An seinem zweiten Tag sind wir gleich auf den Pichincha gestiegen - bei bestem Wetter ein super Erlebnis, mein erstes mal ueberhaupt ueber 3300m ging es gleich von 2800m (Quito) auf den Gipfel (4700m). Haben von dort Cotopaxi, Antisana und Cayambe gesehen, die ueber 5000m hoch sind.
    Die letzten Tage waren wir dann im Dschugel, westlich von Tena, und haben dort bei einer indigenen Familie gewohnt und den Regen, die permanente Feuchtigkeit, und vor allem die hijos und hijas (Kinder) der Familie genossen. Nach vier Tagen sort sind wie wieder aufgebrochen und sind jetzt in Baños. Der aktive Vulkan Tungurahua ist direkt hier und da wollen wir doch noch mal kurz reinschauen. Irgendwann gibt es dann auch einen "ordentlichen" diario de viaje (Reisebericht).]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=223 2008-07-11T20:31:50Z 2008-07-11T20:31:50Z
    Kinder in der Bahn "Vad skriver du?"
    "Hur heter du?"
    "Kommer du från Sverige?"
    "Vad göra du här?"
    Und, und, und...
    Sie selbst hießen Fida, Isabella, Moa, Sara, Markus und hatten noch andere Namen, die zu schwer waren, um sie zu behalten. Alle waren in der vierten Klasse, elf ("nära tolf!") Jahre alt und auf dem Weg zum Schwimmbad... Ein Land mit so neugierigen Kindern sollte eigentlich eine glänzende Zukunft vor sich haben.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=222 2008-05-20T13:58:33Z 2008-05-20T13:58:33Z
    Lieben "Hilfe, mein Nachbar ist Muslim" mit dem Untertitel "Zusammentreffen mit Muslimen. Muslime verstehen - Anleitung zum Gespräch - Mut zur Freundschaft" in der Welt als Angriff gegen den Islam gewertet), und warf in den Medien ein schlechtes Licht auf den lieben(den) Gott und seine Gefolgschaft.
    Das verwirrt. Und lässt nicht unbeeindruckt. Bin ich, der Glaubende, ein Fanatiker, der an etwas nicht Existentes glaubt? Möglich, denn es liegt im Wesen der Weltdeutungen, dass keine, einige oder sogar alle die Realität verfehlen. Und dass damit kein, einige oder alle Weltdeuter und Meinungsträger "Recht" haben.
    Was mich ermutigt, ist deshalb oft eher das Erleben als das Diskutieren. Jeder Mensch, der sich nicht dem gesellschaftlichen Leben entzieht, hat sich schon vorgenommen, andere zu lieben. Vielleicht kam er sogar zu dem Entschluss, ihn so zu behandeln wie sich selbst, ihn so zu lieben wie sich selbst. Gelingen tut das in der Realität allerdings bei mir oft nicht. Als Mitarbeiter für Teens hat's am Wochenende geklappt mit dem Lieben. Die Liebe kam nicht von dem guten Vorsatz, sondern - und diese These kann ich nur nachempfunden, nicht beschrieben werden - von Gott. Klingt schwärmerisch, ist aber so. Und sorgt vielleicht auch für bessere Schlagzeilen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=221 2008-05-17T20:02:24Z 2008-05-17T20:02:24Z
    Hinter der Düne, Teil IV So hingen wir einfach mit den Teenies (duenenfreaks.de) ab, boten etwas Programm, waren gemeinsam in der Nordsee baden und hatten eine wunderbare Zeit. Es ist so schön zu sehen, wie die msiten cool ankommen und dann anhänglich werden, wie sie ihren Stolz überwinden und über Probleme reden und irgendwann mit raufen anfangen (ein zerrissenes T-Shirt zeugt vom Kampf um den Zelteingang).
    Ich liebe Teens!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=220 2008-05-15T23:02:10Z 2008-05-15T23:02:10Z
    Stockholm (nästa gång) http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=219 2008-04-23T17:18:56Z 2008-04-23T17:18:56Z Dort zu sein, wo man nicht Zuhause ist
    Später habe ich mit einem eher stillen Gast an unserem Tisch geredet, einen sehr gepflegter Mann Mitte 30 aus dem türkischen Kurdistan. Als ich ihn fragte, ob es ihm in Deutsch gefällt, lachte er und verneinte. Lachte und verneinte! Ich war ziemlich schockiert. Erstens finde ich Deutschland ganz passabel, zweitens machte der Mann den Eindruck eines zwar melancholischen aber doch lebensfrohen Menschen. "Ich möchte lieber zu Hause leben", erklärte er und erzählte mir, dass er vor einigen Jahren aus der Türkei fliehen musste, nachdem er dort vorübergehend aus dem Gefängnis entlassen worden war. Er wurde mir 23 verurteilt, weil er einer kurdischen Partei (nicht die PKK) angehörte und saß 5 Jahre im Gefängnis. Beim großen Hungerstreik 2000/01 in den türkischen Gefängnissen machte er mit und wurde wegen Unterernährung entlassen. Bevor er sein Strafe weiter absitzen musste, setzte er sich ab. Es ist nicht so, dass er sich nicht in Deutschland integrieren möchte - er wirkt westlich und besucht einen Deutschkurs, kurzum: er ist der perfekte Immigrant. Aber er bleibt in Deutschland ein Gast. Und hofft, eines Tages wieder in eine friedliche Türkei zurückkehren zu können.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=218 2008-04-18T20:52:27Z 2008-04-18T20:52:27Z
    Sie warfen das Los Why not? und Brot und Rosen. Da ich die Forderungen der Teilnehmer unterstützen kann, liste ich sie hier:

    - Wahrung von Menschenrechtsstandards und Menschenwürde an den EU-Außengrenzen
    - Individuelle Unterstützung und Einzelunterbringung von Menschen mit psychischen Erkrankungen
    - Aufklärung über Rassismus in unserer Gesellschaft und konsequente Verfolgung rassistischer Übergriffe
    - Asylrecht ist ein Menschenrecht. Der Schutz von Flüchtlingen geht uns alle an
    - Unser Gesundheitswesen muss für alle Menschen offen sein (hier ging es darum, dass Menschen ohne Asyl heute nur in akuten Notsituation geholfen werden kann)
    - Zugang zu Schule, Kindergarten und besondere Förderung für Kinder aus Flüchtlingsfamilien
    - Rechtssicherheit und zeitliche Begrenzungen für die Einleitung von Widerrufverfahren bei asylberechtigten Flüchtlingen (Immigranten können noch Jahre nach der Einreise wieder zurückgeschickt werden, auch wenn sie schon in Deutschland Wurzeln geschlagen haben)
    - Stopp von Abschiebungen in Lebensbedrohung und Tod (wenn die ursprünglichen Gründe des Asylantrags nicht mehr gelten, kann abgeschoben werden - egal, ob das Land sicher ist oder nicht)
    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=217 2008-03-28T08:38:51Z 2008-03-28T08:38:51Z
    Um sich selbst drehn http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=216 2008-03-27T21:36:35Z 2008-03-27T21:36:35Z Två veckor i Stockholm Ich selbst wohne in Huvudsta, einem Stadtteil, der circa 15 Metrominuten vom Stadtkern entfernt liegt. Wie man auf dem Bild sieht, wohne ich recht weit oben (und zwar im 11. Stock) und werde umringt von "Ghetto und Gewerbe" (danke für die Alliteration, Katja). Der Industriecharm und die Tatsache, dass ich in einem Hochhaus direkt über der Metro wohne, machen diese Wohnung nicht zum angenehmsten Platz, um sein Zelt aufzuschlagen. Aber ich freue mich über eine Küche (endlich Abendbrot daheim), ein Fenster (man kann es öffnen und rausschaun!) und ein Heimkommgefühl am Abend. Ich bin einfach nicht fürs Hotel gemacht; hier geht's mir schon besser.

    Das andere Bild zeigt mein neues Lieblingsbuch: Norstedts "Svensk Skolordlista". Es erklärt schwedische Begriffe in einfachen Worten, und zwar auf Schwedisch. Macht irre Spaß damit Zeitungsartikel zu übersetzen oder neu Gelerntes noch mal anzuschauen (heute heller, wird mit dem Beispielsatz erklärt Jag har inte tid, och inte lust heller). Die Schweden sind ja bekanntermaßen freundlich und so erlebe ich, dass sich tatsächlich viele mit mir auf Schwedisch unterhalten, auch wenn klar ist, dass mein Svenska recht brüchig ist und wir effektiver auf Englisch reden könnten. Sehr cool!

    Vi ses!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=215 2008-03-07T09:45:42Z 2008-03-07T09:45:42Z
    Neustockholmer Es begann damit, dass ich auf dem Heimweg zum Stockholmer Flughafen nach dem Vorstellungstermin mit dem Taxifahrer Schwedisch gesprochen habe. Auf einmal spürte ich wieder dieses einmalige Gefühl, eine fremde aber doch vertraute Sprache zu hören und sprechen. Der nächste Erkenntnissprung ereignete sich, als mich Kollegen und Freunde verabschiedeten. Bis dahin war "das Projekt in Stockholm" (bzw. das Projekt "Stockholm") weit entfernt gewesen. In Schweden angekommen, brachte mich der Toilettenbesuch auf die nächste Ankommstufe (davon zeugt das Foto -- es geht nichts über die schwedische Toilettentürklinke). Gestern saß ich dann bei Simon und Tina, die ich aus Uppsala kenne und die mittlerweile in Stockholm wohnen, zur Fika zusammen. Dabei wurde mir glaube ich, "so richtig" klar, dass ich woanders bin, nämlich - ich erwähnte es bereits - in Stockholm.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=214 2008-02-28T22:35:31Z 2008-02-28T22:35:31Z Neue Blogs http://hier-bloggt-dietmar-nicht.blogspot.com/

    Auch Marcus berichtet aus seinem Leben, das heißt von seinen Flügen:
    http://marcus-fliegt.blogspot.com/

    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=212 2008-02-20T15:47:42Z 2008-02-20T15:47:42Z
    Sturmfrei auf Arbeit Subjektiv wichtiger aber ist eigentlich, dass ich ab Montag in Stockholm bin. Es hat also geklappt!! Ich werde dort für voraussichtlich fünf Monate arbeiten! Yeah! :-)]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=211 2008-02-20T13:30:58Z 2008-02-20T13:30:58Z Project in Stockholm The people have been very nice and interested, the project's task is challenging but achievable (I've been working with that technology now for over a year), the questions on travelling (not to often, i.e. 50% in Hamburg, 50% in Stockholm) and living (having my own flat instead of a hotel) are positively answered... Furthermore, it was really cool to speak Swedish again (at least, my level of Swedish) and to enjoy the Swedish mentalities of friendliness and consensus-finding. If this works out, I'd be really happy!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=210 2008-02-06T23:07:13Z 2008-02-06T23:07:13Z One Lesson, 22 Euro, kiito! Last Saturday, I've learned to always change my watch to local time after flying abroad. This lesson has cost me exactly 22 Euro which was the amount of money that the taxi driver received for bringing me to my hosts' place and back to a meeting point. Just 45 minutes before a bus should bring some friends and me from Helsinki City to a distant wedding place in the countryside, I realized that I hadn't changed my mobile phone's time to Finish time zone. And, thus, had one hour less than expected to reach the bus. Public transport would not have been fast enough, so the taxi was the option to take. Although the driver and I didn't share a language, we were able to reach the bus in time. :-) You can learn quite reasonable stuff for 22 Euro, and I hope that you've learned something while reading this, too - something which only cost three minutes.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=209 2008-01-28T17:00:03Z 2008-01-28T17:00:03Z DANKE! http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=208 2008-01-20T12:49:56Z 2008-01-20T12:49:56Z Geburtstag on Ice
    Abends war ich spontan mit ein paar Leuten beim traditionsreichen Geburtstagsschlittschuhlaufen[*]. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht, übers Eis zu schlittern. Nach so 30 Minuten kriegt man das sogar hin! Vor allem das Pinguine-übers-Eis-jagen hat richtig Spaß gemacht!

        [*] Vor zwei Jahren hatte ich das schon mal in Helsinki gemacht. Den Krillemove hab ich diesmal vergessen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=207 2008-01-19T13:44:31Z 2008-01-19T13:44:31Z
    Dicke Socken, Lange Unterhose
    Ich liebe Kälte. Vor allem, wenn ich dabei nicht friere. Und mit schwedischem Equipment begeleitet, wurde die Hamburgtour (auf der Suche nach einer Gitarre) trotz skandinavischer Kälte zu einem molligwarmen Spaziergang. Lediglich die Tour auf der Elbfähre von Altona-Övelgönne nach Landungsbrücken wurde eiskalt. Die Kälte und die steife Elbprise bildeten eine eisige Kombination, und am Schiff bildeten sich Stalagtiten aus gefrorerener Elbe. Entsprechend kalt war es auf Deck. Aber ab und zu muss man sich einfach Hamburg von der Elbe aus anschauen, um zu würdigen, in welch schöner Stadt man lebt.

    Heute war es dagegen viel zu warm, und deshalt kommt dieser Eintrag zu spät. Nach -8° sind wir jetzt bei Normalnull angekommen, und das Wasser von oben kam denn auch nicht als Schnee sondern Regen herab. Nach dem vorigen Tag war ich wieder mit Winterkleidung bewaffnet aus dem Haus gegangen und musste den halben Tag in diesen warmen Klamotten schwitzen. Ich sehne die kalten Tage herbei. Nordostwind, komm!

    [*] wetter.com misste das Hamburger Wetter mit "gefühlten -12°C".

    PS: Apropro Kälte: Es scheint sehr möglich 2008 öfter in Schweden zu arbeiten. Geil.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=206 2008-01-06T03:02:10Z 2008-01-06T03:02:10Z
    Erkältung, Reise nach Muenchen, Why-not-Mitarbeiter-Wochenende, Zweite Reise nach Muenchen, Auszug Thomas, Einzug Mareile, Comicmesse, Uppsala Café Why not? und ueber einen weiteren Tripp nach Muenchen samt spannenden beruflichen Erlebnissen und persoenlichen Begegnungen. Auch der Auszug von Thomas und kurz darauf der Einzug von Mareile hat Spuren hinterlassen (wenn auch nicht literarisch); ganz zu schweigen von den alltäglichen Abenteuern zwischen Schreibtisch, Herd, Basketball-Court und Fahrrad, welche Buecherregale zu fuellen gewusst haetten - nicht ohne Ambitionen auf den entsprechenden Nobelpreis. Letzerer wurde neulich vergeben. Heute zwischen 11 und 12 Uhr erzählten in Uppsala 7 der Nobelpreisträgern aus ihrer Forschung. Ich bin zwar gerade in Uppsala, allerdings habe ich davon erst 13 Uhr erfahren. Zu schade. Schön ist allerdings, nach 1 1/2 Jahren wieder hier zu sein und sich auf melancholische Momente und spannende Begegnungen und zu freuen. Wenn das mal kein Krimi wird!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=205 2007-12-13T14:25:17Z 2007-12-13T14:25:17Z Madrid auf Isomatten
    Nachdem ich in ebenso geheimer Mission in Basel zwischen gelandet war, genossen wir über den französischen Wolken den Blick auf die Alpen. Atemberaubend schön. In Madrid gelandet, begaben wir uns gleich auf die Suche nach unserem ersten Gastgeber. Néctor hieß der Gute und der arme Irre hatte sich doch glatt per hospitalityclub bereit erklärt, zwei deutsche Stadtstreicher für drei Nächte zu beherbergen. In Erwartung auf einen gemütlichen Fußboden waren wir bei ihm eingetroffen, um ein riesiges, frisch bezogenes Doppelbett vorzufinden. Die nächsten Nächte wurden also gemütlich, die Tage dagegen abwechslungsreich.

    An Tag 1 trafen wir Alberto zum Mittagessen (und wurden grandios eingeladen; der Schinken!) und schauten abends Real Madrid VS Piräus. Ein 4:2 mit Roter Karte, verschossenem Elfer, griechischer Führung und madrilenischer Aufholjagd war uns gegönnt und auch freundschaftliches Schulterklopfen, denn Metze, der Deutsche im Team, machte seinen Arbeit gut.

    Tag 2 verbrachten wir im Stadtpark, dem Retiro, und schauten uns das königliche Schloss an. Später trafen wir Alberto, der uns davon überzeugte ("com'on, gim'me the mobile!"), dass wir unbedingt mit ihm und seinen Freunden außerhalb von Madrid speisen müssten. Er erklärte das Néctor und so lernten wir ihn, seine Freunde und seine Gastfreundschaft ("you know, i can get really angry about these things", nachdem wir mal zahlen wollten) erneut kennen.

    Tag 3 brachen wir in Néctors Fünf-Sterne-Wohnung auf und trafen Immo, eine Bekannte von Jochen. Sie hatte uns zwei Übernachtungen in befreundeten WGs zugeschachert, worüber wir natürlich begeistert waren. Hatte doch ihre spanische Mitbewohnerin in eher landesunüblicher Manier ein Verbleiben bei ihr selbst verwehrt. Aber das stört natürlich weder Jochen noch mich, waren wir doch ausgezogen, die Fremde mit Isomatte und Schlafsack zu erobern. Später ging es in eine Fotoausstellung samt Glockenspiel (verstehe das einer!), und auf diverse Partys, bis wir 5 Uhr morgens in die Feder sanken (beziehungsweise bei Anna unsere Matten ausrollten, auch dir ein Danke!).

    Das Frühstück an Tag 4 wurde wie üblich spärlich (der Spanier isst morgens höchstens drei Kekse), spät (so gegen 11 Uhr) und gemeinsam mit einem guten Kaffee in einer Eckkneipe eingenommen. Hier hat noch die letzte Baratze eine richtigen Kaffeemaschine; komm mir nich mit Filterkaffee! Den Tag haben wir dann im Park Casa de Campo westlich von Madrid verbracht. Das hatte vorher kein Madrilene verstehen können, und wir verstanden dann auch wieso. Der Park ist ungemütlich, dreckig und der Mädchenstrich nah. Aber es gab immerhin eine schöne Bank am Lago, auf der man sich gemütlich die Sonne in Gesicht scheinen lassen konnte ... und (wie in diesem Urlaub üblich) es sich gut unterhalten ließ. Später gab es dann eine Bustour durch Madrid (empfehle Circular-C2) und abends gingen wir mit Immo und Gastgeberin Charlotte in eine Flamencobar. Flamenco zu tanzen ist einfach: man muss nur klatschen: ta-ta, ta-ta-taa! Die Bewegungen... wir haben's versucht, der Erfolg war nach dem Gelächter zu urteilen wohl eher mittelmäßig; wir waren zufrieden.

