Im Fokus: Durch die Bergoase zum Tunari (go back)
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Durch die Bergoase zum Tunari
Wed, 17 Feb 2010 01:20


Morgendlicher Blick ins Tal, <br>fotografiert von Bastian
Morgendlicher Blick ins Tal,
fotografiert von Bastian
Dirk
Dirk
Blumen, <br>fotografiert von Dirk
Blumen,
fotografiert von Dirk
Aufstieg, <br>fotografiert von Basti
Aufstieg,
fotografiert von Basti
Oben, <br>fotografiert von Dirk
Oben,
fotografiert von Dirk
Lagerfeuer,<br>fotografiert von Bastian
Lagerfeuer,
fotografiert von Bastian

Da in Bolivien Montag und Dienstag aufgrund von Karneval Feiertage sind, wollte ich unbedingt ein bißchen in den Bergen wandern, die sich um Cochabamba herum befinden. Mit zwei neuen Freunden (Bastian, der den Online Guide über Bolivien gegründet hat, und Dirk) starteten wir am Fuß des Tunari auf 3.300m, um eine Route von einer Lagune über den Gipfel zu der Refugio Tunari Mountain Lodge, die Bastian zur Zeit aufbaut, zu finden. Die Tour war unglaublich schön!
Die ersten Höhenmeter bis zu einer Lagune in Höhe von 4.000m führten über einen Weg, so dass das Wandern relativ einfach war. Danach wurde es allerdings felsiger und rauher, wobei unseren Weg auch in dieser Höhe noch Lamas, Schafe und Kühe kreuzten; Adler und Falken sahen wir auch, nur die Murmeltiere versteckten sich zu gut (falls es dort welche gibt). Später besuchten uns auch noch Hirtenkinder in unserem Nachtlager und freuten sich über Lindt-Schokolade.
Unglaublich war die Natur oberhalb einer zweiten Lagune. Da sich in dem Bereich des Berges überall Quellen befinden, leuchtet die Gegend dort schon fast und Grün und Blau stehen in einem unglaublich schönen Gegensatz zu dem felsigen, schroff aufragenden Gestein des Tunari. Unser Zelt schlugen wird in 4.200m Höhe auf und unternahmen dann ohne Rucksack einen Ausflug auf ein 4.600m hohes Plateu, von dem aus man den Tunari-Gipfel besteigen kann. Lediglich fehlte die Zeit, das durchzuziehen. Umso schöner war, dass wir von hier aus Condore beobachten konnten, die seelenruhig an uns vorbeischwebten.
Am nächsten Morgen suchten wir die Route zu der neuen Lodge, was ziemlich aufreibend war, weil die Südseite des Berges sehr steil ist. Direkt nach dem Aufbruch kamen wir allerdings erstmal in das schönste Tal, das ist je gesehen habe, und das für mich im Nachhinein der absolute Höhepunkt der Wanderung war. Saftiges Grün, überall wilde Bäche, kleine Wasserfälle - wir hatten eine Oase gefunden. Rechts davon die steilen Wände des Tunari, links der steile Abhang ins Tal. Dafür lohnten sich dann auch die Strapazen des Abgangs durch steile Abhänge und später hügelige Landschaften bis auf 2.800m. Wir fanden einen Durchgang zur Lodge, der dann noch anderen Wanderern jede Menge Luft kosten wird. Wir waren auf jeden Fall alle fix und fertig. Und ich war froh, dass meine beiden Begleiter immer mal wieder Fotos machten und ich dann aufholen konnten.
Geile Reise - danke, Bastian!


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Comment by Robert
Wed, 17 Feb 2010 09:15

Beneidenswert...

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