    Tag 5 war ein Sonntag und so besuchten wir den großen Flohmarkt Rastro. Etwas enttäuscht, weil wir nur den üblichen Schnickschnack (Metal-Shirts, Taschen, Uhren) fanden, machten wir uns später auf den Weg nach Parla, Albertos Heimatstadt. Sichtlich übernächtigt - unser Gastgeber hatte bis 7 gefeiert, um um 8 Uhr Tennis zu spielen - erwartete er uns, zeigte uns seine Stadt, die Wohnung und saß gemütlich mit uns zusammen. Gegen halb Mitternacht erwartete uns der Höhepunkt spanischer Gastfreundschaft: Alberto Eltern kamen vom Theater zurück und bekochten uns! Alberto hatte uns schon gewarnt, dass seine Mutter "crazy about guests" sei und so half alles Beschwichtigen nichts: wir wurden nach Strich und Faden verköstigt. Schon mal Gula gespeist, ein Fischersatz in Nudelform? Den zusammen mit Lachs auf Toast - herrlich!

    Tag 6 verbrachten wir in Toledo, einer mittelalterlichen Stadt südlich von Madrid. Ein süßes Städtchen voller Geschichte und enger Gässchen. Zurück in Parla verabschiedeten wir uns von Alberto und fuhren nach Madrid. Paco, den wir auch über hospitalityclub kennengelernt hatten, war zwar nicht zu hause, hatte aber eine Mitbewohnerin hinterlassen, so dass wir unsere Bagage abladen konnten, und zu Pacos Kneipe nachziehen konnten. Es folgte ein beispielhafter madrilenischer Abend: Obwohl unsere Gastgeber an jenem und dem darauf folgenden Tag zu arbeiten hatten, feierten wir bis morgens um 3. Zuhause holte Paco erstmal die Shisha raus, während ich mich ins Bett verabschiedete... Die spinnen, die Spanier!

    Am letzten Tag, dem Siebten, besuchten wir dann noch eine Vorlesung. "Textanalyse" war angedacht, und ich begeistert; da die Uhr, nach der wir uns richteten, noch nicht auf Winterzeit gestellt worden war, landeten wir stattdessen aber in "Ökonomie in Europa". Danach fiel uns auf, dass die meisten spanischen Uhren nicht korrekt gehen. Sollte also mal eine funktionieren, am besten trotzdem noch mal die eigene checken. Später genossen wir im botanischen Garten der Uni noch mal die letzten Sonnenstrahlen unseres verlängerten Sommers.

    Ja, der Besuch in Madrid war schön. Ich werde wiederkommen, um Alberto, Paco, Néctor und die anderen Chaoten wiederzusehen. Danke an alle Gastgeber! Eure Bereitschaft uns aufzunehmen und Leben mit uns zu teilen, hat Eindruck hinterlassen! Hoffe, Charlotte, du kriegst den Journalistenplatz. Und du, Anna, weißt einen Platz für deinen Master. Und du, Immo, findest ne schöne Bude. Und du, Néctor, wirst nicht verrückt vor lauter Besuch. Und du, Paco, kannst deine ganzen Tourneen genießen. Und du, Alberto, genießt auch das Leben neben deiner ganzen Arbeit. Und du, Jochen, wirst nicht zu sehr vom Fernweh geplagt.

    !Hasta luego!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=204 2007-11-07T21:37:46Z 2007-11-07T21:37:46Z
    VWLer tun was für die Welt
    Später in VWL habe ich dann von verschiedenen Erkenntnissen der Spieltheorie gehört, in denen sich schön zeigt, dass Teamverhalten durchaus angebracht ist (vgl das Gefangenendilemma) bzw "dass individuell rationale Entscheidungen zu kollektiv schlechteren Ergebnissen führen können" (Wikipedia). Wenn alle Parteien voneinander profitieren, nennt man das Ganze dann eine Win-Win-Situation.

    Gestern abend - in einem inspirierenden Partygespräch - wurde mir klar, dass diese Aussage nicht nur in den Welten von Business und Economy relevant ist, sondern sich dahinter eine allgemeingültige Regel für Dich & Mich versteckt: Wer nur auf seinen Vorteil achtet kommt weniger weit als jemand, der sich für sich und andere einsetzt.

    Das mag jetzt keine neue Erkenntnis sein (sie ist wohl eher schon seit Menschennachdenken bekannt), aber es ist eine Wahrheit, die ich mir zumindest immer wieder vorhalten möchte.
    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=203 2007-11-03T18:03:53Z 2007-11-03T18:03:53Z
    Rezept: Zwiebelmarmelade
    So gehts:
    1. Man warte auf einen günstigen Moment (der ist da, wenn die Wohnung frei von Mitbewohnern und Gästen ist).
    2. Man öffne alle Fenster.
    3. Man nehme Zwiebeln und Gelierzucker zur Hand: Das Verhältnis von Zucker und Obst hängt vom Gelierzucker ab. Mein Zucker sieht ein Mischverhältnis von 1:2 vor, so dass ich 500g Zwiebeln und 250g Zucker verwendete.

    Zwiebelmarmelade kocht man ein wie jede andere Obstmarmelade auch: Zwiebeln kleinschneiden, mit dem Zucker verrühren und aufkochen lassen. Die Masse, sobald sie nach einigen Minuten klebrig geworden ist, in vorgewärmte Gläser schütten und diese dann gut verschließen. Voilà!

    Die Zwiebelmarmelade hat sich als morgendlicher Brotaufstrich nur unter Vampirophoben bewährt. Richtig lecker wird die Marmelade von Erika Mustergourmet zu frischem, rohen Blumenkohl genossen. Bon appétit!

    PS: Auch Bananenkuchen ist lecker (ich würde aber weniger Sahne nehmen als hier angegeben) und Snickers-Brötchen sowieso (@Jan: darüber muss der Erfinder bloggen)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=202 2007-10-16T22:56:16Z 2007-10-16T22:56:16Z
    Moin!
    Ich freue mich jedes mal ihn zu sehen, und er freut sich auch mich zu sehen, und wir sagen dann laut und deutlich "Guten Tag!" zueinander, und dazu lüftet er noch seinen Hut. Meist trennen sich dann unsere Wege, aber nicht ohne dass wir uns beide glücklich schätzen, uns gesehen zu haben.

    Grüßen tut gut und man sollte es pflegen. Nachdem ich vom Dorf in die Stadt gezogen bin, bemerkte ich, dass Leute erschrecken, wenn sie gegrüßt werden. Will der was von mir? Kenn ich den? Nichtmal unter Joggern hält sich die Sitte einander anzunicken. Walkman im Ohr, geht jeder seinen Weg. Schade, denn Grüßkultur ist was feines, ein Lächeln hat sicher schon manchen den Tag gerettet.

    Kürzlich nun überholte ich einen Mann per pedes auf dem Gehweg. Wären wir frontal begegnet, wäre die Begrüßung einfach gewesen: Nicken oder Moin sagen. Aber was machen, wenn man jemanden überholt? Beim Joggen könnte da ein "Hallo!" - natürlich ohne zu schnaufen - durchaus als arrogant gewertet werden. Aber auf der Straße?

    Nun gut, ich fasste ob des Herrn bulligem Auftreten und Bulldogge meinen ganzen Mut und lies mein schönstes, morgendliches, noch heiseres, Moin! ertönen. Ein kurzer Blick zurück und Mann und Hund schauten mir verdutzt hinterher. "Da haben Sie mich aber erschreckt!", ruft er, und beantwortet mein Moin, wie es unter kultivierten Menschen üblich ist: "Moin!"

    Und jetzt kommst du: Wie grüßt man Leute, die man auf dem Gehweg zu Fuß überholt?]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=201 2007-09-22T15:55:12Z 2007-09-22T15:55:12Z
    Fussballstarkarriere beendet unglaubliche Karriere als Fussballstar gebloggt. Nachdem ich mich zu diesen Kindheitswünschen hier offiziell bekannt hatte, verirrete sich sogar Gegenspieler Michael in diesen Blog und hinterlies ein Kommentar im Gästebuch. Meine Karriere als Fussballer schien auf dem Peak angekommen zu sein, und so kam dieses Wochenende endlich die Rückkehr auf den Teppich.
    Von einem französischen Teilnehmer war unsere Firmen-Mannschaft herausgefordert worden. Ich hätte nie gedacht, dass wir diese Forderung annehmen würden - aber wir taten es. Und so war ich am Wochenende mit einigen Kollegen in Toulouse und besuchte eine großartige Stadt, die ich bisher als Wirtschaftsmetropole abgestempelt hatte. In Wirklichkeit eine wunderschöne Stadt!
    Tja, meine Leistung war denn auch unspektakulär und entsprach meinem eigentlichen Niveau. Spaß hat es allerdings gemacht, wir waren ein richtig gutes Team und unsere französischen Gastgeber waren superb! Was will man mehr?

    Kleiner Gedanke am Rande: Wir lächeln heute oft über Menschen und Kulturen, die sich in Anbetracht eines "harten Lebens" auf das Jenseitige vertröstet haben. Dabei sind wir oft dabei, unser Leben auf den Moment zu verschieben, an dem wir dieses oder jenes erreicht haben - denn dann sei das Leben "richtig" lebenswert. Auch nicht schlauer, oder?]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=200 2007-09-16T23:17:06Z 2007-09-16T23:17:06Z
    Techie und Jans Blog Christophs Techie Blog.

    Noch sehenswerter ist Jans Kunstblog, einer der wenigen, die ich regelmäßig lese. Neben schönen Illustrationen und Fotos gibt es auch das legendäre Turn-or-Burn-Shirt zu ergattern.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=199 2007-09-12T13:11:39Z 2007-09-12T13:11:39Z
    Genève / Lausanne (Je ne se parle pa français mais tu es très jolie) Genf. Klare Sache, die Gelegenheit wird genutzt, und so habe ich das Wochenende mit zwei lieben Freunde in Lausanne verbracht. Nachdem ich Samstag 9 Uhr in Genf gelandet bin, schaute ich mir erstmal die Stadt an. Sie erinnert schon an Hamburg: die Fontäne, das Wasser, die Porsche (aka der Reichtum), die Altbauten und viel Grünes. Außer dass Genf meiner Wahlheimat etwas voraus hat: Berge. Hier geht's hoch und runter, und in nicht allzuweiter ferne sieht man die Voralpen. Très jolie!

    Zum Nachmittag bin ich dann nach Lausanne gefahren und habe mir von Stephané die Stadt zeigen lassen (ein Historiker nur für mich!). Lausanne ist noch hügeliger und hier würde mein Rennrad wohl endlich mal ausgefahren werden... Die Stimmung in der Stadt war schön, der See grandios und das Voralpenpanorama dahinter atemberaubend. Lausanne ist echt schnuckelig! Heute, Sonntag, sind Barbara und ich am Strand entlang gefahren, haben in Morges lecker Heiße Schokolade getrunken und waren noch im See Lac Lémam heißt der und nicht etwa Genfer See!). Très bien!

    Das Einchecken in meinem Hotel auf Genfs französischer Seite war dann gewohnt abenteuerlich. Nachdem ich in Lausanne auf einen verspäteten Zug aufspringen konnte, erwischte ich am Genfer Bahnhof direkt eine Tram nach Moillesulaz, überquerte die schweizer Grenze und checkte 19:55 im Hotel ein - pünktlich 20 Uhr wurde es dann geschlossen... La fortune sourit aux braves. ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=198 2007-08-26T22:02:18Z 2007-08-26T22:02:18Z
    work-work-life-balance work-life-balance. Ich schreibe darüber, weil ich zum einen derzeit in work-work-life-balance lebe und zum anderen derselbige begriff ein unwort ist.

    Zum ersten: gerade habe ich neben meinem üblichen zur zeit sehr herausfordernden job als leih-it-ler bei einem großen energieversorger noch andere aufgaben bei meinem arbeitgeber. diesen gehe ich nach getaner arbeit beim erstkunden hinterher - nicht ganz uneigennützig, denn diese zweite aufgabe wird mich z.b. am wochenende nach genf bringen. dafür opfere ich also abends gerne etwas life zugunster der work und so entsteht eine work-work-life-balance.

    Zum zweiten punkt muss ich sagen, dass ich den ausdruck "work-life-balance" nicht mag. der begriff drückt aus, dass zum leben arbeit gehört. das ist natürlich nicht ganz verkehrt - wer ist schon gerne arbeitslos - aber ist es nicht so, dass das leben eher ein wechselspiel von herausforderung und entspannung sein sollte als von arbeit und leben. ob die herausforderung dann "work" genannt wird oder eine ehrenamtliche aufgabe oder vatersein (der autor ist männlich!) oder dasein-für-andere ist, spielt doch erstmal gar keine rolle. wichtig ist doch, dass der mensch herausforderungen hat, an denen er wachsen kann und die ihn spüren lassen, das er ein mensch ist. ob er seine aufgabe "work" nennen kann, spielt doch erstmal keine rolle. auch nervt der begriff, weil er arbeit und leben gegenüberstellt, als wäre das eine anstrengend und doof und das andere schön und erstrebenswert. dabei ist doch arbeit - oder eben eher herausforderung - ein teil vom leben und nicht etwa ein gegenspieler. zudem nervt der begriff, weil er doch sicher zum ziel hat, menschen effektiver nutzbar zu machen. "Achtet der Mitarbeiter nicht auf sein außerberufliches Leben, wird sie oder er mittelfristig weniger gute Resultate erzielen", sagt der Businessboss und freut sich, dass sein Angestellter pünktlich 16 Uhr den Stift fallenlässt, um von work ins life zu balancen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=197 2007-08-23T23:27:50Z 2007-08-23T23:27:50Z
    Glücksucher
    Es lohnt sich spät den Markt zu besuchen. Nicht nur um einen Extrafisch zu bekommen, sondern weil die Verkäufer mehr Zeit haben, und sich über Fisch und Olive hinweg übers Leben unterhalten. Was ist Glück? Für die eine gibt es viel Grund dankbar zu sein, die Kinder vor allem, aber Glück? "Ich habe keinen", meint sie, und meint nicht die fehlende Familie sondern das Gefühl der Einsamkeit tief in ihrem Herzen. "Alles ist so anstrengend, sechs Tage arbeiten, zuhause kochen und erziehen", sagt er. Das Glück wartet in Thailand, weit weg von der Verantwortung, die ihn einengt und dessen Sinn er gerade nicht begreifen kann. "Das Leben ist hart, bis wir sterben", reimte schon Fettes Brot, Es gibt Phasen des Lebens, die sind hart, und Aktionismus wird da auch nicht helfen. Was hilft? Das werde ich dann auch gefragt: "Sind Sie glücklich?"]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=196 2007-08-18T14:38:31Z 2007-08-18T14:38:31Z
    Von Weimar über Moldau, Cesky Krumlov, Brno, Mikulov, Bítov und Zmojo zurück nach Hamburg
    Der Urlaub war richtig schön und ich konnte richtig gut entspannen. Hier eine Kurzzusammenfassung (da der Reisebericht schon geschrieben ist und ich nur noch auf die entwickelten Bilder warte, damit ich sie einbinden kann).

    Nachdem wir eine Woche in Weimar waren, bis Paul gesund geworden ist, sind wir über Plžen (Pilsen) an den Lempostausee in Südböhmen gefahren und von dort viereinhalb Tage auf der Moldau gefahren. Nach einigen Eskapaden besteigen wir wieder unser Auto und düsen auf Umwegen nach Brno (Brünn). Die Hauptstadt Mährens gefällt uns sehr, die Landschaft aber umso weniger und so verlassen wir die Gegend nach einigen Tagen wieder Richtung Westen. Am Stausee von Vranov verbringen wir dann eine richtig enspannte Woche mit viel Schlaf, Fussballtennis, Am-See-Sitzen, Lesen, Reflektieren und der Hoffnung, die konzentrierte Ruhe in den Alltag mitnehmen zu können.

    Bisher klappts auch ganz gut; außer dass ich jetzt Majestix Angst teile, die Zimmerdecke könne mir auf den Kopf fallen ;-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=195 2007-08-14T23:11:12Z 2007-08-14T23:11:12Z
    Hamburg bis Hopfgarten b. Weimar
    Heute waren wir an der Talsperre Topfgarten, hörten dort Libellen zu, beobachteten Haubentaucher und ließen Natur über uns krabbeln. Eine gute Vorbereitung auf jede Menge tschechisches Idyll. Und so saßen wir auf unseren Campingstühlen, begannen unseren Urlaub und fuhren am Abend zurück nach Weimar, nach Hause.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=194 2007-07-17T19:25:07Z 2007-07-17T19:25:07Z
    Suspekt: As punky as you are Suspekt hinein, auf der die vier Neuköllnerbyheart der Rock'n'Roll-Welt mit Geradeaus- und ironischen Texten zeigen, dass gute Musik und anspruchsvollste Texte kombinier- und vermarktbar sind.
    Auf der seit Anfang der Woche verfügbaren Platte As Punky As You Are finden sich alte Schlager, welche die Fangemeinde bereits aus einschlägigen Konzerten mitzugrölen vermag (I surrender, Ich brauch dich nicht und Pharisäer), neben neuen Gassenhauern (as punky as you are und Dein Wissen) mit dem Anspruch, die deutsche Punkszene aus den Angeln zu heben.
    Lyrisch befindet sich die CD in den Extremen von Oberflächlichkeit und Tiefsinn mit einfallslosen (Sucks) und metakreativen, schwer verständlichen Texten (Sucks). Dass die Band auch in anderen Genres Fuß fassen könnte, wird in Intro, Emo und einer Biographie über Frank Rennicke deutlich, in der wunderschöne Gitarrenelemente punktgenau mit Synthi, German Folk und Emoshit orchestriert werden. Politisch korrekte Untergangsstimmung (Ode an Vater Natur) wird dabei von einem wunderschönen Cover ummantelt. Eine 10-Sterne-Kaufempfehlung meinerseits: **********
    Kompliment, Suspekt!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=193 2007-07-06T21:22:33Z 2007-07-06T21:22:33Z
    Einmal Fuhle und Zurück Vom Ende der Fuhle an S/U Barmbek näherten wir uns über Zinnschmelze (Bier und Wein!) und Big Easy (mehr Wein!) dem heimatlichen Brüggemannsweg mit seinem Maria's Croque. Barmbek - Man kann hier weggehen! Und gut reden sowieso.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=192 2007-06-30T00:38:28Z 2007-06-30T00:38:28Z Fussballstar
    Vergangenen Donnerstag ist ein großer Schritt in Richtung Verarbeitung geschehen und das kam so: Jedes Jahr veranstaltet mein Arbeitgeber den Resco-Cup. Kunden und Partner werden eingeladen eine Mannschaft zu stellen und in freizeitkicker-Manier - motivationstark und konditionsschwach - trifft man sich, um zu kicken und zu grillen. Weil ich also so gerne Fussball spiele, war meine Zusage reine Formsache.

    Ich war toppmotiviert, hatte mich warmgelaufen, ein paar Bälle hin- und hergekickt und war so richtig heiß zu spielen. Beim ersten Spiel wurde ich spät eingewechselt und kam sogar mal an den Ball. Die Spiele zwei, drei und vier verbrachte ich auf der Bank, mich die ganze Zeit dehnend. Sieht der Trainer denn nicht, dass ich doch mitspielen will?!

    Vor dem Halbfinale wurde ich dann ungeduldig: „Trainer, ich will auch mal spielen!“, maulte ich und der negative Eindruck, den ich erzeugte, wurde belohnt: Ich stand im Halbfinale in der Startmannschaft. Adrenial kochte in meinem Herzen, während ich - wie lange hatte ich davon geträumt! - auf dem grünen Rasen stand und meine Position rechts vorne einnahm. Zugegeben, ich weiß nur noch wenig, nämlich Folgendes: ich laufe auf der rechten Bahn einem steilen Pass hinterher. Von vorne rennt der Torwart auf mich zu, links von mir klebt der Verteidiger an meinen Fersen. Ich komme an den Ball, haue die Kugel in die Mitte, und der Olaf macht det Ding rein! 1:0!

    Wir schieden aus, aber das machte nichts, denn die Hauptsache ist das Spielen und wer im Halbfinale rausfliegt, der darf ins Kleine Finale. Wieder durfte ich von Anfang an spielen und abermals vorne. Nach fünf Minuten schiebt mir Tim den Ball auf den 9-Meter-Punkt und ich ziehe mit links drauf. Der Torwart kriegt die Kugel nicht zu fassen und sie landet im Tor. Großer Jubel! 1:0! Eine Minute später wieder ein Pass von Tim auf meinen rechten Fuss, ich schieße den Torwart an, der Ball prallt zu mir zurück und von meinem Bein ins Tor. Riesenjubel! 2:0! Ganz Resco denkt, der Christoph ist en Knippser, und dabei hat der Torwart doch zwei mal gepennt. Egal, der Ruf ist da und der Trainer lobt mich und moniert nicht mehr, dass ich auf mein Einwechseln gedrängt habe.

    Warum ich das alles erzähle? Nur um zu verarbeiten... ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=191 2007-06-16T17:40:55Z 2007-06-16T17:40:55Z
    Freundes Mama und eine Heilung
    Sonntag Nachmittag konnte die Familie ihre Mutter wieder sehen, die Ärzte hatten das Gehirn erfolgreich wiederhergestellt und die Mutter konnte sich wieder an alles erinnern, nur nicht an das Hinfallen. Ein Wunder, sagt mein Freund, und die Ärzte meinen: "Wenn ihr Mann Sie erst 15 Minuten später gefunden hätte, könnten Sie tot sein." - "Wenn das die Leute wüssten, die nicht an Gott glauben, dass es hilft, für so was zu beten," sagte gestern der Freund zu mir, der mal weniger mal mehr mit Gott am Hut hat. Eine Familie mehr hat es auf jeden Fall gespürt.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=190 2007-06-07T00:28:20Z 2007-06-07T00:28:20Z
    Hinter der Düne
    Herausfordernd für mich war, dass ich zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten eine Art Input oder Andacht machen konnte. Wäre das Thema nicht Freundschaft und damit eines der spannensten gewesen, hätte ich vielleicht abgesagt... Wegen beruflichem Stress und Reisen war ich leider nicht so zum Vorbereiten gekommen, aber auf einer Bahnfahrt kamen dann doch ganz gute Ideen. Am Abend vor dem Input saß ich dann noch mit ein paar Mitarbeitern und zwei Bekannten aus Hamburg zusammen und wir unterhielten uns über das Thema. Daraus entwickelte sich eine ewige Diskussion und mir wurde klar, dass Freundschaft nun mal nicht nur unter Teenies ein heißes Thema ist sondern generell. Nach der Nacht hatte ich dann am Morgen alle Gedanken zusammen und konnte sie loswerden....

    Am Abend "danach" waren wir bei einem Vortrag von Gordon MacDonald, der ebenfalls Gedanken über Freundschaften äußerte. Es war so lustig, ständig schien er meine Gedanken zu wiederholen: Er sprach darüber, warum Freunde wichtig sind (er hatte gleich 11 Punkte gefunden, ich nur 9) und wie man Freunde finden kann und endete damit, drei seiner Freunde vorzustellen. Das war so ungefähr genau das, was ich auch gemacht hatte - nur in anderer Reihenfolge. Wer weiß, vielleicht hatte er ja morgens am Zelt gelauscht. Oder man kann Mitte 20 doch das eine oder andere schon kapiert haben - und manches noch lange nicht... ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=189 2007-06-03T23:24:10Z 2007-06-03T23:24:10Z
    Der Pimpelhuber in mir Pimpelhuber. Das war so ein kleiner Bursche aus unserm Buch, dem allerhand Dummes passiert ist.

    Tja, und heute mit 26, da kam der Pimpelhuber in mir wieder durch - direkt vor einem Kundentermin versteht sich - und ein riesiger Kaffeefleck auf mein Hemd. Da der Kunde in der City-Nord sitzt, konnte ich zum Glück einen Umweg ins heimatlichen Barmbek machen und das Hemd wechseln...

    Wo wir gerade beim Thema sind, es gibt gute Nachrichten für alle radelnden Pimpelhubers: seit Jahren schützen Radhelme und seit kürzlich bin ich auch im Besitz von einem. Meine Eltern haben mir - als letzte erzieherische Maßnahme - einen solchen geschenkt. Jetzt muss ich nicht mehr vorsichtig fahren! ;-) Großes Danke!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=188 2007-05-21T23:25:02Z 2007-05-21T23:25:02Z
    Kajak-Abenteuer Das Ding schaukelte unter mir und ich hab wohl selten in meinem Leben so hemmungslos gebetet. Und: ich lebe noch. Nachdem wir im wildestmöglichen Teil der Strecke bei Regen eingestiegen waren, klarte es mit der Zeit auf und die Strömung wurde schwächer und die Wellen (Peter meinte, da wären keine gewesen, aber ich hab sie ganz genau bemerkt!) flacher. Wir sind sogar ein paar neugierigen Robben begegnet, die uns anstarrten, während wir im Watt Rast machten. Den Wattman (wir berichteten) haben wir allerdings nicht gesehen.
    Fazit: Gerne wieder, aber dann auf der Selz bei Windstille und Sonnenschein.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=187 2007-05-14T00:31:10Z 2007-05-14T00:31:10Z
    Um nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen: Es sind die besten Freunde der Welt. http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=186 2007-04-30T21:58:33Z 2007-04-30T21:58:33Z London http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=185 2007-04-14T14:00:22Z 2007-04-14T14:00:22Z Forschritt & Schönheit http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=184 2007-04-07T19:45:21Z 2007-04-07T19:45:21Z Hawaii, Oslo und Jesus
    Ich nahm den Film "Hawaii, Oslo" zur Hand, den mir ein Berliner Freund vor einem Jahr ausgeliehen hatte - und wurde total geflasht. Es ging um Liebe, auch um die romantische, aber v.a. um die zwischenpersönliche Liebe des Annehmens, Kümmerns und des Unterstützens, bis dorthin, wo ein Freund für einen anderen stirbt.

    Der Film war nicht nur gut (sehen!), sondern auch die perfekte Message für Ostern. Im echten Leben wie im Film gibt es einen, der einen auf übernatürliche Weise liebt. Auf eine Weise, wie wir sie nicht hinbekommen; weil wir doch irgendwann genervt und ausgelaugt sind, eigene Probleme haben und die auf die Reihe kriegen müssen. Und der liebt so sehr, dass er stirbt, wenn es nötig ist.

    Und genau das ist die Osterbotschaft: Einen gab und gibt es, der so liebt. Der Film ist real geworden, vor 2.000 Jahren.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=183 2007-04-06T13:19:10Z 2007-04-06T13:19:10Z
    Den Sommer zum Greifen http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=182 2007-03-30T15:00:00Z 2007-03-30T15:00:00Z Alsterwasser im Wohlerspark Heute war ich dagegen mit Freunden aus dem Why not im Wohlerspark. Die Sonne schien (bei euch im Süden regnet's ;-)) und wir saßen zusammen bei einem Astra Alsterwasser... Sehr schön. Ü-nächste Woche wollen wir angrillen, sehr gut, sehr gut.
    Den Leuten im Süden also wünsch ich ma schönet Wetter; wir im Norden können auch bei Regen feiern... Trotzdem: die Sonne soll ruhig ma bleiben.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=181 2007-03-25T23:49:45Z 2007-03-25T23:49:45Z
    Wieder sehen nach fünf Jahren Kurze Zeit später zog ich nach Berlin, der Kontakt wurde lose und verschwand fast so schnell wie meine Mannheimer Adresse. Heute, 15 Uhr, Frankfurt Hbf, steht Sven auf Gleis 8 und wartet auf seinen ICE nach Manheim. Ich will auf Gleis 9 den ICE nach Hamburg nehmen und erkenne ihn. Ich tippe ihm auf die Schulter, er dreht sich um, lächelt, zögert, reist den Mund auf ... erkennt mich.
    Waren das fünf Jahre? Bin ich nicht gestern mit ihm in der Regionalbahn von Mainz nach Ludwigshafen gefahren, habe mit ihm über den Glauben diskutiert, über Beziehungen gesprochen, Philosophisches ausgetauscht, über die Bahn und das ganze Reisen beschwert? Ist es für Jahre her, dass wir uns am Mannheimer Hbf noch mal getroffen haben? Fünf Jahre?
    Er sieht seriöser aus - jetzt mit Krawatte. Ich zwar ohne, aber auch mein Shirt hat jetzt einen Kragen. Seine Haare kürzer, meine länger. Brille tragen wir jetzt beide. Fünf Jahre? Fünf Jahre, in denen so viel passiert ist, dass man es nicht in 24 Stunden erzählen könnte. 5 Minuten bleiben, dann fährt sein Zug. Die wichtigsten Eckdaten tauschen wir aus: ich bin nach Hamburg gezogen, er wird heiraten. Dann verabschieden wir uns.
    Es gibt Leute, die man mag, dass man mit ihnen das Leben teilen würde, und mit denen man trotzdem nie mehr teilen wird als ein Wiedersehen unter Hundertausend.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=180 2007-03-23T16:17:03Z 2007-03-23T16:17:03Z
    Neues Zuhause für die Chinchillas
    Gestern bis morgen bin ich in München. Gestern hab ich den kleinen Finn besucht und Suse und Carl noch dazu; auch Jule kam später noch. War richtig schön den Kleinen zu sehen und die Geburtsstory mitzubekommen... Tapfer, tapfer. Ich bin echt stolz auf dich, Suse!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=179 2007-03-15T16:51:40Z 2007-03-15T16:51:40Z
    Sonne in Hamburg Tja, das Wetter ist schön; saß gerade ein Stündchen mit Kollegen auf Steintreppen am Alsterdorfer Markt, hab die Sonne genossen und nett geplaudert. Sie scheint, die Sonne. Heute noch kein Regen. Man bemerke, ich bin in Hamburg.
    Morgen soll es wieder schlecht werden, aber das macht nichts, da ich München sein werde, wo die Sonne ja immer lacht. Zumindest meiner subjektivst empfundenen Wahrnehmung nach: Hamburg regnet, München scheint. Aber: Der Klimawandel kommt; da wird sich sicher einiges regeln.

    Am Wochenende haben Tobias und ich übrigens unsere Wohnung eingeweiht. Nach 5 Monaten war das mal Zeit geworden... Ich hatte aber einfach lange gebraucht mich einigermaßen einzurichten. Unsere Gäste haben einfach gerockt: die Stimmung war richtig gut, die unterschiedlichsten Leute hingen zusammen rum, und Caipi wurde fleißig selbstgepresst... Sogar die Polizei adelte die Party mit ihrem Besuch, nachdem wir schön mit Gitarre, Stimme und Jemba gefeiert haben. Die nächste Party kommt bestimmt!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=178 2007-03-13T13:26:03Z 2007-03-13T13:26:03Z
    Danke http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=177 2007-03-11T05:21:15Z 2007-03-11T05:21:15Z Die harte Realität der Geschäftsreise So setzte ich mich in den Corsa nach Osthofen, überließ es meinen Eltern, ihr Auto wieder abzuholen und begann den Weg nach Karlsruhe.
    Nun gut, in fünf Stunden ist die Schulung für heute vorbei, dann gehts erstmal in Pool und Sauna!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=176 2007-02-26T16:43:57Z 2007-02-26T16:43:57Z
    EY, KOMMST DU AUS HAMBURG?
    Dieses Wochenende war ich in Berlin, das erstmal seit meinem Auszug. Und es scheint, als ob ich in mein zum Wahlexil gewordenes Berlin zurückreisen musste, um zu erkennen, dass ich längst Hamburger bin. Das kam so: Ich lief gerade mit Peter quer durch Kreuzberg, es war Freitag nacht gg 2 Uhr, als auf ein mal jemand schrie: "Ey!! Bist du aus Hamburg?" - Äh: Ja! - "Cool! Mein Freund hat die selbst Jacke!". Man hatte mich als Hamburger erkannt! Und das, obwohl meine Jacke keinen Hamburg-Sticker oder den Aufdruck "derbe" besitzt, sondern sie in einem schönen Laden in der Marktstraße erhältlich ist, die es nun mal nur in Hamburg gibt.

    Wenn man mich der Berliner also schon als Hamburger erkennt, kann ich gar nicht so fremd in meiner neuen Stadt sein.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=175 2007-02-12T22:56:11Z 2007-02-12T22:56:11Z
    Frisch gemastert
    Meiner Prof möchte ich übrigens noch gratulieren. Sie hat ein Paper mit ihren Gedanken und meinen Abschlussarbeitsergebnissen zusammengeschrieben und es ist so gut, dass es für die International Conference on Weblogs and Social Media zugelassen worden ist!

    Jetzt heißt es: Ambitionierter Jungakademiker sucht Sponsor für einen Flug nach Colorado. :-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=174 2007-02-07T22:24:25Z 2007-02-07T22:24:25Z
    Die wichtigen Dinge im Leben Fehler behoben sein, der das Projekt daran hindert, fertig gestellt zu werden. Ein ziemlich zugegeben kompliziertes Zugriffsrechte-Problem, das aber gut lösbar schien, würde man das System gut analysieren. Nach 8 Stunden Analyse stand aber fest, dass wir das Problem erstmal nicht lösen können. Wir bauten einen kleinen Workaround, so dass aus User-Sicht alles funktioniert, im Hintergrund aber einige umständliche Wege gegangen wurden. Das Ergebnis war natürlich enttäuschend: für mich, weil ich gehofft hatte, das Problem lösen zu können, und für den Kunden, weil er sein Vertrauen in mich gesetzt hatte. Die Stimmung war ziemlich gestresst, aber am Ende waren wir dann doch versöhnt.
    Naomi stieg ebenfalls Mainz Hbf in die S-Bahn und wir begannen uns zu unterhalten. Wir hangelten uns von den Zugabfahrtszeiten zur Arbeit, sprachen dann über Hamburg und Mainz, kamen auf Ghana ("you have to decide in your heart to go to Ghana!") zu sprechen und natürlich meinen Urlaub in Ostafrika. Bevor ich ausstieg, wünschte sie mir Gottes Segen und versprach, mit mir in Hamburg einen afrikanischen Gottesdienst zu besuchen, wenn sie endlich ihrer Cousines besuchen würde.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=173 2007-01-30T19:07:21Z 2007-01-30T19:07:21Z
    Süßes Afrika Hinter uns liegen drei Tagen in Marangu, einer Stadt am Fuße des Berges. Drei Tage mit Rodrick, unserem Führer, der uns Tansania in den letzten Tage ein ganzes Stück nähergebracht und verständlich gemacht hat. Wir haben von ihm vom Kampf der Chagga gegen die Massia erfahren, von den Kolonialmächten und der jetzigen Regierung, die unfair handelt aber den Frieden garantiert, nach dem sich alle sehnen. Wir besuchten eine Schmiede, wo sich die Massai mit Waffen eindecken, mit denen sie einst die Chagga töteten. Wir verzehrten zusammen typisch ostafrikanisches Essen und tranken eine Coke, um danach Wasserfälle anzuschauen. Tagsdarauf erwarben wir Kaffee, den Rodricks Nachbarn selbst anbauen und rösten, bewundern weitere Wasserfälle und unterhalten uns lang über den Sinn von Entwicklungshilfe und wie sie aussehen muss um Gutes zu wirken. Wir spielen Fußball mit einer Schar Kinder ohne zu verstehen, welches dieser süßen Kinder in unseren Teams mitspielt. 50 Kinder laufen um uns herum, haben Spaß daran mit Musungus zu kicken, wollen uns den Ball abnehmen. Ein Ball, der aus Plastiktüten besteht, die so lange miteinander verwickelt worden sind, bis sich ein fester Knäul ergibt, der sich kicken lässt. Fußball Marke Afrika. Die Kinder winken, wir verabschieden uns.
    Tagsdarauf führt uns Rodrick auf einen Hügel in der Nähe. Man hat von hier den schönsten Blick auf Kilimanjaro. Sonst. Nicht damals: der Berg versteckt sich hinter Wolken. Wie ahnen bloß, wo sich der Berg befinden muss, der sich tagtäglich aufs neue hinter Nebel verbirgt. Rodrick bringt uns im Dalala noch auf den Ausgangspunkt für Kibo-Touren. Leichte Wehmut macht sich breit; ab hier den Aufstieg zu wagen, verspricht eine weitere bewegende Erfahrung.
    So spazieren wir langsam ins Tal Richtung Marangu. Der schmale Pfad führt durch vegetationsreiche bebaute Felder--Sollen doch die Touristen den breiten Pfad den Kilimanjaro hoch nutzen! Auf dem Weg begegnet uns ein Kind mit einer Zuckerrohrstange in der Hand. Ich werde neidisch, erzähle es Rodrick, und wir biegen um eine Ecke, betreten einen kleinen Hof, und stehen plötzlich in der Runde einer Familie mit zehn Kindern, die uns allesamt anstarren.
    Wir ahnen noch nicht was passiert und warum wir hier sind, und werden auf ein Holzbänkchen der Veranda gesetzt... und weiterhin von zwanzig Augenpaaren angestarrt. Wir erfahren die Namen und die Alter der einzelnen Kindern. Einer der Älteren beginnt uns Tricks mit seinem Fußball zu zeigen. Mindestens 20 mal kann er den Plastikknäul auf seinem rechten Fuß hoch und runter Hüpfen lassen. Die andern Kinder zählen und wundern sich, dass wir auch ein paar Zahlen beisteuern können: moja, mbili, ...
    Da kehrt Rodrick mit einem langen Zuckerrohr zurück und haut es mit einer Machete in drei Teile, drückt jedem eine in die Hand und erklärt uns, wie man Zuckerrohr isst: die Hülle mit den Backenzähnen kräftig abreißen, dann stückchenweiße das Zuckerrohr herausbeißen, kauen, auslutschen, ausspucken. Süßes Afrika, manchmal Ja.

    /Aus dem Reisebericht/]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=171 2007-01-21T23:06:59Z 2007-01-21T23:06:59Z
    "Das Wochenende sollte schön sein." Das Wochenende hatte nicht aus- sondern war gezeichnet von, naja, dem einen oder anderen tragischen Unglück - um es mal ganz nüchtern auf den Punkt zu bringen. Bitte erinnert mich nicht daran, was sonst noch in der Welt vor sich geht, sonst müsste ich mein Selbstmitleid noch aufgeben... Erstmal war ich in unserer großen WG heute alleine (mag ich nicht!); dann schwappte beim Putzen öfter das Wasser aus dem Eimer (nervt!) drittens begann das Ladegerätkabel zu kokeln (ich ohne Computer!); später hatte ich einen Radunfall, weil ein betagter Gangster in die falsche Richtung des Radweges und in mich hinein gefahren war. Au!
    Und dann stehe ich irgendwann mit dem Kabel vor diesem netten Mann und er sagt: "Das Wochenende sollte schön sein." Recht hat er.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=170 2007-01-13T19:34:55Z 2007-01-13T19:34:55Z
    Intelligentes Leben
    Schlußendlich zogen wir das Fazit, dass aus unserer Perspektive eigentlich nur der intelligent genannt werden kann, der das geschaffen hat, mit dem wir uns gerade beschäftigten. Es müsste sich also lohnen, diesen Erschaffer kennenzulernen. "Wäre ich nicht Pessimist, würde ich das auch tun", meinte mein mein Arbeitskollege, "aber so ist es einfacher anzunehmen, es gäbe den Erschaffer nicht und sich dann positiv überraschen zu lassen." Optimismus soll sich schon gelohnt haben, zumal wenn der Erschaffer dem Fragenden sowieso begegnen möchte.

    Für den Philosophen und Mathematiker Blaise Pascal - und das habe ich in stochastikdruchdrungenen Vorlesung über Künstliche Intelligenz erfahren - war diese Frage nach der Existenz Gottes und der Konsequenz unseres Glaubens von größter Bedeutung für seine persönliche Entscheidung Christ zu werden. Er meinte, dass die Möglichkeit es gäbe Gott, nie ausgeschlossen werden könne (für die Mathematiker: p0>0). Wenn der Glaube an Gott nun also das Himmelreich öffnet (E: ∞), lohnt es sich demzufolge immer, zu glauben - selbst wenn es keinen Gott gibt. Und so glaubte Pascal. So einfach ist das für Wahrscheinlichkeitsrechner.

    Heute ist die Sache teilweise schwieriger. "Zu der Entscheidung gehört natürlich auch Realismus", fügt mein Arbeitskollege hinzu und er hat recht. Ob es Gott gibt oder nicht, wird sich nicht über eine stochastische Gleichung über den Nutzen des Glaubens lösen lassen; vor allem dann nicht, wenn dieser Glaube der persönlich empfundenen Realität widerspricht. Und so werden sich noch in einiger Zeit - wenn sich das Problem nicht von selbst löst - Menschen fragen, ob es da draußen intelligentes Leben gibt und ob diese Intelligenz sich genauso nach dem Fragenden sehnt wie umgekehrt. Eine Frage dürfte dabei keine Rolle spielen: Realität empfindet jeder anders, aber es gibt trotzdem nur eine; und die entstand, dank Einem.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=169 2007-01-11T23:15:48Z 2007-01-11T23:15:48Z
    Trotzen Wer Gott liebt, dem dient alles, aber auch wirklich alles zu seinem Heil; denn dazu hat Gott ihn erwählt und berufen. - aus Römer 8,28
    Seid dankbar in allen Dingen, das ist der Wille Gottes. - aus 1. Thessalonicher 5,18

    Gott möchte nicht, dass wir uns über den Umstand freuen, dass wir leiden. Wir sollen dankbar sein und uns am Leben erfreuen, obwohl Leid da ist. Weil alles dem zum Besten dient, der Gott liebt, können wir uns trotz der Widrigkeiten freuen.

    Und passend dazu singt mir Xavier Naidoo gerade ins Ohr:
    Dieser Weg wird kein leichter sein / dieser Weg wird steinig und schwer. ... / doch dieses Leben bietet so viel mehr.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=168 2007-01-10T21:42:16Z 2007-01-10T21:42:16Z
    Check-In-Lyrik den Menschen gescannt,
    die Schuhe ausgezogen und überprüft,
    die Flasche schnell geleert.

    Den Rucksack nochmal geöffnet,
    der Laptop ist sprengstofffrei,
    den Rasierschaum weggeschmissen,
    das Parfum verpackt.

    Nichts gefunden. Die Reise kann beginnen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=167 2007-01-10T21:37:06Z 2007-01-10T21:37:06Z
    SR Världen http://www.sr.se, klicka på "LYSSNA DIREKT", sen på "SR Världen"... och lyssna.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=166 2006-12-20T20:13:20Z 2006-12-20T20:13:20Z BWL lernen Chinchillas während der Wohnungssuche Und so habe ich die Chinchillas auf Wohnungssuche geschickt. In Berlin war das einfach: eine Anzeige bei chinchilla.de oder der Zweiten Hand und schon stand ein paar Tage später eine Frau (nein, männliche Käufer gab es nie) vor der Tür, die den süßen Nachwuchs haben wollte.
    Nicht so in Hamburg. Die Anzeigen in den einschlägig bekannten Chinchillabörsen wurden ignoriert, das Dokument, das ich bei meinem lokalen Chinchilladealer aufhängen ließ, geschmäht und eine Art Zweite Hand wollte sich in Hamburg nicht auftreiben lassen. So griff ich zum letzten Strohhalm und telefonierte mich durch Zoohandlungen. Doch Chinchillas "gehen zur Zeit sehr zähflüssig" wurde mir erzählt. Ein anderer mitfühlender Zoofachhändler bestätigte, dass "Hamburg ein schwieriger Markt" sei; wohlbemerkt ich habe BWL studiert, aber das mir dies für den Chinchillaverkauf von Vorteil (rein kongitiv gesehen) helfen würde, hatte ich nicht erwartet. Ein Verkäufer machte mir das Angebot, meine Chinchillas zu nehmen, auch wenn er dafür kein Geld geben kann. Sie müssen verstehen, die "Nachfrage geht gegen Null." So, so.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=165 2006-12-20T20:08:34Z 2006-12-20T20:08:34Z
    Poa kama samaki! Wir lernen den Mann der Köchin kennen, so jung wie wir und schon viel weiter; wir unterhalten uns über Politik, Ganja, die Polizei, Fußball, Fischen und Malaria. Gemütlich sitzen wir zusammen; genießen das unheimlich gute Essen seiner Frau, der tansaniasche Tee wärmt unseren Magen und wir kommen alle ins Erzählen. Wir lernen Alternativantworten auf das begrüßende "Hapari?" und erfahren, was passiert, wenn unser Gastgeber mit Gras erwischt wird. Wir lassen uns von seinem Bruder Kitete (der den Namen seines Opas geerbt hat, der den Laden benannte) mit dem Schiff an das Riff bringen, wo wir Pfalnzen und Fische bewundern, und freuen uns schon auf Abends, wenn es wieder leckeres Essen und gute Gespräche gibt.
    Auf dem letzten Nachhauseweg am Strand entlag genießen wir noch mal den Blick nach oben. Um uns ist es tiefschwarz, am Himmel zeigen sich Millionen Sterne und das helle Band der Milchstraße erstreckt sich vor unseren Augen von Horizont zu Horizont.
    /Aus dem Reisebericht/]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=163 2006-12-12T22:18:18Z 2006-12-12T22:18:18Z
    Dostojewski: Rodion Raskolnikow / Schuld und Sühne Das Buch zu lesen erfordert Zeit, da man immer wieder ein paar Minuten weg vom Buch ins Nichts starren muss, um die Gedanken auf sich wirken zu lassen und sich zu reflektieren, da man sich in Geschriebenem widerfindet, sich ertappt fühlt oder über irgendeinen Gedanken nachdenken muss. Darüber hinaus lässt Dostojewski in seinen Büchern die neusten Ideen seiner Zeit in die Bücher einfließen; Themen die damals neu waren und heute immer noch aktuell sind: Nihilismus, Kommunismus, Kapitalismus werden von ihm aufgenommen und von seinen Charakteren einfach und prägnant auf den Punkt gebracht. Wer den Kapitalismus verstehen möchte, sollte einfach mal das Gegenplädoyer von Raskolnikow lesen.
    Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich einige Eigenschaften an Personen unglaublich gut fand: die Bodenständigkeit und Freundlichkeit Rasumichins, die Ehrlichkeit Dunetschkas, die Schläue Samjotoffs. Sogar dem tragischen Held gewinnt man gute Seiten ab; sein Mißmut und seine Menschenverachtung werden verdrängt von seiner auch verletztenden Ehrlichkeit. Das Buch hab ich jetzt leider durch, der nächste Dostojewki muss auf den Tisch oder vielleicht auch ein Tolstoi. Irgendwas in der Richtung kommt jetzt auf meine Weihnachtswunschliste...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=162 2006-12-11T10:16:50Z 2006-12-11T10:16:50Z
    Karibu Kenya! Wir fühlten uns sehr willkommen in Kenya. Kaum hatten wir unsere Sachen in James Wohnung abgestellt, lernten wir seine Mitbewohner und Freunde Kantai, Daniel, Joanna & Co kennen und uns wurde leckerestes ostafrikanisches Essen serviert: Chapati, ein Fladen, der uns die ganze Reise begleitete, dazu Fleisch, Gemüse und leckere Sauce. Danach zeigten Kantai und seine Schwester uns den Stadtteil, in dem wir gelandet waren. Wir wohnten in Umoja, einem Bezirk außerhalb der City und wir sahen dort - von James Freundin Ulrike abgesehen - keinen einzigen Weißen. Die Straßen waren schlechter als ungeteerte rheinhessische Feldwege, aber die Menschen neugierig, hilfsbereit und lächelnd. Trotzdem ließen uns unsere Gastgeber bei Dunkelheit keinen Schritt alleine draußen unternehmen und wir wurden stets mit einer Dreimanneskorte zu unserm Hotel oder zum Supermarkt gebracht.
    Später wurden wir von fünf Mittvierzigern zu einigen Bieren eingeladen. Wir waren müde, aber wir wollten das Angebot nicht abschlagen. So tranken wir das Bier zusammen und philosophierten über Europa und Afrika. Unvergesslich blieb neben vielen "Karibu Kenya!" ("Herzlich Willkommen in Kenya") und den Einladungen zum Mittagessen ("Christoph, I want to welcome you again to my house...") die wichtige Aussage: "You, me - one". Du, ich - wir sind eins. Gut gepredigt!
    Der Nachteil am Karibu Kenya! wurde uns später bewusst. Als wir bereits zwei Wochen in Kenya waren, wurden wir von vielen stets mit einem Karibu! begrüßt - obwohl wir doch nicht gerade erst eingereist waren. Unser Teilstrecken-Mitreisender Malte, der ein Jahr in Kenya gewesen war und diesen Willkommensgruß immer noch hörte, war durchaus genervt, da er sich durchaus sehr afrikanisch fühlte. Trotzdem: Karibu Kenya! kam von Herzen und bei uns an.
    (aus meinem Reisebericht)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=161 2006-11-20T22:22:06Z 2006-11-20T22:22:06Z
    Rasta! Vor zwei Jahren hatte ich beschlossen, meine Haare wachsen zu lassen. Nach 23 Jahren des Kurzgeschorenseins begann damit eine leidvolle Lebensphase, in denen die Haare wucherten und juckten, bis sie tatsächlich eine passable, angenehme, ja fast attraktive Form gefunden hatten. Ziel war ein Rastakopf und gleich zu Anfang unserer Reise begab ich mich deshalb zur Frisöse unserer Gastgeber und verlange Zöpfe. Die darauffolgenden endlosen sechs Stunden Flechten wurden von einem leckeren Mittagessen unterbrochen und dem Kommen und Gehen der Schaulustigen, die sehen wollten, wie Vicky einem Musungu ("Weißen") die Haare flechtet. Währenddessen erzählten Vicky und ich uns von Deutschland, Kenya, der Kirche, ihren beiden Jobs (3 Tage Marketing, 3 Tage Frisieren) und anderen Themen. Es ist spannend zu erleben, dass die Kenyaner und Tansanianer ein sehr offenes Volk sind. Nicht nur was die Gastfreundschaft angeht, sondern auch ihr Mitteilen. Vicky und ich kannten uns nur einige Minuten und schon erzählte sie mir von einer vergangenen Beziehung... Wir erlebten noch öfter, dass die Leute wenig Scheu zu haben scheinen persönliche Dinge zu erzählen, die wir erst nach einigen Wochen des Kennenlernenes preisgeben oder erfragen würden.
    Als der Frisörtermin vorüber war, durfte ich dann in den Spiegel schauen. Um ehrlich zu sein: ich war schockiert. Ich war mir absolut sicher, dass ich - sobald wir Nairobi verlassen hatten - die Zöpfe aufdrehen oder abschneiden würde. Mir gefiel gar nicht, was Vicky da auf meinem Kopf zubereitet hatte und die komischen Dinger baumelten in der ganzen Gegend rum; mit bunten Gummis drumherum. Mein Entsetzen lies sich nicht verbergen und ich fürchte, dass Vicky mittlerweile ausgerichtet wurde, dass ich später doch noch ganz glücklich mit meinen Rastas wurde. Die nächsten Tage gewöhnten sich nämlich die Rastas und mich und andersherum.
    Für Jan hatten meine Rastas einen schönen Nebeneffekt. Statt Jans Größe Aufmerksamkeit zu schenken, wurde meine Frisur nun Gegenstand besonderen Interesses und so wendeten sich Town Mission Guys nun in Zukunft an mich, um uns Bilder, Safaris, und natürlich Ganja anzudrehen. Eines Morgens (es war in Marangu am Fuße des Kilimanjaro) kam ich auf dem Rückweg meines morgendlichen Spaziergangs an einem vielleicht zehnjährigen Knirps vorbei, der mir, als ich 50 meter weiter war, mehrmals und laut Rrrrrrrrrrrrrrastaaaaaaaa!! hinterherbrüllte. :) Ehrlich, ich vermisse den Fame.
    (Aus meinem Reisebericht)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=160 2006-11-13T21:32:53Z 2006-11-13T21:32:53Z
    Björkudden Auch die Jalousie hängt jetzt - also kann ich mich endlich auch mal bei Licht umziehen; wenn das kein Fortschritt ist!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=159 2006-11-11T16:13:33Z 2006-11-11T16:13:33Z Wer hat an der Uhr gedreht? Ich bin gegen die Uhrumstellung. Wenn jemand schon an der Uhr drehen möchte (denn ich verstehe den Reiz, das Gefühl zu haben, die Zeit der gesamten westlichen Hemisphäre in der Hand zu haben), dann bitteschön in die andere Richtung!! Wär das nicht schön, wenn es erst gg 9 Uhr hell werden w+rde und man um 19 Uhr noch bei Licht durch die Straßen ziehen kann?
    Ich hoffe, ich finde genügend Mitstreiter für eine entsprechende Petition!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=158 2006-10-31T09:03:58Z 2006-10-31T09:03:58Z
    autogen ist von gestern. du sagst mir wie ich bin /
    nicht ich schwärme mir was vor /
    du schwärmst für mich /
    nicht ich besiege mich /
    du hast mich gewonnen. //]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=157 2006-10-28T18:02:12Z 2006-10-28T18:02:12Z
    Was machst du denn den ganzen Tag?
    "Was machst du denn den ganzen Tag?", wollte mein Vater neulich wissen. Nein, ich reise nicht ständig; das lasse ich lieber andere machen. Aber ab und zu werde ich wohl mal zu einem Kunden fliegen dürfenmüssen. Wenn es auch noch nach München ist, wo ich Freunde habe, die ich abends treffen kann, umso besser.
    Meist betrete ich morgens zwischen 9 und halb 10 das Büro; ein Großraumbüro, in dem vier lange Schreibtische sind. An einem Platz lasse ich mich nieder, hole meinen Laptop aus dem Spind, schließe ihn an und logge mich ein. Es folgen acht Stunden programmieren (meist C#), Kollegen treffen und Dinge besprechen (Wie kann ich diese oder jende Anforderung umsetzen? Wie funktioniert das? Warum haben wir das so geplant?), IT-Systeme planen (bisher BizTalk) und anzupassen, auf Anfragen von Kunden reagieren (wenn z.B. ein Geschäftsprozess noch im System implementiert werden muss oder vor der Adressenspeicherung noch ein System zur Validierung von Adressen angesprochen werden muss) und mit anderen Dienstleistern Probleme lösen.
    Das ganze wird unterbrochen von einer Mittagspause, die man in St Pauli gut ausdehnen kann und ab und zu einem RÜndchen Kickern mit den Kollegen. Zur Toutine hat sich auch der Gang zur Espressomachine nach dem Mittagessen entwickelt. Da steht eine richtig gute, die das heiße Wasser direkt in den frisch gemahlenen Kaffee schießt...
    So, jetzt habe ich endlich mal was über meine Arbeit geschrieben. Ich hoffe, mein Vater fühlt sich jetzt ausreichend informiert. ;-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=152 2006-10-26T09:29:55Z 2006-10-26T09:29:55Z
    Die Küche steht Didi und Marisa sind grade hier und erobern Hamburg, während ich arbeite. Tja, und da hat Didi gestern, bevor ich heimkam, gleich mal ein paar Sachen angeschlossen; angeblich nur, weil ich keinen Fernseher hab... Ist echt geil, ne Küche zu haben. Hab erstmal n Berg Geschirr abgewaschen, 60°C (mit Color!) gewaschen, Marisa hat uns ein Funzel-Baguette gebacken und wir haben alle zusammen noch n Gläschen Wein und Becks (immer wild mischen, bitte!) gegönnt.
    Hier noch einige Impressionen:]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=147 2006-10-19T14:25:53Z 2006-10-19T14:25:53Z
    Wattman
    Meist dümpelt er allerdings unter Watt, / und sieht sich an den Farben satt. / Er zählt die Grau, / findet fünfzig Abstufungen und träumt von einer Frau. / Wattwoman soll aus dem Watt erstehn, / doch wird er sich mit ihr verstehn? / Schwer zu sagen; denn Wattman ist von einsamer Natur, / mag sonst Graustufen und Menschenretten nur. / Wenigstens ist eines klar wie ein Cut: / Wattman ist eins mit dem Watt. //]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=142 2006-10-17T09:25:30Z 2006-10-17T09:25:30Z
    Hanser wie die Hanse und dann ein R wie Reeperbahn HAMBURG. Am letzten Wochenende bin ich viel mit Jule durch die Stadt geheizt: Stadttour, Hafenrundfahrt, Kieznacht, Fischmarkt Sonntag morgens um 5... Gestern war ich dann noch mit Jan seinen Geburtstag in ner schick-abgefrackten Bar feiern... und ich muss sagen, Hamburg gefällt mir immer besser. Gut, es scheint öfter zu regnen als anderswo; aber
    - die Atmosphäre ist schön,
    - die Leute sind nett und da scheinen ein paar potentielle Freunde drunter zu sein,
    - Barmbek ist grün,
    - mit dem Rennrad kann man hier Touren machen,
    - Berlin, Hannover, Bremen, Heide sind so nah, dass man easy Ausflüge zu Freunden machen kann (ich hab hier in einer Woche mehr Gäste als in einem Monat Berlin),
    - der Hafen ist einfach grandios,
    - zum Ausgehen gibts hier Möglichkeiten,
    - die Croques (Baguetteähnliches) sind lecker (ich empfehle Florida!),
    ... und auch sonst hat Hamburg wohl mehr zu bieten, als ich am Anfang dachte. Und wenn man nette Leute findet, kann man sich überall wohlfinden, von daher sollte das hier ne schöne Zeit werden in Hamburg.
    Auch mein Eindruck von der Arbeit scheint nicht so verkehrt zu sein: ich werde herausgefordert und kann viel in verschiedenen technologischen Bereichen lernen; gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, wie in konkurrierenden IT-Consulting-Unternehmen, verheizt zu werden... Ich bin gleich mitten in einem Projekt, das mich wohl hin und wieder auch nach München bringen wird. Das finde ich gut, freu ich mich doch schon auf die Besuche, die ich dort machen kann! Und ein bißchen reisen wollte ich ja sowieso... Thematisch werde ich viel mit .net und BizTalk zu tun haben. Und später SharePoint. Für viele ist das jetzt nichtssagend, deshalb wird gleich das Thema hier abgebrochen. :-)
    Das nur so als erste Zwischenbilanz nach gerademal einer Woche. Ich werde sicher mehr zu berichten haben....]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=132 2006-10-10T17:11:21Z 2006-10-10T17:11:21Z
    Hanserstadt Hamburg Die letzten Tage waren derbe (um gleich mal mein Hamburgisch zu probieren). Nach dem Heimkommen aus Afrika am Mittwoch war ich ja erst mal einen Tag krank, dann war noch mein Geldbeutel mit Führerschein, Visa- und EC-Karte gestohlen worden, so dass ich einiges organisieren mussten. Freitag renovierten Ilja und ich dann die Neuköllner Bude, packten alles, so dass wir Samstag die Wohnung übergeben konnten. Abends konnte ich dann erst Berlin bei einer zweistündigen Abschiedsrundfahrt auf dem Rädchen Tschüss sagen und dann noch einigen Freunden in meiner Lieblingsbar... Tja, Sonntag dann der Umzug und heute war der erste Arbeitstag bei Resco. Die letzten Tage liefen dann nur noch wie im Film, weil ich einfach viel zu derben Stress hatte und dank Adrenalin alles auf Hochtouren lief. Ich bin so, so froh, jetzt hier in Hamburg in der coolsten Wohnung überhaupt zu sein und morgen einen freien Tag nach einer schlafintensiven Nacht zu genießen.
    Die letzten Tage sind einige geniale Sachen passiert, die geholfen haben, das Zutuende -Ankommen, Ausziehen, Umziehen, Einziehen - zu bewältigen: Hannes im Bürgeramt zu treffen (wo mir nur gesagt wurde, dass ich den Führerschein woanders neu beantragen muss), so dass er mir zusagte meinen Leihwagen nach Berlin zurückzubringen; die Gesundung von dem schlimmsten Infekt, den ich bisher hatte, nach nur einem Tag... Ich bin einfach ma froh und Gott dankbar.
    So, das reicht für heute. Über Afrika muss ich bei Gelegenheit ausführlich bloggen, weil da einfach vieles passiert ist, was ich bisher noch nicht mal selbst reflektieren konnte.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=127 2006-10-02T22:05:55Z 2006-10-02T22:05:55Z
    East Africa The next days (after moving to Hamburg), I'll report in more detail about our safari (Kiswahili for journey). So, stay tuned...]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=122 2006-09-28T18:58:30Z 2006-09-28T18:58:30Z Berlin: 22.40 .. Doha 08.20 .. Nairobi 14.05 Lonely Planet is bought, and we are kind of ready...
    The trip will be four weeks long, so if you want to welcome us back in Berlin-Tegel at 8am on September 27.
    We don't have a complete plan of our trip, instead we have more flexible schedules ;-) But we want to see the Serengeti, Kilimanjaro, Zanzibar, Mombasa, and Nairobi. And, of course get to know Kenyian and Tanzanian people and their culture...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=117 2006-08-28T16:15:34Z 2006-08-28T16:15:34Z
    Von der Wohnungssuche zum Wohnungsfinden
    08.00 Aufstehen, Duschen, Brötchenkaufen für unsere Gastgeber, Stille Zeit, Ruhe vor dem ganzen Stress

    09.00 Gemeinsames Frühstück

    10.00 Immonet.Abendblatt.de durchstöbern und die Asta-Seiten der Hamburger Uni; Liste mit potentiellen Häusern durchstöbern

    11.00 Alle Makler nacheinander anrufen. Ein Telefonat sieht so aus:
    Makler: "Halsabschneider Maklerei, Frau Kuhl am Apparat."
    Ich: "Ich rufe wegen der Wohnungn in der Spitzenstr. 8 an."
    Makler: "Die ist leider schon weg. Das tut mir leid! Tschü-üß!"

    Danke für das Mitleid, aber kann eine Corvettfahrende Maklerin wirklich dieses spüren? Vielleicht.
    Man ist als Mieter in Hamburg nun mal am kürzeren Hebel, das haben alle kapiert. Es gibt aber auch nette Makler, und da wird man dann schon skeptisch, ob die einem nicht Scheiße als Gold verkaufen wollen. Da ist z.B. die motivierte Maklerin..aber davon mehr gg 16 Uhr.
    Von Vorteil ist die Wohnungssuche, wenn man eingeschränkt ist. Also, z.B. nur Wohnungen im Altbau kaufen würde, oder Nähe zur Reeperbahn oder einem Balkon. Dann kan man nach Lust und Laune aus den Wohnungen aussortieren, bis man zum Schluß keine mehr hat.
    Trotzdem: wir wagten es und so war eine der Fragen im Maklergespräch vorab: "Hat die Wohnung einen Balkon?". Eine negierte Antwort konnte mit dem Satz (und es tat so gut ihn auszusprechen) retouchiert werden: "Oh, dann kommt die Wohnung für uns nicht in Frage. Ein Balkon ist für uns ein Ausschlusskriterium." Mann, tut das gut. Der kleine Mann, der Suchenende, hat ein Kriterium, das ihn nötigt eine Wohnung abzusagen. Der Makler erhält eine Absage. Und es kann gut sein, dass es seine letzte ist, man hört in der Leitung nichts mehr und erst Stunden später mehrmals und ausgehaucht die Worte "Ausschlußkriterium". Er wird seine Corvette verkaufen und im Maklerparadies München versuchen Fuß zu fassen, wo dieses Wort bis heute unbekannt geblieben ist.

    13.00 Auf in die Innenstadt, zur ersten Besichtigung!

    14.00 Erste Bude, im Brüggemannsweg (Barmbek Nord). Super Bude: groß, hell, preislich in Ordnung, einziges Manko: keine so gute Aussicht. Ich bin begeisert. Da will ich rein! Es sieht sogar gut aus...

    15.00 Touristisches Programm: Hafen, Fischbrötchen, Pommessoße flutscht auf Hose und Hemd, somit wird Wohnung 1 alleine dadurch wahrscheinlich, da mein Auftreten in den anderen Butzen unprofessionell erscheinen wird. Zum Glück hat Jan noch Wäsche dabei.

    16.00 Käffchen im WHY NOT? trinken

    16.45 Zweite Bude, in der Frickestraße (Hoheluft). Auf die Frage mit dem Balkon hat die Maklerin vom großen Garten geschwärmt. Alle Einwände (kein Balkon, kleine Zimmer, Estrichboden) werden professional abgewiegelt: "Dafür haben sie mehr Gemeinschaft mit jungen Leuten im Garten. Das ist doch perfekt!", "Das eine Zimmer ist kleiner, dafür ist man öfter in der Küche, das ist doch perfekt!" und "Der Bogen ist nicht gemacht. Sie können damit tun was sie wollen, ist das nicht perfekt?" Si, si, klaro! Todo perfecto!

    17.45 Dritte Bude, Heinrich-Helbing- und Grenzbachstr (Barmbek Nord). Rotklinkerhochaus, steril, überall tolle Autos, aber leblose Wohnungen. Hier wohnen? Nein

    18.45 Vierte Bude, in der Stückenstraße (Barmbek Süd). Ehemalige Bürowohnung und so siehts auch aus. Das kleine Zimmer hat 4 Fenster und vermittelt Aquariumatmosphäre. Wer will da rein? Weder Tobias noch ich...

    19.30 Fünfte Bude, an der Krausestr. (Barmbek Süd). Hätte es vorher wissen können: hier ist die Straße, hier ist laut. Keine Chance.

    20.15 Die Wohnungssuche ist für heute beendet, jetzt heißt es, Hamburg lieben lernen. Also Jan im Café abholen, Alster trinken, Döner essen, sich an die Preise gewöhnen, den Kiez abklappern, durch die Stadt laufen... Und: Hamburg ist gar nicht so schlecht und auch ein bißchen dreckig. Super!

    24.00 Alle Fotos des Tages an den Mitsuchenden schicken, damit der einen Eindruck bekommt.

    Am nächsten Morgen dann wird der Wohnungssuchende zum Wohnungsfindenden. Die Maklerin der ersten Wohnung ruft an und lädt ein zur Vertragsunterzeichnung! YEAH! Wir haben ne Wohnung - wenn da nicht noch jemand dazwischen kommt. Wir sind hier in Hamburg, und da ist der Wohnmarkt so flexibel wie die Kiezattraktionen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=116 2006-08-22T15:32:08Z 2006-08-22T15:32:08Z
    Flashback on the Time with my Brothers This video shows how harmonic the time has been, do not miss it!
    During this time, we have got to know each other much better, spending so much time together for the first time in our lifes. It was really great seeing how my "little" (but nearly as tall as me) brothers have developed over the last years. We had a lot of good talks about serious stuff, did a lot of unserious things, and well hugged and beat each other quite frequently :-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=115 2006-08-22T10:43:12Z 2006-08-22T10:43:12Z
    Hamburg: Wohnungssuche Teil 2 Jan wird im Why not arbeiten (Integrationsarbeit), ich bin auf Wohnungssuche (Fortsetzung folgt dann hoffentlich nicht mehr) und wir genießen die gemeinsame Zeit und das abendliche Stadtvergnügen dann sicher auch!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=114 2006-08-21T00:17:25Z 2006-08-21T00:17:25Z Eine Woche bei den "Kleinen" Gasteintrag von Ben David:
    Christoph war eine Woche lang bei seinen jüngeren Brüdern. Es war eine sehr lustige Woche. Und am letzten Tag feierten Bekannte Hochzeit. Ich Wünche ihm Gottes Segen in seiner neuen Heimat.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=98 2006-08-19T19:45:31Z 2006-08-19T19:45:31Z
    Vor 45 Jahren fiel die Mauer http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=97 2006-08-13T20:42:24Z 2006-08-13T20:42:24Z Kerstins Mäuse Die Begeisterung, mit der Kerstin gerade von Mäusen spricht, einen Käfig vorbereitet und nur das beste (vita c!) besort, erinnert mich an meine Radbegeisterung. Nur noch dette im Kobb, sonst nischt.
    Hm, und wieder denke ich an Pauls guten Ratschlag: Wenn de was machst, dann richtig. Also: gut so, Kerstin! Und jeder andere schneidet sich jetzt bitte eine Scheibe ab und zieht die Sachen, die er macht so richtig durch - bis zur nächsten begeisterungswürdigen Herausforderung.
    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=96 2006-08-11T23:15:19Z 2006-08-11T23:15:19Z
    Hamburg Wir haben nette Sachen gesehen, wobei die nettesten wobei schon 1000 Nachmieterinteressenten haben... Zur Auswahl stehen Butzen in den Stadtteilen Barbeck, Hoheluft und St. Pauli. Wie das so ist: bei der einen Butze gibt es 80 andere Interessenten, bei der anderen ist der Preis zu hoch.... Realistisch könnte sein, dass wir in die Itze 12 kommen, eine nette Wohnung im "Trendstadtteil" Hoheluft; alles ist eigentlich gut außer der Preis. Nun gut, beten für die Sentastr 34 ist angesagt; das wäre unsere Traumwohnung: groß genug, Balkon, lichtdurchflutet, Küche schon drin; etwas abseits von der City, aber absolut bezahlbar.
    Wenigstens waren wir uns bei den Wohnungen immer sicher. Tobias und ich hatten einen kleinen Test gemacht und 8 Wohnungen mit Punkten von 0 bis 10 getrennt voneinander bewertet. Nicht nur die Reihenfolge unseres Wohnungswunsches, sondern auch die Punktzahl war (fast) gleich... Das ist schon mal ein guter Anfang.
    Ansonsten, zu Hamburg: Es ist schon ganz cool dort, aber der berlinverliebte Blick hats schwer sich an HH zu gewöhnen. Das kommt wohl noch. Ich glaube an Liebe auf den 2. Blick... Ich bin gespannt, was uns und mir in Hamburg passieren wird!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=95 2006-08-11T17:00:17Z 2006-08-11T17:00:17Z
    Freakstock 2006 in Gotha http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=94 2006-08-11T16:54:04Z 2006-08-11T16:54:04Z Weimar Also, hier besuche ich Paul und er wohnt mitten in der Idylle: einige Bäume hinter dem Haus, verwahrloster Garten, Igel "Spachtel" treibt sein Unwesen, viel Kleinvieh, aber auch viel Sonne. Er hat einfach ein wunderschönes Zuhause gefunden und malert zur Zeit kräftig. Mann, wenn es sowas in der Stadt geben würde, wäre das der perfekte Platz zu leben.
    Ich werde ja auch ab Montag auf Wohnungssuche in Hamburg gehen - zusammen mit Tobias. Ich bin gespannt was wir finden werden. Heute kam ein Fotograph zu Paule und erzählte begeistert von Hamburg, wo er am Tag davor gewesen war. Tja, das hat mich natürlich gefreut. Er hat mir gleich das Schanzenviertel empfohlen - aber da will wohl jeder hin :-)
    So, jetzt mal viele Grüße von meiner ersten Urlaubsstation. Alter, ich bin so Urlaub, ich blog sogar ma auf Deutsch! Ähm.... sorry für den Qualitätsverlust in diesem Blogpost. Das muss an der abgegebenen Masterthesis und meinem gleichzeitigen Darseinsberechtigungsverlust liegen ;-) Quatsch: jetzt gehts wieder richtig los!
    Seid gesegnet!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=93 2006-08-02T14:34:21Z 2006-08-02T14:34:21Z
    Yes! Holidays...]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=92 2006-07-31T17:06:10Z 2006-07-31T17:06:10Z 24 Hours until I hand in my Thesis Well, the more busy the last weeks were, the more I'm looking forward to having my holidays. I'll stay at Paule in Weimar for a couple of days, join the Freakstock in Gotha, search for a flat in Hamburg, share time with my two "little" brothers Philipp and Benni, enjoy Berlin, and travell to Kenya and Tansanya. That's a tight schedule. W/o any thesis :)
    Stay blessed!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=91 2006-07-30T14:30:35Z 2006-07-30T14:30:35Z
    Akku wieder da | Letzte Woche Well, I'm also in my last week. It's working pretty good, but there's a lot left to do. I'm so happy to have some friends such as Kerstin, Lars, or Steffi who support me with corrections or bless me with encourage!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=90 2006-07-25T15:26:24Z 2006-07-25T15:26:24Z Durst und Hunger, Sit und Sat
    Durst/Sittsein:
    Es ist die Geschichte, wo Jesus der Frau am Brunnen begegnet und sie über das lebendige Wasser reden, das Jesus hat.
    Für mich ist das Wasser des Lebens die Erfüllung meiner Sehnsucht nach Lebenssinn, nach Selbstbewusstsein, und Wahrheit. Ich glaube, dass Jesus dieses ewige Wasser hat, das ich trinken kann und das meine Sehnsucht stillt, weil ich geborgen in Gott bin, weil ich meine Schuld vergeben weiß, weil ich weiß dass ich nichts leisten muss, sondern Gott mich einfach liebt, weil ich weiß dass andere mich hassen können aber mir das trotzdem nichts ausmacht, weil ich weiß dass Gott mich liebt und das das reicht.

    Hunger/Sattsein:
    Später fragen die Jünger Jesus, ob er was essen möchte. Der lehnt ab, weil er "eine Speise zu essen hat, die ihr [die Jünger] nicht kennt" und die Speise ist "den Willen Gottes tun".
    Für mich ist das ein total geniales Bild! Zum einen haben wir Durst nach ewigem Wasser und wenn wir das von Jesus bekommen haben und endlich sitt sind, werden wir auf einmal merken, dass wir auch noch Hunger haben. Und den kann man auch stillen und zwar, in dem man Gottes Willen tut, d.g. so ist, wie man es vorher (quasi beim Trinken) verstanden hat. Wenn man als Kind Gottes lebt, versucht heilig zu leben, Zeit mit Gott verbringt, sich für die Schwachen und Kranken einsetzt in dieser Gesellschaft, den Mitmenschen Würde gibt und Freude.... dann stillt man nicht nur einen Durst sondern auch seinen Hunger.
    Den Willen Gottes tun ist sowas wie das, was man persönlich erlebt hat, auf die Gesellschaft zu übertragen. Die positiven Dinge, das neue Selbstwertgefühl, die Unabhängigkeit vom Materiellen, bleiben dann nicht mehr nur im Kopf sondern werden nach draußen transportiert -- das macht satt.
    Satt werden geht nicht ohne sitt sein. Wenn man für Stunden weder gegessen noch getrunken hat, wird man immer erst trinken und dann irgendwann essen. Das Wasser ist einfach wichtig, und genauso ist es auch geistlich: wir werden nur Gottes Willen leben, wenn wir sein Wasser immer wieder trinken und tief zu verstehen lernen, was es heißt, von Gott angenommen zu sein.
    Essen und trinken muss man immer wieder - das ist mit dem Körper so wie mit Seele und Geist. Umso besser, wenn man die Quelle für beides direkt in der Nähe bei, sich, hat.
    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=89 2006-07-15T14:10:38Z 2006-07-15T14:10:38Z
    Again Saturday, Again Cycling the Berliner traffic light system works really good. Today, I was again on the road, exactly 7 days later.... and I was 10 seconds behind, as I had to wait while a police car with sirenes (something normal in Nord-Neukölln ;-)) passed by. This 10 seconds put me back and I had to wait on 4 traffic lights which just had switch red and I passed 6 which were switching to red when I passed them. It was really funny: the traffic system was like last week but I was a little late ;-)]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=88 2006-07-15T14:01:41Z 2006-07-15T14:01:41Z Meine Masterleute http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=87 2006-07-12T17:11:38Z 2006-07-12T17:11:38Z Only one traffic light The picture shows ... well, my bike. I really like it as you can see!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=86 2006-07-08T17:27:16Z 2006-07-08T17:27:16Z Moving to Hamburg Resco in Hamburg. It was a tough decision which took some weeks since I also had other job offers. However, that one seems to be the most interesting job, and I also would not travel too much during the week. Anyway, it was a long decision, and now I'm very happy that I decided that way.
    I really like Berlin and all my friends here. It's hard to say goodbye, so please be nice and visit me in HH :)
    Later more...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=85 2006-07-04T17:50:20Z 2006-07-04T17:50:20Z
    Deutschland ist weiter! http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=84 2006-06-30T21:26:44Z 2006-06-30T21:26:44Z Working Places, part 2 So here some impressions from it...

    PS: Someone asked whether I'm coming in touch with the World Cup here in Berlin? No, never heard about it! ;-)
    No, I'm kidding... There's football everywhere, of course, and I'll blog some thoughts about it later...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=83 2006-06-29T18:12:23Z 2006-06-29T18:12:23Z
    Wer Ohren hat, der höre! Wer Ohren hat, der höre!(“Those who have ears should listen.”)
    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=82 2006-06-27T18:07:19Z 2006-06-27T18:07:19Z
    Celebrating Sabbath Harmonium), rattle (Rassel), and voice, and afterwars chatting until half past 4 in the morning. We already could turn out the light because it was so lighty outside (no surprise for the Swedish *g*).
    After getting up, I went to after-service-lunch (couldn't get up for the service itself), relaxed at home, visited a friendly flat share, hung around with my Jesus Freak people in the park, and had barbecue with my fellow students! Great!! :)
    Well, and now, it's again time focusing on my thesis... It's a short yet long way until I wll have finished it since there are four weeks left but also a lot of things left to do. However, it'll work out some way. At least, I'm quite happy to have a good structure, some results, and good discussions. However, the theoretical foundation has to be improved and some other stuff.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=81 2006-06-26T09:50:18Z 2006-06-26T09:50:18Z
    abrv Wikipedia to learn the right terms and to leave u'r n00b blogger state.
    hand, hth, bbl!
    afk - Chris

    PS: Sorry 4 that spam - but I'm writing my thesis and I'm touching right now the aspect of "Internet Slang"...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=80 2006-06-24T14:39:21Z 2006-06-24T14:39:21Z
    Feet, Flipflops, and Pedal 1. it's my new flip fops (thanks, Ilja!)
    2. one of my bike's pedals
    3. my leg which is moving all that stuff (it's invisible on the picture though *g*)

    I'm having a great time right now, enjoying the Sommer In Berlin, working hard on my thesis yet also having time with friends.
    One great thing might come up for me: not only one friend might take a job in Hamburg, also another one is thinking about moving there. That would be so incredible, if all of us would end up there!!! Makes Hamburg definitly attractive for me! :-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=79 2006-06-19T12:21:12Z 2006-06-19T12:21:12Z
    I'm Swimming in the Rain I'm going to miss Berlin... Miss Berlin? No, it's not yet sure, but very possible that I'll leave that city. The job sounds great, Hamburg as well -- only the nice people here are keeping me. ]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=78 2006-06-17T20:55:35Z 2006-06-17T20:55:35Z First Statistics * 2 tours, one to a lecture in Berlin-Mitte, the other one to the swimming pool
    * 25 kilometers on my bike
    * 90 minutes
    * some moments of shock (I know now why traffic rules are so important. Some other bikers and car drivers gave me a hard time coming home healthy)
    * (not quantitative) A LOT OF FUN!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=77 2006-06-13T20:34:39Z 2006-06-13T20:34:39Z
    Bike! http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=76 2006-06-12T23:30:28Z 2006-06-12T23:30:28Z Where to go? This is one of the decision where I can't refer to much personal experiences. Yes, I like travelling - but do I like it after two months, when the twelve different sorts of müsli at the hotel's breakfast table tend to taste less thrilling?
    Well, however my decision will look like (and, I should be happy to be able to decide this on my own), it's more important HOW I am than WHAT I am doing and WHERE I am living. If I travel a lot and have good times with different people, it would be better than staying at one place and getting bored. If I'd stay at one place enjoying deep relations, it would be preferable to travelling around and having only superficial relations. So: however I decide: the way how I life is more important than the "what" and "where", because it doesn't dependent on the job decision.
    That makes it easier...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=75 2006-06-10T15:09:52Z 2006-06-10T15:09:52Z
    What makes you believing? However, we were thinking about the verses in the so-called Great Commission which Jesus said before his ascension: "All authority in heaven and on earth has been given to me. Therefore go and make disciples of all nations, baptizing them in the name of the Father and of the Son and of the Holy Spirit, and teaching them to obey everything I have commanded you. And surely I am with you always, to the very end of the age." (Matthew 28, 18ff)
    But: how do you MAKE disciples? Well, I guess it's not possible if you think of "making" as "producing" something. But it could happen the following way - the following two persons paved the way for study mate of mine who found God over the last months:
    (1) a friend that lives Christianity, and
    (2) a friend that was offering to discuss with him.
    So, if you wonder how you could "make" a disciple, here is the advice I took: start living a loving life like Jesus did-without caring what other people think. And, offer friends to discuss with them, to help them with questions, and be open for those people searching for *something higher* in their life. It might be that you "make" a disciple...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=74 2006-05-26T01:59:33Z 2006-05-26T01:59:33Z
    Monaco (aka Munich) Next to me, there was sitting an Italian Lady. We started talking, she in Italian, me in Spanish. It was so much fun because we had to repeat every sentence ten times until our conversational partner got the meaning of our speech. And so I understood that she was "setenta y ocho" years old, that she liked "Germania", and that she was on her way to "Roma", and had to change into another train in "Monaco". It took some seconds until I understood that she was not travelling to the Principality of Monaco which is South of France but to the Bavarian capital Munich which was also my travel's aim.
    In Munich, I had my first kind of "Assessment Center" at the beginning of this week. It was very good and, actually, making fun. The people were nice and I got quite a good insight into a IT-Consultant's daily life (what they do, the hotel life, etc).]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=73 2006-05-19T09:46:13Z 2006-05-19T09:46:13Z
    Es regnet, es regnet! Ich freu mich mit.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=72 2006-05-13T13:35:03Z 2006-05-13T13:35:03Z Bicycling
    Instead of sitting in the public transportation service, I'm now sitting on bicycle seat which is maybe not more comfortable, but so much more fun (despite all the swearing *g*), effort, and relaxation! Besides all the fun that cycling makes, I also recognized that
    (1) I swear much more (about walkers, other bicyclers, cars, and all sorts of people in combination with vehicles including myself) and
    (2) that my feeling of time changed a bit: the homogenous time might work as usually (ticking every millisecond), but the realized time is being felt so much longer...

    Yesterday, I guess I've pushed too hard: I was first cycling to my University in Adlershof (which took 30 minutes), then to Kreuzberg (another 40'), to Prenzelberg (20'), and then back home (40'). I couldn't sleep for some hours because my body was fully run on adrenaline! I haven't experienced this feeling since I was exercising two hours of innebandy (Swedish form of hockey) after two hours playing volleyball... Not too amazing.

    Anyway: I'm already looking forward cycling to a friend later that day :)

    PS: Michi, this post is dedicated to you! Thank you so much for lending me that bike :)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=71 2006-05-12T14:10:40Z 2006-05-12T14:10:40Z
    Keeping in Shape I guess it's like in sports: In order to improve your skills, you train. You do not only speak about making sport-you do it. That sounds logically, and that's also the reason why I will go swimming tonight. So, if I want to keep spiritually in shape, I'll take some time and read the bible, meditate over it trying to gain understanding of it and to give God the chance to speak to me. I should invest some time finding people joining me in my spiritual training (again: like you do in sports). Well, finding some kind of "teacher" sounds also sensible. When searching for personal understanding, finding other people, and not giving up to long for God's presence, I'm pretty sure that spiritual growth is hard to be hold back.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=70 2006-05-09T13:46:19Z 2006-05-09T13:46:19Z Move-Out / Google Between the two move-outs, I had lectures on machine learnign and attended talks by Google representatives which very quite interesting (both the people and their talks). It was surprising that the big search engine Google does not seem to be so much interested in text understanding but totally goes into the direction of finding results not by understanding text but by having enough text to apply the right statistical methods. I have to check this approach for my thesis...
    Some other stuff is waiting now for me: Some birthdays, a concert on Sunday night and, tomorrow, my master thesis.... Sounds like I'm having active days. Greetings from Neukölln!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=69 2006-04-28T22:14:50Z 2006-04-28T22:14:50Z
    Summer is coming Here you can find some good thoughts by my brother Jan: he describes that faith is not a prerequisite for but the result of having experienced God's help (in German). Yes, he studies theology. :-)
    And, I'm proud of my neighbor Paul who himself uploaded some pictures into his gallery. I'm sure that he will soon skip his acting career and will start programming!
    Kostenlose und extrem geile Hardcore-CD von Freunden: Obadja's neue CD ist draußen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=68 2006-04-22T19:23:22Z 2006-04-22T19:23:22Z
    Easter: Christos anesti! So, is Jesus risen from death? Of course, that's the mean question about Easter. At least, it should be. If he wasn't, the whole idea of Christianity looses most of its sense. Then it wouldn't be true that Jesus was the promised messiah who relieved us from our sins. All his doings and speeches would not be divine, and at least my motivation to live like him (which basically means to love my next and God as much as I can) would decline to null.
    What challenges Jesus' resurrection? Jesus death is supposed to have taken place around AD 30-33. That's a long time ago. And I guess that we neither have seen Jesus revived as a person nor have people we trust. And, people usually don't get back to live after they been murdered-we just know that. What is also debatable is the fact that all reports in the Gospels are perfectly convincing: Jesus was speaking about his death in advance, then he died, and (surprise!) rose again. Maybe this sounds a bit constructed?
    What speaks for Jesus' resurrection? The Bible is usually very trustworthy as e.g. many historical stuff can be understood by history and philosophic parts convince many persons' minds (think of the Ten Commandments etc). The reports about Jesus' resurrection, for example were, written AD 60-100 which is much nearer to the event than other antique reports we have. The most striking point (from this more "rational" discussion) for me is that Jesus' disciples were so sure that Jesus arised that they told it everywhere - even when they faced death. Thousands of Christians died because they continued testifying that Jesus was resurrected. Would so many people die in a trial or colosseum if they were unsure about their believe?
    Christos anesti! (Jesus is rison from the dead!)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=67 2006-04-21T10:54:24Z 2006-04-21T10:54:24Z
    What happened on Good Friday (Karfreitag)? All i know is (told in Mark 15):
    "It was nine in the morning when they crucified him. ... And at three in the afternoon Jesus cried out in a loud voice, 'Eloi, Eloi, lema sabachthani?' (which means 'My God, my God, why have you forsaken me?'). ... With a loud cry, Jesus breathed his last."

    The cross was build on a hill; around Jesus some people were mocking, neutral, or in awe. Jesus had other problems than reacting on those people's sarcasm, indifference, or admiration - all He did was dying for them.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=66 2006-04-14T15:03:26Z 2006-04-14T15:03:26Z
    What happened on Maundy Thursday (Gründonnerstag)? encyclopedia.tfd.com).
    On that day, Jesus was celebrating Passover (Passah-fest) with his disciples. Among others, Matthew records Jesus' last speeches (read them here) before they shared their last supper together.
    Read on Friday: What happend on Good Friday (Karfreitag) (-:]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=65 2006-04-12T17:47:13Z 2006-04-12T17:47:13Z
    .... and the Winner is Sara! Congratulations to Sara whose name was randomly picked out by our Glücksfee Mark from all quiz participants. Sara was not only lucky, but also a good choice since she a) nearly knew the answer (by guessing King James translation), b) loves to speak German and, thus, will hopefully understand the Volxbibel, c) is a nice person. (-:
    So, thanks to the people taking part. I hope you are not too sad if you didn't won--next time, you'll definitly will ;-)
    Und die Moral von der Geschicht? What do we take out of this? It's worth testing your ideas against the Bible, as you might find whether your idea works - and f-score does not seem to be too reliable...]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=64 2006-04-11T10:24:16Z 2006-04-11T10:24:16Z
    .... and the Winner is Today's New International Version Today's New International Version with a formality degree of .6992 (acc. to f-score; see the comparison of bibles' f-scores).
    So: Who is the winner? Well, four people took part at the competition but noone knew the answer correctly. Three of those were guessing the second most formal translation, the King James Bible (f-score: .6954). I'm going to ask a friend later to pick randomly one of the four participants as a winner...

    By the way, this test showed the weakness of f-score measure: I didn't took The Word on the Street into the test sample as the text can't be used freely. However, I tested some verses which can be downloaded from a Website:
    "First off, nothing. No light, no time, no substance, no matter. Second off, God starts it all up and WHAP! Stuff everywhere!" (Genesis 1,1)
    The result of Genesis 1,1-3 was a striking f-score of .7576 which should indicate a very high formal character! So, the least formal verses got the highest score--I guess I have to think over that measure again. (One reason might be that Stanford's POS tagger that I'm using has problems with the capricious writing style, but that doesn't explain all... I guess f-score is not such a good measure as I had thought before.)
    Thus, all participants could go to court and sue for the winner's price--I hope you don't :)
    ]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=62 2006-04-06T10:22:32Z 2006-04-06T10:22:32Z
    ProChrist in Retrospect I blogged about two weeks ago: read the article (in German).]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=61 2006-04-02T21:42:48Z 2006-04-02T21:42:48Z Competition: Bible's F-Score (ctd.) http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=60 2006-03-31T14:42:56Z 2006-03-31T14:42:56Z Competition: Bible's F-Score How does f-score work? F-score is calculated by looking at the part of speeches (e.g. verbs, nouns, or articles) and opposing part of speeches which are typical for contextuality and for formality. E.g. nouns (like "Author") tend to be used more often in formal texts, while pronouns (e.g. "he") are used more frequently in contextual texts. Some linguistics doubt this approach--it's a bit debatable.
    Wise men told me (thanks to them!) that one should test everything against the Bible. (-:
    So, I've started to calculate the f-score for the first chapter of Genesis in order to compare the formality of different Bible translations. So here is the question for those of you who think they do know their Bible quite well: Which one of those is written in the most formal way? (well, measured by f-score):
    a) New International Version
    b) Today's New International Version
    c) New International Readers Version
    d) King James Version
    e) World English Bible
    f) The Word on the Street

    Whoever knows the right answer (by guessing or thinking), can win an exemplar of the Volxbibel. Deadline is next Wednesday, i.e. 5th of April 2006. To take part, write me an email or add a comment.
    (By the way, the Volxbibel is the German translation of the Bible with the least degree of formality, I guess)

    Literature (for the nerds among you *g*):
    [1] Nowson, Oberlander, Gill (2005). Weblogs, Genres, and Individual Differences. http://homepages.inf.ed.ac.uk/s9553330/papers/nowson-cogsci.pdf
    [2] Heylighen, F., & Dewaele, J.-M. (2002). Variation in the contextuality of language: an empirical measure. Foundations of Science, 7, 293–340.
    PS: This blog post is with a f-score of around .75 more formal than my posts about the weather... :-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=59 2006-03-29T13:18:33Z 2006-03-29T13:18:33Z
    Daenke (denke & danke) 5. Mose 8 gelesen, dass Gott uns als Gebot gegeben hat dankbar zu sein. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass Gott neben den Zehn Geboten noch viele andere Gebote bereithält--mein Lieblingskommentar zu diesem Thema ist sowieso die wunderbar einfache Formel, in der Jesus alle Gebote zusammenfasst: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Das ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten." (Mt 22, 36ff)
    Ich wusste natürlich, dass es wichtig ist dankbar zu sein. Wenn ich undankbar bin, sehe ich die guten Dinge des Lebens nicht, genieße sie nicht, und verweigere denen das Lob, denen es zusteht... Dass Dankbarkeit allerdings ein Gebot ist, war mir neu.
    In den Versen sagt Gott durch Mose, dass wir nicht nur für die Dinge dankbar sein sollen, die uns passen, sondern auch für die, welche uns unbequem sind. Warum? Weil Gott uns dadurch reifen lässt, z.B. durch Phasen der Resignation, des Ausgelaugtfühlens, des Krankseins. Sogar dafür sollen wir dankbar sein, weil Gott uns erzieht "wie Eltern ihre Kinder." (Vers 5)
    PS: Es ist interesstant dass im Deutschen die Worte denken/danken, im Englischen think/thank, und im Swedischen tycka/tacka ähnlich sind. Sie scheinen die gleiche sprachliche Wurzel zu haben, und das beschreibt ganz gut, dass Nachdenken dankbar machen sollte.
    PS2 (Danke an Lars!): Im etymologischen Wörterbuch steht, dass sich denken und danken von der selben Verbwurzel *teng- herleiten. Besonders deutlich wird dies beim Substantiv GeDANKe. Also, beim Denken das Danken nicht vergessen! (-:]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=58 2006-03-28T10:00:47Z 2006-03-28T10:00:47Z
    Bongocero - Starting a Career | ProChrist Baptistengemeinde Neukölln (Hertzbergstrasse 4-6, 12055 Berlin - Neukölln) on the coming evenings. Together with a pianist and a singer quartet, we will perform music before and after the daily ProChrist event. (by the way, you can also see the conference life in English and German.)
    PS (a day later): The performance was not as glorious as expected, and I had stage fright (Lampenfieber) :-) However, it was nice and we'll do it again the upcoming evenings.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=57 2006-03-22T18:23:42Z 2006-03-22T18:23:42Z
    Ireland rocks! The first picture shows stone walls: there are so many of walls like these in Ireland - I guess they consist of more stones than the Chinese Wall (or as Heinrich Böll puts it: "with these stones one could build the tower of Babel", Irisches Tagebuch).
    The picture in the middle, I took at Coral Beach in West Ireland - a beach full of corals at a blue green shining sea and with Amerika waiting behind the horizon.
    The last pciture is a contribute to my favorite beer: Guiness, of course. The first one was bitter (and the bartender had to add some juice for the last swallows), but then every Guiness tasted better. On the last day, I really enjoyed my Guiness. So hold on, it's worth the investment!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=56 2006-03-22T16:44:35Z 2006-03-22T16:44:35Z
    Éire Concerning my post entry about Edinburgh: I won't go there as my professor and I decided to take part at another conference so that we can invest more effort into our paper. Goodbye, Highlands! *snif*
    Well, I shouldn't mind to much: it's Éire time tomorrow, and everything is going to be fine :)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=55 2006-03-15T22:56:22Z 2006-03-15T22:56:22Z
    Working Places Sachsen-Anhalter though).
    Around the library, a bank was open; so I could sit down there and use my university's WLAN. Well, I don't need more so it was perfect :)
    *the "bank" case serves a good example for different word senses and their disambiguation... that's one aspect of my thesis :)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=54 2006-03-11T17:51:05Z 2006-03-11T17:51:05Z
    We get up earlier! original jingle. The government started using this motto because their inhabitants get up earlier than the rest of Germans.
    Here one good example that this ist true: school starts here sometimes at the "nullte Stunde" (something like "hour null") which means 06:45am. Imagine, you had to go to school, university, or work at quarter to 7! Can you imagine this? No wonder that some pupils still sleep while sitting on their chairs. The kids that sleep are usually the same who make trouble in later hours, therefore my friend who is a teacher doesn't mind the early time too much ;-)
    Being there the last few days, I was a very good Sachsen-Anhalter and got up around 7 which is much more earlier than usually (after I've learned in Swedish what "sleep late" means). It's possible!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=53 2006-03-08T19:18:53Z 2006-03-08T19:18:53Z
    Ostalgie However, these feelings go sometimes so far that people wish to have these times back again, because at that time all people had a job guaranteed and (according to some people) the education and health system was better than today.
    Yesterday, I met a friend of my family. She had a pretty hard time living in East Germany and definitly doesn't wish the Wall back. Due to being a Christian and a member of the Church and, thus, not willing to join specific Communist school groups (like the Pioniere and the FDJ), she had different disadvantages in her life, e.g.: Although being one of the best in her school class, she always was excluded from special rewards. Even her school class was once excluded from a special tribute, because not all class pupils were in the Communist school union, which meant that her classmates pressed her, and she had to explane in a written form why she wasn't willing to join the Communist school union. "Of course", she also couldn't get a university place, having great marks though.
    Besides these disadvantages (others were, for example, that her family had been espionaged by the Stasi), she complained that she couldn't tell her opinion but always had to answer System conform. She added that she liked more to discuss with real communists than with those people behaving just opportune to the system.
    In the end, she said that some times might have been better at these times, but the people shouldn't forget that they can now say what they think, that people have nearly the same chances, and that they are free to move.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=52 2006-03-06T18:12:56Z 2006-03-06T18:12:56Z
    Let it Snow! Monzernheim, there was too much snow to go anywhere. These days, we have forgotten how it is to be not able to move anywhere. I mean, usually, we don't take the nature into account when making plans to go out... We are already used to be able to do everything we want. Not yesterday.
    All that snow insipired me to go for a run. Boris, now I know how Swedish Winter Orienteering feels like! Wah!! I was running more than thirteen kilometers, and it took me terribly long, around 75 minutes. It was close to death back home ;-) During the running trip, I was falling into a hole hidden under the fleece. After that, the front of my body was white and wet, and at least all the cars crossing my way could see me from a distance. :)
    Right now, I'm travelling to a friend living in Thale, which is a town in the Middle German Harz region. If we had already 20 cm snow in Rheinhessen, they should have two meters ;-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=51 2006-03-04T15:19:10Z 2006-03-04T15:19:10Z
    Don't believe it's March! http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=50 2006-03-02T09:45:00Z 2006-03-02T09:45:00Z Travelling & Writing WWE conference in Edinburgh in June) and spending the evenings and nights with my old mates in Alsheim, Worms, Mannheim, Heidelberg...
    By the way, the thesis project is still going fine: it's mostly an explorative way playing around with the blogging corpus (i.e. hugh amound of data) and programming Java functions to perform Information Retrieval methods on it.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=49 2006-02-25T10:20:00Z 2006-02-25T10:20:00Z
    Fortschrittsglaube Süddeutschen Zeitung habe ich heute einen sehr interessanten Artikel von Clemens Pornschlegel namens "Abschied vom Fortschritt" gelesen. Pornschlegel zieht das Fazit, dass der Glaube an den Fortschritt (oder Progressivität, Innovation) mittlerweile gestorben ist. Die Menschen kehren nicht grundlos zurück zu Glaube, Theologie, Spiritualität und Kirche, sondern weil Technik und Rationalität es nicht vermögen Sinn herzustellen. Pornschlegels Erklärung für die geänderte Wahrnehmung von Gestellschaft, Technik, und Geschichte und das Sterben der Säkularisierung sind sehr lesenswert. Für mich ist spannend meinen ähnliche Beobachtungen und Gedanken so kompakt und intelligent in diesem Artikel wiederzufinden.
    Zum Schluss gibt Pornschlegel den Rat anderen Kulturen nicht mit unserer Aufgeklärtheit zu begegnen, sondern eher einen "theologisch-politischen" Dialog zu führen, und z.B. in der Auseinandersetzung mit islamisch geprägten Ländern "Fragen nach dem Status des Ungläubigen, der Definition des Bösen, der Rolle der Propheten" zu stellen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=48 2006-02-25T10:08:00Z 2006-02-25T10:08:00Z
    A Better Way to Fight For Love hating other people if they don't like one (Jan 23, 2006). On one of the days before I came back to Berlin, my flat mate Paule had painted our leas in a nice red-brown color. In one corner he wrote the words "But love is the strongest among them" (originally "Doch die Liebe ist die stärkste unter ihnen"). He had caught up this vers in rehearsals for the theater play "faith. love. hope.".
    This vers comes originally from Paulus: "And now these three remain: faith, hope and love. But the greatest of these is love." (The Bible, 1 Corinthians 13, 12-13) and is adressing our behaviour if there are problems surrounding us. He states the counterdraft to the graffiti's message: not violence, hate, or ones' ego are the most important elements, but love.
    In this context, Paulus is talking about the fact that we as Christian don't see everything yet has to believe also. So, if we are facing problems (also more profane ones ;-)), faith in God, hoping for His righteousness, and love should remain in our reaction. And, love should be the bottom line of our doing. First, when remembering that God loves us, and, second, in our response when we love Him, every person, and ourself.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=47 2006-02-10T09:11:07Z 2006-02-10T09:11:07Z
    Johannes Rau However, on the way back home I've read an obituary in the Tagesspiegel by Rita Süßmuth which is also available online, titled "Johannes Rau hat uns gut getan" (in English: "Johannes Rau was good for us"). If you are able to read German, you should read it. Rau really was an interesting person, and I can only support Süßmuth's concluding sentence: "Johannes Rau stand sein Leben lang für Anstand, Zuneigung zu den Menschen und kluges, verantwortliches Handeln." which means in English: "Johannes Rau represented for all his life decency, affection towards people and intelligent, responsible actions."]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=46 2006-02-07T13:55:35Z 2006-02-07T13:55:35Z Surprising Meetings (and How Everything Links to My Thesis) It was great to see him and exchange what happened through the last ... four years. What was "funny", was that right now he is working on nearly the same phenomenon as I am: in his master thesis he deals with Wikis (best-known example is my favorite website Wikipedia) which are highly correlated to blogs and similarly fashionable. He also just finished a paper about the state-of-the-art in blogs, and we'll exchange views in the near future. How cool is that?
    By the way, it became clear over the course of the evening, that the friend I originally met is into Semantic Web, too, as he deals with ontologies. I have the feeling that all the world (or at least all people, I start communicating with) touch my thesis area. Or, I'm getting used to it (see the day before yesterday, 21.01.2006, or 11.09.2005, ): God puts the right people into my path.
    Later, I enjoyed a wonderful discussion about big concepts like truth, objectivity, reality, observed reality, religion, faith, and more. But I fear, it's to late to put these thoughts into lines right now.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=45 2006-02-04T04:26:52Z 2006-02-04T04:26:52Z
    I Will Stay As I Am!! / Ich bleibe der Selbe! blogosphere" (the whole big blog society), getting to know pages like www.blogpulse.com, and taking part at workshops concerning Blogs. With starting my thesis, I changed my relation to blogging from hobby to professional. I hope you don't stop reading my blog now. Although there are now new features like comments, permanent link, blogroll, and soon also tagging and RSS/atom service (sorry for all this new-learned slang; I have to use it to get it into my head), THE CONTENT WILL REMAIN PERSONAL, NON-COMMERICAL, AND NON-PROFESSIONAL!
    still underground,
    Christoph
    * interpreted into English: "Because you are now a vocational blogger, I doubt whether I will visit your blog any more. I think it's now to commercial to me."]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=44 2006-02-03T11:38:54Z 2006-02-03T11:38:54Z
    Thesis Well, the meeting couldn't have been better for both sides. My professor offered me that my topic would concern about Blogging! Yes, that exactly what thrilled me most the last month! I've read articles about it, implemented and used my own one, convinced others to have one.....but I never saw a chance to use this in my final master thesis! Well, it's possible. Of course, not about my little blog that you are reading right now, but more about the implications for today's information science. E.g. how one can still find useful information or how people can find blogs concerning a topic and so on.
    I'm amazed. And again: I'm sure there is someone how is blessing me very much!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=43 2006-02-02T11:39:00Z 2006-02-02T11:39:00Z
    Make your comment! article by Stefan Niggemeier in Sunday's Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung which is very good and interesting to read), I implemented a "comment function" into this blog. Below every blog entry, the interested reader can now comment what I wrote.
    Thus, this blog is no longer only a medium where I write and YOU read. It's no longer a book, it's now interactive, and you are welcome to take part at it.... It's also an experiment, and we will see what is going to happen.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=42 2006-01-31T02:46:00Z 2006-01-31T02:46:00Z
    Playing Golf & Stop in Oldenburg A less sensible thing Markus and I did in Bremen, was playing golf. Or, more specific, shooting golf balls into the river Weser (see the pictures)...
    I was also for 24 hours in Oldenburg visiting Tobias. We had a really good time! As a "thank you", I renounce to publish any pictures, Tobias! ;-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=41 2006-01-29T17:14:00Z 2006-01-29T17:14:00Z
    Nicht im Stich gelassen Jesus Freaks Decken verteilen war. Der Mann hatte kaum was bei sich und kann nicht wie die meisten genügend Essen und Trinken, ein warmes Plätzchen zum Wohnen geschweige denn einen Studien- oder Arbeitsplatz vorweisen. Und trotzdem glaubt er, dass Gott ihm alles Wichtige immer wieder gibt, wenn er darum bittet. "Manchmal mit Verzögerung oder nicht, wenn ich mich geirrt habe und um etwas gebittet habe, was ich gar nicht brauche." Krasse Sache, was für ein Glaube der Mann hatte.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=40 2006-01-27T15:19:00Z 2006-01-27T15:19:00Z Halt in Bremen Markus sein Blog) sowie allerhand Gedanken austauschen. Dies ist ein schönes Leben.
    Ein schönes Bild habe ich noch gefunden, von Paddy, siehe Paddy auf der Toilette.
    Daneben habe ich mich die letzten Tage noch viel mit dem Thema Liebe außeinandergesetzt, allerdings eher theoretisch. Der Anarchistenspruch (wir berichteten vor drei Tagen) hat mich doch ins Denken bringen lassen und ich merke einfach wie wichtig es ist, wenigstens zu versuchen jeden Menschen mit Liebe und Respekt und Aufmerksamkeit zu überschütten.
    Mir sind aber auch die Grenzen klar, und ich kann mir nicht vorstellen wie das Laufen soll, wenn man sich nur oft genug in den Hintern tritt. Ich glaube, da muss immer wieder Gott in einem wirken und die Erkenntnis, vollständig von Ihm geliebt zu sein, muss immer wieder tief ins Herz brennen.
    Dear Reader, Be Blessed!
    (Sorry for the non-German-Readers)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=39 2006-01-25T11:59:00Z 2006-01-25T11:59:00Z
    Ice ice baby http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=38 2006-01-23T10:33:00Z 2006-01-23T10:33:00Z "If You Don't Like Your Enemies..." It was quite a "kulturschock" coming home to Berlin's Bronx Neukölln and seing so many people hurrying, arguing, or ignoring each other. Welcome to a Western Metropole, I guess. Two days later, I'm starting being happy again being in this special place. I like again the roughness of this suburb and its multicultural atmosphere...

    But, what was really surprising to me was the following grafitti (see below). It says: "If you don't like riots, homos, antifaschists, communists, anticapitalists / If you don't like all kinds of thinking human beings / than fuck off / and run as fast as you can..."
    To my mind, this grafitti explains why violence is still remaining in today. Like the painter, most people intend to like only the ones which like them. In this case, the painter says indirectly "If you don't like us, we don't like you and will hunt you". It's so easy to hate people that hate you. This philosophy is not of any help!
    Looking at this picture, I understood two things:
    - First of all, it was a total radical thought developed by Jesus that one should love not only one's friends but also ones's enemies and even bless them: "You have heard that it was said, 'Love your neighbour and hate your enemy.' But I tell you: Love your enemies and pray for those who persecute you, that you may be sons of your Father in heaven. He causes his sun to rise on the evil and the good, and sends rain on the righteous and the unrighteous. If you love those who love you, what reward will you get? Are not even the tax collectors doing that? And if you greet only your brothers, what are you doing more than others? Do not even pagans do that? Be perfect, therefore, as your heavenly Father is perfect." (Jesus in the Bible; Matthew 5,43-48)
    - And secondly, only this love -including the ones that don't like you- will help solving the problem of disrespect and violence in our society and our daily life. Only this love can break the circle of violence and counter-violence!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=37 2006-01-23T01:11:00Z 2006-01-23T01:11:00Z
    "Berlin, Berlin" Again! banankarton, and my guitar. I just prayed to find friends who help me getting this home :)
    First, Alberto and Sini invited me to help me bringing the things with me to the bus station but still we would have had to bring that all to the bus station. So, it was really a blessing that Edward drove by with his car, stopped and brought us to the station (hope you guys will also see the australian girl again). By the way, it was the first time that a friend "by accident" passed my so thanks for the timing this to that day!
    In Stockholm, an old lady watched over my stuff while i bought the tickets and brought the luggage bit by bit to the bus. There I also ate the worlds best döner. Ed, Alberto and Sini you know which I mean.
    In Götebörg, the bus driver saw my luggage and helped me (poor guy, the suitcase must weigh >30kg).
    In Köpenhamn, I could make it on my own (the way between the busses were two meters).
    In Berlin, Gerald a guy with which a became friend on the way (thanks to the good talks!) and the S-Bahn brought me to my subsurb Neukölln.
    There, at the perfect time, my flat mate Ilja just got home from work and was bringing everything with me to our flat.

    It was a little adventure with all this luggage, and I COULD NOT HAVE planned it better than it happend in the hand. I'm really thankful to God, He just placed the right people into my way at the right time!

    My flat mates here made a very warm welcome. Paule welcomed me with vine and candles on tablecloth.... these here are really nice guys. The next days, I'm going to visit my friends and maybe travel to Bremen or Thale. See you!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=36 2006-01-21T13:04:00Z 2006-01-21T13:04:00Z
    Saying Hejdå and a Wonderful Party Es fällt schwer .... It's hard to say Goodbye to these people. I like them so much and can see that this is returned.... ]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=35 2006-01-17T22:46:00Z 2006-01-17T22:46:00Z På Svenska For the english speakers: Learn Swedish, this people are full of encouragement and will make a lot of nice compliments if you give it a try and learn that language :-)]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=34 2006-01-12T16:52:00Z 2006-01-12T16:52:00Z Sistan dagarna En stor TACK Så MYCKET! går till alla människor som jag mötte här!
    PS: Sista veckan och dagen före igår åkte jag skidor med Boris. Det var så jättefint! Tack, Boris!
    PS 2: Mellan dessa resor besökte Barbara, Stéphane och jag kompisar i Helsinfors (i.e. Helsinki). Tack, Pauliina och Tuomas!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=33 2006-01-12T15:48:00Z 2006-01-12T15:48:00Z
    Gott Nytt år! (2006 has begun) Well, I won't take the world wide perspective although this might be more interesting for more people. But since this is my blog and my view on the world is quite limited, I made up my mind what will happen in my life. :-)
    This year I will finish my master study. Only my thesis and one business course are left to make. That means: from summer on, I'm available on the German, or better: the World wide, job market.
    When I was home for Christmas, a lot of people asked me what I will do after my study. Good, legitimate question. However, the answer is not crystal clear. I am sure it will become clearer the next months. Sensible suggestions for employers are companies like IBM or SAP which typically are in need of business and IT consultants. Also, the academic career might be a good choice as I really like to teach and interested in so many topics of business and IT science...
    In my free time, I want to spend more time with friends and do more sport in teams (instead of "egosports" like jogging). Also, I want to enlist in a local church. These are things, I've realized here in Uppsala. It seems to be useful to go somewhere else to broaden one's horizon.
    So, some plans for 2006, and I hope they are not of the usual kind of What-I-will-do-better-next-year-wishes (which hold usually until the next evening...)
    Now, I am interested to see what your next year might be like. Maybe you just write me a letter and tell what is ahead of you. Might be good for us both!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=31 2006-01-01T16:13:00Z 2006-01-01T16:13:00Z
    Gott Nytt år! (Just nu) http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=32 2006-01-01T16:00:00Z 2006-01-01T16:00:00Z Gott Nytt år! (2005 is over) I am thankful for the last year and all the things I experienced back home in Berlin and in Uppsala. I can only suggest everyone to take some time "mellan åren" (i.e. between Christmas and New Year) to reflect the last year. Open your calender, your diary, or another book were you make notes from time to time and think back: In 2005, which things happened? What was good, what was bad? Which people did you meet?
    It's worth the time.
    For me, these "silent hours" helped getting really thankful for what had happened: I lived with nice people in Berlin-Neukölln and in Uppsala, I learned and approved other languages, met so many new people, experienced team sport, saw a friend becoming Christian, had strong answers to prayers... There were also some challenges, but all worked out good.
    I hope you will be able to take some time to think about the last year. God bless you when doing this. Not every year might be the best year you've just experienced but you should check what went good and bad....]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=30 2006-01-01T15:44:00Z 2006-01-01T15:44:00Z
    Heim! Liebe Grüße und Gottes Segen aus dem eiskalten Uppsala]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=29 2005-12-20T09:46:00Z 2005-12-20T09:46:00Z Friends, Theater Play, & Business Ethics I had such a nice evening with my very FRIENDS here in Uppsala. We all gathered at the Kalmar's Pub because I had my first THEATER PLAY and wanted none of my friends to miss it. Acting worked pretty good, and I really like it. It's a tremendous nice feeling to be on stage and perform a play, being a different character in a different context. Our theater group played "Mama mama, mormor gråter" by Jonas Gardell-I played twelve year old Yngve. Now, I'm keen to see how I will use this new fasctination in Berlin.
    After the play, I again had very fruitful discussions about BUSINESS ETHICS - this time with my finish friends Pauliina and Maria that study International Health. For them, it's unbelievable for which things people spend money in the presence of so much problems over the world, and why we business people are so into profit-maximizations and why world trade is regulated to be at Third World Countries expense. Their view of point differs so much from our business perspective of a "homo economicus" that I really think that business scientists and activists should share more time with people from other social disciplines, and vice versa.
    Now, that I'm into business ethics and company's responsibility, I realize that it is indeed a big topic. Most people in my Business Strategy course seem to believe that modern managers can't only decide and behave due to profit but also due to social reasons. Also, the Nobel Prize laureate Bob Aumann touched this topic in his speach yesterday in Uppsala. He stated that Busines people have to act ethical to be economical successful. For him, it's not a moral question to behave ethical but only an economical one. I think that this is somehow frustrating: why not acting ethical because it's the right thing? (e.g. because so many people starve, need medicine, ...) But it seems that Economics (or mankind?) always needs this rational reason to act ethical.]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=28 2005-12-15T01:29:00Z 2005-12-15T01:29:00Z
    Glad Lucia! Besides, I'm at the moment a lot into Business Ethics. In my recent business course Business Development Strategies, my group is focusing on companie's social responsibility. The actual Doha talks and the Oxfam/Unilever joint attack on poverty are perfect trigger for that. It's so interesting to think about questions like "What is a company's porpuse--only business or more?", "Which are a companies stakeholders?", "Does it payout if companies act ethical?", "Which implicatioms has ethic behaviour on a companie's reputation?"... I hope I can upload our final paper which is hopefully very interesting!
    I hope you have all now a very Glad Lucia! and we see/hear soon!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=27 2005-12-13T09:27:00Z 2005-12-13T09:27:00Z
    Einer der schönsten Tage in meinem Leben http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=26 2005-12-05T00:30:00Z 2005-12-05T00:30:00Z Kiruna Die Sonne hat sich immerhin 5h am Tag gezeigt, noch spannender war aber der Nachthimmel mit Vollmond und Nordlichtern!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=25 2005-11-26T16:56:00Z 2005-11-26T16:56:00Z En typisk vecka / A typical week / Eine typische Woche Montag: Morgens um 9.50 war ich in meiner Gemeinde Lötenkyrkan, und habe an einer kleinen Andacht teilgenommen. Zur Gemeinde gehört eine große theologische Hochschule und ein paar von denen hatten mich eingeladen. Netter Luxus, mal montag morgens ne Andacht zu haben. Ich hatte also Zeit und habe den Rest des "Arbeitstages" dann Schwedisch gelernt und sonst für die Uni vorbereitet. 16-18 Uhr war ich dann Ed helfen, seine Kinder zu betreuen. Ed macht gerade ne Pastorausbildung und hat mich gefragt, ob ich nicht mit ihm 6jährige Kinder betreuen will. Die sind so hyperaktiv und sprechen natürlich nur Schwedisch. ... Sehr viel Spaß! Danach dann bei den Internationalos von Credo, der christlichen Studentengemeinde, samt Fika bis Mitternacht.
    Dienstag: Shopping mit Matthias, Einkaufen für das Wochenende im kalten Kiruna. Dann vier Stunden VL in Data Mining (oder Informationsutvining). Anschließend Fika mit Barbara und Schwedisch. Nach ner weiteren Fika mit "Korridorare" (Mitbewohner) Playstationspiel mit Dan.
    Mittwoch: 10 Uhr bei der Polizei aussagen, hatte jemanden beobachtet, bevor an dem Platz ein Brand entstand. Dann ab ins Ekonomikum, vergeblich darum flehen, ob ich länger bleiben kann. Dann 2h Vorlesung. Nach hause, Palystation zocken mit Dan und wieder weiter zum Theaterproben.... Danach, sitzen im Kalmapub bei Bierchen und Lifemusik.
    Donnerstag: 2h Data Mining gleich am morgen, danach Mittagessen mit Stefan und anderen aus dem Kurs. Während die dann VL haben, hab ich Sport: ein paar Kumpels hier spielen einmal die Woche Fussball. Heute kamen bei Minusgraden 11 Leute zusammen und wir hatten richtig Spaß von 2-halb 4. Dann war die Sonne auch schon weg. Ich war noch joggen, dann haben Peter und ich gekocht und sind zur Schwedisch-VL gefahren. Die hab ich in der Hälfte abgebrochen, um meine Theatergruppe zu treffen. Und das hat so richtig Spaß gemacht! Hab das erste mal "richtig geschauspielert", und zwar auf Schwedisch. Das positive Feedback tat so gut, die ganze Sache war einfach schön. Hat sehr viel Spaß gemacht. JA, und jetzt sitze ich am PC, und sehe, dass ich doch ziemlich viel mache. Die Wochenende sind meistens etwas ruhiger als die Wochen. Dieses Wochenende gehts' nach Kiruna, deshalb hört die Woche bei Donnerstag jetzt auf! Schlaft gut!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=24 2005-11-17T23:44:00Z 2005-11-17T23:44:00Z
    It's getting cold Right now, we have -5°C (cf. http://www.student.uu.se/ with a webcam and
    the temparature) and the next thing which I will do after today's lecture is buying really good claws and a massa (as the swedish say) for my head! Uppsala shows itself from its very best side: blue sky, terrible cold - I like it so much! :) Small lakes are already frozen and everything looks really nice.
    Originally, we were told that November should be awesome: it's already cold, but doesn't snow yet, so that the sky is grey and it rains all the time. Somehow, we are lucky this autumn: yeah - it is cold, but somehow the sky is blue and instead of rain we have already snow.
    This weekend I will fly to Kiruna with some very friends. We try to hike and do nordic skiing.
    Stay blessed and have a nice time whereever you are!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=23 2005-11-17T10:10:00Z 2005-11-17T10:10:00Z
    Kan jag stanna längre i Uppsala? Annerstå? The next study term has just began, and this term I'm studying Data Mining and Business Development Strategies--both courses which are supposed to be good, so I'm looking forward to it. Other highlights for the next time are
    · the singing activity with my international credo group where we'll sing a lot of christmas songs from each one's country (we Germans came up with O DU FRÖHLICHE and STILLE NACHT, HEILIGE NACHT),
    ·· a trip with a lot of Germans and some Scandinavians to Kiruna, and
    ··· mågna fikas (tea-break/kaffetrinken)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=22 2005-11-06T22:22:00Z 2005-11-06T22:22:00Z
    Oslo PS: Bald werden hier hoffentlich auch Bilder zu sehen sein!]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=21 2005-09-19T14:55:00Z 2005-09-19T14:55:00Z Mushrooms! Übermorgen geht der Sprachunterricht in Schwedisch los, das kann ja linguistisch gesehen lustig werden.
    Mir gefällt es hier weiterhin sehr gut. Die Atmo im Korridor ist super. Ich hatte mit Ed, der Leiter von der internationalen Studentengemeinde, zu der ich montags gehe, Pilze gesammelt (Ja, sowas kann man hier machen, nich wie in Berlin), und die haben wir hier gebraten. Hat ne Menge Spaß gemacht und es ist schön, dass so eine gute Stimmung herrscht. Es ist hier so nett, dass einer der anderen Mitbewohner, der eigentlich ausziehen wollte, sich das nochmal überlegt...
    Trotzdem hat die Freude über Schweden doch etwas gelitten. Nachdem ich von Anfang an, nur begeistert von Schweden war, bemerke ich jetzt - nachdem die reguläre Urlaubszeit vorbei ist - wie weit die guten Freunde entfernt sind und wie schön doch so einiges im heimatlichen Berlin und Deutschland ist. Das gehört wohl auch dazu.
    Ab morgen wird es bei mir im Übrigen so richtig losgehen: neben einem Kurs in Sichere Computersysteme, habe ich dann noch Sprachunterricht, und ich muss eine Prüfung vorbereiten, die in zehn Tagen in Berlin stattfindet, und eine Seminararbeit schreiben mit Deadline 30.9. Es wird also voller, zumal dann auch Aktivitäten wie die lokale Theaturgruppe, in der ich mitmachen will, etc beginnen.... Es bleibt also spannend!
    Euch wünsche ich eine schöne Woche! Liebe Grüße! Christoph
    PS: Ich hab schon zwei mal Nordlichter gesehen - unglaublich schön :-)]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=19 2005-09-11T22:14:00Z 2005-09-11T22:14:00Z
    Entspanntes Uppsala PS: Bin groß mit dem Telefonprogramm Skype unterwegs. Codename tschristoppe]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=18 2005-09-04T23:07:00Z 2005-09-04T23:07:00Z bedas.de Ansonsten fühle ich mich hier in Schweden weiterhin sehr wohl. In der Uni läuft es bestens, und so wie es aussieht, habe ich nach diesem Semester hier genügend Credits gesammelt, um ab Januar meine Masterthesis beginnen zu können.
    Auch nette Leute hat's hier viele, weshalb ich wirklich keinen Grund habe, mich zu beschweren, sondern sehr dankbar bin!
    Grüße aus der Ferne - euer Christoph]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=17 2005-09-01T23:11:00Z 2005-09-01T23:11:00Z
    Die Homepage ganz neu PS: Gestern war ich mit zwei neuen Bekannten in Stockholm.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=16 2005-08-26T10:20:00Z 2005-08-26T10:20:00Z Semesterstart & Kanutour durch Dalarna http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=15 2005-08-24T13:37:00Z 2005-08-24T13:37:00Z Jag är i Uppsala http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=1 2005-08-11T00:00:00Z 2005-08-11T00:00:00Z Uppsala kann kommen http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=2 2005-07-14T00:00:00Z 2005-07-14T00:00:00Z Besuchstour vorbei und Besuch im Gepaeck http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=3 2005-03-15T00:00:00Z 2005-03-15T00:00:00Z Letzte Semesterprüfung http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=4 2005-03-02T00:00:00Z 2005-03-02T00:00:00Z Uppsala, Schweden http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=5 2005-01-24T00:00:00Z 2005-01-24T00:00:00Z Geburtstagsparty http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=6 2005-01-11T00:00:00Z 2005-01-11T00:00:00Z Weihnachten Gleichzeitig ist jetzt Weihnachten, und ich bin gar nicht in Weihnachtsstimmung. Letzten Freitag hab ich mir dann eine Lernpause fübr ein Lobpreiskonzert genommen. Es war ziemlich genial, und mir wurde einfach bewusst, was Weihnachten wirklich bedeutet: es geht nicht um Kerzen, Weihrauch, Krippenspiel oder Adventskalender; sondern um Gott, der auf die Welt kam. Um einen Neuanfang, den Gott in diesem Moment durchgeführt hat. Um die Möglichkeit, Beziehung zu unserem Schöpfer zu haben.
    Und da war die Weihnachtstimmung. Die ich euch auch wünsche!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=7 2004-12-15T00:00:00Z 2004-12-15T00:00:00Z
    Reisebericht fertig http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=8 2004-10-28T00:00:00Z 2004-10-28T00:00:00Z Studium gestartet http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=9 2004-10-27T00:00:00Z 2004-10-27T00:00:00Z Gut eingelebt! http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=10 2004-10-04T00:00:00Z 2004-10-04T00:00:00Z Sommer-Tour beendet! Die Anschrift: Karl-Marx-Str. 179, Hinterhaus, 3. Stock in 12043 Berlin-Neukölln.
    Seid herzlich eingeladen!
    Euer Christoph]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=11 2004-09-28T00:00:00Z 2004-09-28T00:00:00Z
    Berlin, Berlin! Darüber hinaus werde ich im Juli ein Praktikum in Bonn absolvieren, wer also zufällig dort in der Nähe, ist kann sich gerne melden.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=12 2004-06-07T00:00:00Z 2004-06-07T00:00:00Z Geburtstag & Downloads! Ansonsten findet ihr jetzt im Downloadbereich das geniale, netzwerktaugliche 4-Gewinnt-Spiel von Michael und mir.]]> http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=13 2004-01-10T00:00:00Z 2004-01-10T00:00:00Z Meine Homepage geht online! Zur Info: du siehst gerade ein HTML/CSS/JavaScript-, XML/PHP/MySQL-Projekt. Mal schaübn, ob der Technologie-Mix sich lohnt.
    Danke, Dietmar, für das Bild!
    Danke, Claudia, für XML, XSLT und DTD - Inspiration!
    Danke auch an meine Familie, meine Freunde, Gott und den Rest der Welt!
    !Saludo sus todos los!]]>
    http://christoph.usegroup.de/aktuelles.php?blogid=14 2004-01-04T00:00:00Z 2004-01-04T00:00:00Z